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2004/2005
2004/2005
28.01.2005
Ehrendoktorat für Miba CEO Peter Mitterbauer
LAAKIRCHEN. Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba AG, wurde mit dem Ehrendoktorat der Technischen Universität Graz ausgezeichnet. Reinhard Haberfellner, Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften der TU Graz, würdigte in seiner Laudatio Mitterbauers herausragende technische und wirtschaftliche Leistungen.

Peter Mitterbauer, Jahrgang 1942, trat nach dem Studium Maschinenbau und Betriebswirtschaft an den Technischen Universitäten Wien und Graz in das familieneigene Unternehmen Miba ein, an dessen Spitze er seit nunmehr knapp 20 Jahren steht. In dieser Zeit entwickelte Mitterbauer das Unternehmen konsequent zu einem globalen Technologieführer und strategischen Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. Die geographische Expansion resultierte in mittlerweile neun Standorten weltweit, an denen 2.500 hochqualifizierte Mitarbeiter Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge herstellen. Die Produkte der Miba sorgen heute weltweit für sichere, effiziente und umweltfreundliche Bewegung von Kraftfahrzeugen, Flugzeugen, Schiffen oder in Kraftwerken.

Neben der Leitung der Miba AG war Mitterbauer langjähriger Präsident der Österreichischen Industriellenvereinigung und Vizepräsident des europäischen Industrie- und Arbeitgeberverbandes UNICE.
24.01.2005
Miba hilft den Flutopfern
LAAKIRCHEN. Die Miba, ein strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, hilft den Opfern der Flutkatastrophe in Asien. Insgesamt werden 50.000 Euro für den Wiederaufbau in der betroffenen Region zur Verfügung gestellt.

Der Großteil der 50.000 Euro kommt Kindern zu Gute, die von der Flutkatastrophe betroffen sind. Mit dem Geld werden die SOS-Kinderdörfer, ein Sozialzentrum des „Hilfswerk Austria“ mit Gesundheitsstation und Schule in Sri Lanka und ein neues Bildungszentrum in Indonesien unterstützt. „Es ist wichtig, dass den Kindern Bildung und damit eine Zukunft gegeben wird“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba.

Besonderer Dank gebührt auch den weltweit 2500 Miba-Mitarbeitern, die sich trotz bereits erfolgter privater Spenden nochmals an einer firmeninternen Spendenaktion beteiligt haben, so Mitterbauer.

Die Miba mit Zentrale in Laakirchen, Österreich, ist strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An neun Standorten weltweit werden Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge hergestellt. Die Technologien von Miba machen Fahrzeuge, Züge, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt 2.500 Mitarbeiter, die Hälfte davon an ihren drei österreichischen Standorten Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens betrug zuletzt 294,4 Millionen Euro, bei einem Betriebsergebnis (EBT) von 21,6 Millionen Euro.
15.12.2004
Miba Gruppe: Wachstum in den ersten drei Quartalen beschleunigt
Die österreichische Miba Gruppe, strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, hat ihren Umsatz in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2004/05 (Februar bis Oktober) im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 244,46 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) der weltweit agierenden Firmengruppe mit Zentrale in Laakirchen erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 16,6 auf 17,3 Millionen Euro.

Die wichtigsten Abnehmermärkte der Miba erwiesen sich als stabil. Eine spürbare Belebung der Märkte, insbesondere der europäischen Automobilindustrie, ist jedoch ausgeblieben. 50,1 Prozent des Gruppenumsatzes entfielen auf den größten Geschäftsbereich der Miba, die Sinter Group. Trotz des Verkaufs des Standorts Turin mit 31.7. konnte die Sinter Group ihren Umsatz im dritten Quartal um sieben Prozent steigern. Grund für die Marktanteilsgewinne ist das Erschließen neuer Anwendungen auf Basis der Sintertechnologie. Die stärksten Zuwächse kamen aus der zweitgrößten Division der Miba, der Bearing Group. Im Gleitlagergeschäft konnte die Miba ihren Umsatz allein im dritten Quartal um 22 Prozent steigern. Besonders stark entwickelte sich der US-Markt. Die beiden großen amerikanischen Motorenhersteller für Lokomotiven verwenden ab 2005 ausschließlich Gleitlager von Miba. Zulegen konnte auch der dritte Geschäftsbereich der Miba, die Friction Group: Im Reibbelagssektor lag der Umsatz im dritten Quartal mit zwei Prozent leicht über dem Vorjahr. Die Exportgeschäfte der Friction Group in den USA wurden durch die Abschwächung des US-Dollars beeinträchtigt.

Der Miba Konzern mit Hauptsitz in Laakirchen, Österreich, ist strategischer Technologiepartner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An neun Standorten weltweit werden Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge hergestellt. Die Miba Technologien machen Fahrzeuge, Züge, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt knapp 2.500 Mitarbeiter, die Hälfte davon an ihren drei österreichischen Standorten Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens betrug zuletzt 294,4 Millionen Euro, bei einem Betriebsergebnis (EBT) von 21,6 Millionen Euro.
03.12.2004
Miba Sinter Spain: Neuer Site Manager für Ripollet
Ramon Marcet ist seit November neuer Site Manager der Miba Sinter Spain in Ripollet. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Industrie, zuletzt als Managing Director für ein deutsches Unternehmen. Der ausgebildete Techniker spricht Spanisch und Englisch.
18.11.2004
Miba Group: Miba errichtet neues Werk in der Slowakei
Die Miba, ein führender Lieferant der Motoren- und Fahrzeugindustrie, optimiert ihr Standortkonzept für die Produktion von Stahllamellen und will damit ihre Marktposition in Europa weiter auszubauen. Dazu wird ein neues Werk in Vráble in der Slowakei errichtet. Nach dessen Inbetriebnahme soll die Produktion in einem veralteten Werk in Sheffield/England eingestellt werden. „Durch die Errichtung eines neuen, leistungsstarken Standorts sichern wir die langfristige Versorgung unserer Kunden mit qualitativ hochwertigen Produkten“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba AG.

Vergangene Woche hat der Aufsichtsrat der Miba grünes Licht für den Bau einer modernen Fertigungsanlage für Stahllamellen in Vráble, 100 Kilometer östlich von Bratislava, gegeben. Die Stahllamellen für Kupplungen und Bremsbeläge finden vorwiegend in Schwerfahrzeugen wie LKW, Traktoren und Baumaschinen Anwendung. Das neue Werk in der Slowakei mit 150 Arbeitsplätzen soll Ende 2006 auf Vollbetrieb laufen. Danach wird der Standort der Miba Tyzack in Sheffield geschlossen. Für die Stilllegung sprechen zum einen die ständigen Schwankungen des Wechselkurses in Großbritannien, die das Geschäft belasten. Zum anderen waren die Ausweitungsmöglichkeiten im 200 Jahre alten Standort mitten in der Stadt Sheffield stark limitiert. Für die von der Stilllegung betroffenen Mitarbeiter wird ein Sozialplan ausgearbeitet. „Mit dem neuen Standortkonzept ist die Miba für künftiges Marktwachstum bestens aufgestellt und festigt ihre Position als Technologieführer“, so Mitterbauer. Der Konzern mit Hauptsitz in Laakirchen/OÖ. ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An neun Standorten weltweit werden Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge für Kraftfahrzeuge, Eisenbahnen, Schiffe und Kraftwerke hergestellt. Die Produkte der Miba machen Fahrzeuge leistungsstärker, sparsamer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt 2500 Mitarbeiter, die Hälfte davon an ihren drei heimischen Standorten in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens betrug zuletzt 294,4 Millionen Euro, bei einem Betriebsergebnis (EBT) von 21,6 Millionen Euro.
15.09.2004
Miba Gruppe: Deutliches Umsatzplus zum Halbjahr
Die Miba Gruppe mit Hauptsitz in Laakirchen konnte zum Halbjahr 2004/05 kräftig zulegen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um rund zehn Prozent auf 166,6 Millionen Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) erhöhte sich im ersten Halbjahr von 12,6 auf 15,9 Millionen Euro. Die Miba Gruppe profitierte von der Konjunkturerholung, die sich quer durch alle Abnehmermärkte des Unternehmens zieht. Die kräftigsten Nachfrageimpulse kamen aus Fernost. In Europa war im ersten Halbjahr ein Anziehen der Automobilproduktion spürbar. Belastend wirkten sich dagegen der im Vergleich zum Vorjahr nach wie vor schwache US-Dollar und die angespannte Situation auf den Rohstoffmärkten aus.

Die börsenotierte Miba Gruppe ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie mit weltweit neun Standorten. Rund die Hälfte des Umsatzes (50,9 Prozent) entfiel im ersten Halbjahr auf den Geschäftsbereich Sinterformteile, 32,7 Prozent auf die Sparte Gleitlager und 16,4 auf den Bereich Reibbeläge. Zum Halbjahresstichtag (31. Juli 2004) beschäftigte die Miba Gruppe 2577 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon an den drei österreichischen Standorten in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham.
16.08.2004
Miba Gruppe: Vice President Human Capital
Dr. Gabriele Schwarzer (41) ist seit August neuer Vice President Human Capital der Miba Gruppe. Sie ist damit für die strategische Ausrichtung der Personalbereiche des weltweit tätigen Unternehmens zuständig. Die Kommunikationswissenschafterin verfügt über langjährige Erfahrung im Personalbereich. Sie war unter anderem Personalleiterin bei Baxter Bio Science für den Bereich Plasma & Vaccines Operations.

Die Miba Gruppe mit Hauptsitz in Laakirchen ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An weltweit neun Standorten stellen rund 2500 Mitarbeiter Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge her. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (per 31.1.2004) erzielte die Miba Gruppe einen Jahresumsatz von 294,4 Millionen Euro und ein Ergebnis (EBT) von 21,6 Millionen Euro.
06.07.2004
Miba Gruppe: Management Buy-Out am Standort Turin
Die Miba Gruppe verkauft mit 31. Juli 2004 ihren Standort in Turin an den derzeitigen Geschäftsführer der italienischen Miba-Tochter Merisinter, Giovanni Malvassora. „Damit setzen wir konsequent unsere Strategie im Sinterbereich um, uns auf Großserien und komplexe Teile zu konzentrieren“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer.

Der vom Management Buy-out betroffene Umsatzanteil macht etwa zwei Prozent des Gruppenumsatzes der Miba aus. Der Mitarbeiteranteil beträgt rund fünf Prozent, wobei die Belegschaft praktisch zur Gänze von Malvassora übernommen wird. Über die Transaktionssumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Miba-Standort Turin, der zum Geschäftsbereich Sinterformteile gehört, ist auf die Produktion von Kleinteilen und –serien spezialisiert. Der strategische Fokus der Miba Sinter Gruppe liegt aber auf Großserien und komplexen Teilen für die europäische Automobilindustrie mit ständig wachsendem technologischen Standard.

Die Miba Gruppe mit Hauptsitz in Laakirchen ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An weltweit zehn Standorten stellen rund 2500 Mitarbeiter Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge her. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (per 31.1.2004) erzielte die Miba Gruppe einen Jahresumsatz von 294,4 Millionen Euro und ein Ergebnis (EBT) von 21,6 Millionen Euro.
20.06.2004
Der beste Produktionstechniker Oberösterreichs
Die Wirtschaftskammer OÖ. hat heuer wieder die besten Industrielehrlinge Oberösterreichs gekürt. Zu den diesjährigen Landessiegern zählt auch Michael Krös aus der Miba Gleitlager GmbH in Laakirchen. Er setzte sich in der Berufsgruppe Produktionstechniker durch. Mit Daniel Zauner schaffte ein zweiter „Mibarianer“ in dieser Kategorie den Sprung auf das Stöckerl. Insgesamt 634 Lehrlinge aus 100 Industriebetrieben haben am Wettbewerb teilgenommen.

Von den 22 Lehrlingen der Miba Gruppe, die ihr Können beim Lehrlingswettbewerb unter Beweis gestellt haben, schnitten acht mit der Note „Sehr gut“ ab und zwölf mit der Note „Gut“. Mit einem Gesamtpunkteschnitt von 83 liegt die Miba Gruppe wie bereits in den vergangenen Jahren deutlich über dem landesweiten Durchschnitt und zählt damit zu den erfolgreichsten Ausbildungsbetrieben Oberösterreichs. „Das Abschneiden der Miba-Lehrlinge zeigt, dass wir uns auf unseren Nachwuchs voll verlassen können. Unsere jungen Mitarbeiter sind auf dem richtigen Weg und werden mit Sicherheit in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg unseres Unternehmens leisten“, sagt Miba-Lehrlingsverantwortlicher Stefan Walther.

Die Miba Gruppe mit Hauptsitz in Laakirchen ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An weltweit zehn Standorten stellen rund 2500 Mitarbeiter Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge her.
16.06.2004
Miba Gruppe: Im ersten Quartal 2004/05 kräftig in Fahrt
Mit einem Umsatzplus von knapp sechs Prozent ist die Miba Gruppe erfolgreich in das neue Geschäftsjahr 2004/05 gestartet. Der Gruppenumsatz lag im ersten Quartal (von 1. Feb. bis 30. April) bei 81 Millionen Euro. Deutlicher fiel die Steigerung beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) aus, das von 6,2 auf 7,5 Millionen Euro kletterte. Der Cash-Flow aus dem operativen Geschäft erhöhte sich von 10,3 auf 14,2 Millionen Euro. Grund für die positive Entwicklung ist eine spürbare Erholung in den wichtigen Absatzmärkten des global tätigen Zulieferers der Fahrzeug- und Motorenindustrie.

„Die Produktionszahlen der europäischen Automobilindustrie sind im ersten Quartal des laufenden Jahres erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder gestiegen. Aber auch in vielen anderen Märkten wie der Schwerfahrzeugs-, LKW und Baumaschinenindustrie ist ein Aufwärtstrend erkennbar“, sagt DI Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba AG. Die börsenotierte Unternehmensgruppe erwirtschaftet bereits mehr als 50 Prozent ihres Geschäfts außerhalb der Automobilindustrie. Die umsatzstärkste Division im Konzern ist die Miba Sinter Group mit einem Anteil von 51 Prozent, gefolgt von den Gleitlagerspezialisten der Miba Bearing Group mit 31 Prozent. Rund 17 Prozent erreichte die Miba Friction Group, die erst im Mai ihr neues Werk in Roitham in Oberösterreich offiziell eröffnet hat.

Personelle Änderungen in den Geschäftsführungen Schon seit längerem vorbereitet sind personelle Änderungen in den Geschäftsführungen der Miba Gruppe, die gestern bei der Aufsichtsratssitzung beschlossen wurden. Dr. Norbert Schrüfer hat mit 15. Juni die Funktion des Chief Executive Officer (CEO) der Miba Sinter Holding GmbH übernommen. Er folgt Siegfried Dapoz, der sich damit wieder zur Gänze auf seine Funktion als Chief Financial Officer (CFO) der Miba Gruppe konzentrieren kann. Schrüfers bisherige Funktion als CEO der Miba Bearing Group wurde an Dr. Wolfgang Litzlbauer übertragen, der auch in den Vorstand der Miba AG bestellt wurde.

Miba Sinter Group – Umsatzsteigerungen trotz schwieriger Marktsituation Der Umsatz der Miba Sinter Group konnte trotz schwieriger Marktbedingungen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um rund 5% gesteigert werden. Dies lag zum einen an der gesteigerten Präsenz am Markt durch die neue Organisationsform, zum anderen an Serienanläufen neu entwickelter Produkte. Die Produktion der Automobilindustrie in Europa stieg in den ersten vier Monaten des Jahres 2004 gegenüber dem Vorjahr um rund 1,7%. Die Produktion in Westeuropa sank zwar um 2%, die Produktion in CEE (Central East Europe) hingegen hatte einen deutlichen Zuwachs zu verzeichnen.

Miba Bearing Group - Stark im Fernen Osten Die Miba Bearing Group erreichte einen Umsatz, der geringfügig über den Planungen und spürbar über dem Vorjahr lag. Die größten positiven Abweichungen resultierten aus der Miba Far East. Im Fernen Osten entwickelte sich das Geschäft der Miba Far East in Singapur deutlich besser als erwartet, der chinesische Markt wuchs entsprechend den Annahmen.

Miba Friction Group - Exzellenter Start ins neue Geschäftsjahr Der Miba Friction Group ist es im ersten Quartal des Geschäftsjahrs gelungen, sehr gute Umsätze zu erwirtschaften. Sie lagen über den Planungen und damit auch substanziell über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Trotz der USD-Schwäche konnten die Umsätze im NAFTA-Raum erheblich gesteigert werden. Eine verstärkte Nachfrage war auch aus dem Fernen Osten zu verzeichnen. Der neue Standort in Roitham ist seit Jahresbeginn in Vollbetrieb. Durch die Neuausrichtung der gesamten Fertigung und die neue prozessorientierte Unternehmensorganisation wurden wesentliche Produktions-optimierungen erreicht.

Ausblick - Aufschwung erwartet Die Miba Gruppe erwartet für das aktuelle Geschäftsjahr eine Fortsetzung des positiven Trends und daher einen weiteren Aufschwung in ihren Märkten. Auch bei anhaltend ungünstigem USD-Kurs wird die Miba wieder gewohnt solides Wachstum vorweisen können. Derzeit rechnet die Miba Gruppe mit einem Umsatzwachstum von mindestens fünf Prozent. Noch schwer einzuschätzen bleibt die Preisentwicklung der Vormaterialien. Das mittelfristige – sehr ehrgeizige – Investitionsprogramm wird im laufenden Geschäftsjahr mit über 30 Mio. EUR fortgesetzt werden. Die Einführung neuer Technologien, der Serienstart von Neuteilen und nicht zuletzt die exzellenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind eine solide Basis, um sich den Herausforderungen des Geschäftsjahres 2004/2005 zu stellen.
01.06.2004
Neue Konzernsprecherin der Miba AG
Mag. Susanne Dickstein (29) leitet seit 1. Juni die Konzernkommunikation der Miba AG mit Sitz in Laakirchen. Sie folgt Katharina Turski, die in den vergangenen beiden Jahren für die Kommunikation des global tätigen Zulieferers der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie zuständig war.

Nach dem Studium der Handelswissenschaften an der Linzer Johannes Kepler-Universität arbeitete Susanne Dickstein sechs Jahre in der Wirtschaftsredaktion der Oberösterreichischen Nachrichten. In der Miba AG ist die Linzerin für die externe und interne Kommunikation verantwortlich. Hauptaugenmerk gilt dabei einer noch stärkeren Vernetzung der zehn weltweiten Standorte der Miba Gruppe.

14.05.2004
Miba Fricition Group: Produktions- und Entwicklungszentrum Roitham sichert Standort Oberösterreich
Mit der Eröffnung des neuen Werks der Miba Frictec GmbH in Roitham schreibt die Reibbelagsgruppe ein neues Kapitel in der Geschichte dieses jüngsten Geschäftsbereiches der Miba. Technologieführerschaft, optimale Orientierung an den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden, hoch motivierte und engagierte Mitarbeiter und eine bauliche Sonderleistung lieferten dafür den Stoff. „In unserem neuen Produktions- und Entwicklungszentrum haben wir tatsächlich nichts dem Zufall überlassen. Es wurde hier am Standort Österreich nicht einfach ein neues Werk auf die grüne Wiese gestellt, sondern einer der Hauptgedanken war die Schaffung einer möglichst starken Verknüpfung zwischen Produktion, Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb. Durch die transparente Bauweise ist die Kommunikation zwischen diesen Bereichen best möglich gewährleistet. Dies birgt ein enormes Potenzial an Informationsgewinn für jeden einzelnen Mitarbeiter und damit wächst der Einfluss an Eigenverantwortung und das Bewusstsein der Wichtigkeit des einzelnen Mitarbeiter im gesamten Prozess“, erklärt Dipl. Ing. Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba AG.

Die Miba Frictec in Roitham ist das sichtbare Zeichen für die großen Ziele, die sich die Reibbelagexperten in der Miba Gruppe für die kommenden Jahre gesteckt haben. „Wir haben in den vergangenen Jahren enorm viel in Forschung und Entwicklung neuer Produkte investiert und uns damit einen wichtigen technologischen Vorsprung vor unseren Mitbewerbern verschafft. Jetzt gilt es, diesen Vorsprung nicht nur zu halten, sondern weiter auszubauen. Dass wir damit am richtigen Weg sind, zeigt die Tatsache, dass die neuen Fertigungsanlagen, die erst vor einem halben Jahr angeschafft wurden, bereits ausgelastet sind und wir in den vergangenen Monaten bereits rund 40 zusätzliche Mitarbeiter in Roitham aufgenommen haben“, erklärt Alfred Hörtenhuber, CEO der Miba Friction Group.

Carbon-Composite Reibbeläge, die nicht nur besonders hohe Belastungen vertragen und damit über eine wesentlich längere Lebensdauer verfügen, sondern die vor allem für eine enorme Laufruhe sorgen, ist eine dieser Innovationen der vergangenen Jahre. Führende Hersteller von Geländewagen der Luxusklasse vertrauen in ihrer Allradtechnologie auf die Produkte aus der Miba Friction Group. Die schnellsten Züge der Welt – wie der ICE in Deutschland – werden sanft und zuverlässig von den Miba Reibbelägen aus Oberösterreich gebremst. Aber auch in vielen anderen Bereichen werden Miba Reibbeläge eingesetzt, wie zum Beispiel in den Landeklappen von Boing- und Airbus- Flugzeugen oder in Baumaschinen und Traktoren, Bremsen für Windkraftwerke und Getrieben für Yachten.

In Rekordzeit von rund elf Monaten wurde der Bau des neuen Werkes der Miba Friction Group in Roitham umgesetzt. Auf ca. 40.000 m² Grund breitet sich die neue Produktionsstätte mit dem angeschlossenen Technologiezentrum für den Bereich Reibbeläge aus. Platz für weiteres Wachstum und einer damit verbundenen räumlichen Expansion wurde in der Auswahl des Grundstückes und in der Konzeption des Gebäudes bereits berücksichtigt. Derzeit hat es 12.800 Quadratmeter, die Produktionshalle ist aber problemlos erweiterbar. Insgesamt investierte die Miba Friction Group rund 12,7 Millionen Euro in den Bau dieses neuen Standorts. Zusätzlich wurden noch neue Maschinen und Anlagen im Wert von ca. 5 Millionen Euro im letzten Jahr in Betrieb genommen. Derzeit sind derzeit 213 Mitarbeiter in Roitham beschäftigt.

„Es ist dem hohen Einsatz und dem unglaublichen Engagement unserer Mitarbeiter zu verdanken, dass wir dieses sehr ansprechende und vor allem hochmoderne Produktions- und Technologiezentrum so schnell realisieren konnten. Mit der neu geschaffenen Prozessorganisation sowie einem Just-in-time Fertigungssystem wurden neue Maßstäbe in der industriellen Entwicklung und Fertigung von Reibbelägen gesetzt. Aber auch der Mut und die Weitsicht des Unternehmers Peter Mitterbauer, der sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dazu entschlossen hat, in Oberösterreich ein Werk mit über 200 Mitarbeitern aufzustellen, kann nicht genug betont werden. Mit dem neuen Werk sind wir für die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs bestens aufgestellt“, erklärt Alfred Hörtenhuber.
29.04.2004
Miba Lehrlinge machen erneut ausgezeichneten Lehrabschluss
Von 19 Lehrlingen der Miba Gruppe, die vor kurzem ihren Lehrabschluss gemacht haben, erzielten acht – das sind stolze 42 Prozent – einen ausgezeichneten Erfolg. In der Miba Sintermetall GmbH konnte die Anzahl der Auszeichnungen um neun Prozent, in der Miba Gleitlager GmbH um 25 Prozent gesteigert werden. Mehr als ein Viertel der neuen Jungfacharbeiter erreichten sowohl in der Lehrabschlussprüfung als auch in der Berufsschule eine Auszeichnung. Alle anderen schlossen die Prüfung erfolgreich ab. Dieses hervorragende Ergebnis bestätigt wieder einmal die ausgezeichnete Lehrlingsarbeit der Miba Gruppe, die ab diesem Jahr auch auf die Miba Frictec GmbH in Roitham ausgeweitet wird.

Der Vorstandsvorsitzende Peter Mitterbauer lobte die Jungfacharbeiter für ihre Leistungen und wies auf das klare Bekenntnis der Miba zur kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung hin: „Ich bin sehr stolz auf die ausgezeichneten Fachkräfte, die die Miba Lehrlingsausbildung hervorgebracht hat. Über ein Viertel aller 1300 heute in Österreich beschäftigten Mitarbeiter haben ihre Berufslaufbahn als Lehrlinge bei uns begonnen. Sie alle bilden ein starkes Fundament, auf dem die Miba wachsen konnte und weiter wächst. Einen Hinweis möchte ich Ihnen mit auf Ihren Berufsweg geben: Ihre Ausbildung ist nicht beendet, Sie haben nur den ersten Abschnitt hinter sich gebracht und im selben Moment hat schon ein neuer begonnen. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen die Miba bietet.“ Alle der fertig ausgebildeten Lehrlinge haben auch in Zukunft bei der Miba Gruppe ihren Arbeitsplatz, sie sind bereits jetzt als wertvolle Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Fachabteilungen integriert. „Es ist nicht selbstverständlich, dass einem Betrieb die fertig ausgebildeten Lehrlinge auch erhalten bleiben bzw. die Jungfacharbeiter vom Unternehmen weiterhin beschäftigt werden. Unser erfreuliches Ergebnis beweist nicht nur die hervorragende Qualität der Lehrlingsausbildung, sondern zeigt auch die hohe berufliche Qualifikation unserer Jungfacharbeiter“, erklärt Hubert Holzleithner von der Miba Lehrlingsausbildung.
16.04.2004 09:00
Geschäftsjahr 2003/04: Miba Gruppe behauptet sich in schwierigem Umfeld weiterhin auf hohem Niveau und investiert stark in die Zukunft
Die global tätige und weltweit präsente Miba Gruppe begann im abgelaufenen Geschäftsjahr mit der Umsetzung eines ehrgeizigen mittelfristigen Investitionsprogramms, das in Summe 100 Mio. € umfassen wird. Das erste starke Signal wurde mit der Errichtung eines Produktions- und Kompetenzzentrums für Reibbeläge in Roitham, Oberösterreich gesetzt und ist ein klares Bekenntnis zum Standort Österreich.

Das Investitionsprogramm wird jedoch nicht nur die inländischen Standorte betreffen, sondern an vielen der internationalen Miba Standorte zur Umsetzung kommen. „Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir erneut wichtige Maßnahmen gesetzt, um für die großen Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Das neue Werk in Roitham war der Beginn eines umfassenden Investitionsprogramms mit dessen Hilfe wir unsere Innovationskraft und Technologieführerschaft weiter ausbauen, um für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet zu sein. Auch im Bereich Aus- und Weiterbildung haben wir unsere Anstrengungen noch einmal enorm verstärkt. Beispielsweise haben wir die Miba Leadership@cademy ins Leben gerufen – das ist ein internationales Weiterbildungsprogramm, um die Stärken und das Potential unserer künftigen Führungskräfte zu entwickeln sowie Zukunftsorientierung und Wachstumsinitiativen zu verstärken. Ebenso soll sie ein starkes Netzwerk unserer viel versprechenden, jungen und ehrgeizigen "people behind Miba" weltweit aufbauen.

Im Geschäftsjahr 2003/04 zeigten wir eine solide Performance. Trotz der schwierigen Situation im internationalen Fahrzeug- und Motorenbereich konnten wir den Umsatz halten und das hohe Niveau der Vorjahre bestätigen“, erklärt Dipl. Ing. Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba AG.

Das Ergebnis im Detail (alle Zahlen über das Geschäftsjahr 2003/04 sind vorläufig))

Der Umsatz der Miba Gruppe betrug im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 294 Mio. € und blieb somit in einem schwierigen Umfeld auf Vorjahresniveau. Der schwache Dollar brachte negative Auswirkungen auf den Konzernumsatz. Auf Basis des Durchschnittskurses des Vorjahres wäre der Umsatz im abgelaufenen Jahr um rund 10 Mio. € höher gewesen. Auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war vom Dollar negativ mit knapp 2 Mio. € beeinflusst und betrug 2003/04 21,6 Mio. €.

Insgesamt kann von stabilen operativen Ergebnissen auf zufrieden stellendem Niveau gesprochen werden.

„Mit diesen Ergebnissen hat die Miba Gruppe erneut in einem schwierigen Umfeld eine respektable Leistung gezeigt. So wie in den Jahren zuvor werden wir uns aber nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um Produktionsabläufe zu optimieren, Kosten zu senken und technologisch an der absoluten Spitze zu bleiben“, betont Dipl. Ing. Mitterbauer.

Der Jahresüberschuss (das Ergebnis nach Steuern) erreichte im Berichtszeitraum einen Wert von 14,2 Mio. € und lag damit um 2,7 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Die Differenz begründet sich sowohl im ungünstigen Dollar/Euro-Verhältnis als auch in außerordentlichen Abschreibungen im Anlagevermögen von rund 2,2 Mio. €, die im abgelaufenen Wirtschaftsjahr durchgeführt wurden. Diese außerordentlichen Abschreibungen betreffen vor allem den Sinterbereich mit einer Neuausrichtung der Produkt- und Standortstrategie und dem Austausch von Altanlagen für die neu anlaufenden Produkte.

Mit € 28,5 Mio. wurde ein sehr guter Cash-Flow aus dem operativen Bereich erwirtschaftet: Er konnte gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um € 600.000 gesteigert werden. Dies zeugt von der hohen Ertragskraft der Miba Gruppe. „Die Miba verfügt aber auch über eine grundsolide Finanzstruktur, was dadurch zu Ausdruck kommt, dass die Eigenkapitalquote erneut gesteigert werden konnte und jetzt bei rund 52% liegt. Darauf können wir mit Recht sehr stolz sein“, betont DI Mitterbauer.

Trotz ihrer Internationalität hat die Miba Gruppe ihre starken Wurzeln in Österreich. Dass die Entscheidung zum Start des Investitionsprogramms mit dem Standort Roitham gefallen ist und damit ein klares JA zum Standort Österreich abgegeben wurde, führt DI Mitterbauer vor allem auf das große Know-how und den unglaublichen Einsatz der Mitarbeiter zurück.

Mit einer Reihe neuer Programme und Initiativen sichert sich die Miba aber auch an den internationalen Standorten die beten Köpfe: „Die neue Philosophie des Human Capital trägt bereits Früchte. Vor allem die Miba Leadership@cademy zeigt gute Ergebnisse und motiviert unsere ehrgeizigen Mitarbeiter zu neuen innovativen Ansätzen und wachstumsorientierten Ideen. Aufgrund der guten Auftragssituation und des kontinuierlichen Wachstums konnte die Miba trotz des schwierigen Umfelds sogar zusätzliches Personal aufnehmen“, so DI Peter Mitterbauer. Wichtige Grundlage für den Erfolg ist aber auch die bedingungslose Kundennähe der Miba: „Dies ist absolute Grundvoraussetzung. Nur so können wir unsere Partner bei der Entwicklung ihrer Produkte entscheidend unterstützen. Unsere globale Präsenz ist ja das sichtbarste äußere Zeichen für diese Kundennähe. Wir sind dort, wo unser Kunde uns braucht. In einer hart umkämpften Branche ist die Präsenz vor Ort wesentlicher Erfolgsfaktor“, erklärt Peter Mitterbauer. Der Umsatz der Miba-Gruppe verteilt sich auf:

 Miba Bearing Group 32%  Miba Sinter Group 51 %  Miba Friction Group 17%

Mitterbauer: „Friction Group und Bearing Group waren dabei allerdings am stärksten von der verschlechterten USD/EUR-Relation betroffen.“

Im Zeitraum des Geschäftsjahres der Miba Gruppe wurden in Europa rund 1,6 Prozent weniger Autos produziert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die gesunkene Automobilproduktion beeinflusste naturgemäß die Zulieferindustrie, zu der auch die Miba Sinter Group gehört. Die Abnehmermärkte entwickelten sich uneinheitlich, in einigen Regionen Europas konnten sogar Zuwächse erzielt werden. Durch den Serienstart von neu entwickelten Produkten konnte der Umsatz der Miba Sinter Group um etwa 4,5 Prozent gesteigert werden.

Die Märkte der Miba Bearing Group entwickelten sich erneut extrem uneinheitlich. Der Umsatz der Miba Bearing Group lag etwa fünf Prozent hinter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, begründet durch den schwachen US-Dollar. Durch ein enorm straffes Kostenmanagement konnte das Ergebnis trotzdem auf hohem Niveau noch leicht verbessert werden.

Die Miba Reibbelagsgruppe konnte eine Stabilisierung der Märkte konstatieren. Ein Drittel des Umsatzes wurde dabei im US-Dollar Raum erwirtschaftet. Durch die aktuelle Kursentwicklung stand der Geschäftsbereich damit stark unter Druck, die Kosten durch ständige Prozessverbesserungen anzupassen, um die geplanten Ergebnisse zu erreichen. Trotz der Dollarschwäche konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr gehalten werden. Wichtige Aufträge mit neu entwickelten Composite-Reibbelägen bei großen OEM’s konnten akquiriert werden, dabei hat sich die Miba Friction Group gegen die internationale Konkurrenz sehr gut behaupten können.

Der Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr fällt für die Verantwortlichen der Miba Gruppe durchaus positiv aus: „Wir sehen einen Silberstreif am Horizont bezüglich der die Miba Gruppe betreffenden internationalen Konjunkturentwicklung“, erläutert Mitterbauer.

Der starke Auftragseingang der letzten Monate gibt zu Hoffnungen Anlass, dass die Miba Gruppe im laufenden Geschäftsjahr wieder gewohnt solides Wachstum wird vorweisen können. „Wir gehen von einem Umsatzwachstum von mindestens fünf Prozent aus – und dies auch bei anhaltend ungünstigem US-Dollar-Kurs. Noch nicht ganz abschätzen können wir, was die zu erwartende signifikante Verteuerung der Vormaterialien letztlich mit sich bringt. Fest steht jedenfalls, dass wir unser ehrgeiziges Investitionsprogramm mit über 30 Mio. € allein im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen werden. Durch die Einführung neuer Technologien, den Serienstart von Neuteilen und nicht zuletzt mit unseren exzellenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir aber gut für die Herausforderungen des Geschäftsjahres 2004/2005 gerüstet.“, so Peter Mitterbauer.
02.04.2004
Neuer Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Motorteile ist Michael Niedersüß
Mit 1. März 2004 übernahm Michael Niedersüß in der Miba Sinter Group die Leitung des Geschäftsbereichs Motorteile, der über 50% des Umsatzes der Miba Sinter Group und damit etwa ein Viertel des Gesamtumsatzes der Miba Gruppe erwirtschaftet.

Der 33-jährige studierte Betriebswirtschaftslehre an der WU-Wien. Nach einigen Jahren Berufserfahrung im Consulting und in der Automobilzulieferindustrie begann er ein postgraduate Studium bei INSEAD in Fontainebleau und schloss dieses mit einem „Master of Business Administration“ ab.

In die Miba Sinter Group trat der gebürtige Welser 2002 als Geschäftsbereichsleiter Motorteile für USA, Deutschland, Skandinavien ein. In seiner neuen Funktion übernimmt er den Bereich Vertrieb und Entwicklung von Motorteilen für die internationale Automobilindustrie.
15.03.2004
Organisatorische Änderungen in der Miba Sinter Group
Entsprechend ihrem Selbstverständnis als lernende Organisation passt die Miba Gruppe ihre Strukturen laufend ihrem Umfeld an, baut für die Zukunft vor und beweist ihre Flexibilität. Die Miba Sinter Group hat mit der neuen Columbus Organisation deutliche Schritte zu noch mehr Kundenorientierung gesetzt.

Um den Partnern auch Nachhaltigkeit im Management und damit möglichst langfristig strukturierte Kundenkontakte bieten zu können, wurde eine zukunftsorientierte Managementstruktur gestaltet: Seit 01. Februar 2004 ist Norbert Schrüfer Mitglied der Geschäftsleitung der Miba Sinter Holding GmbH. Er wird mit 15. Juni 2004 die Funktion des Chief Executive Officers (CEO) von Siegfried Dapoz übernehmen. Siegfried Dapoz wird bis 31. Jänner 2005 Mitglied in der Geschäftsführung der Sinter Holding GmbH bleiben. Die Geschicke des Unternehmens wird er auch weiterhin als Chief Financial Officer (CFO) der gesamten Miba Gruppe begleiten.

Dr. Schrüfer ist seit 7 Jahren in der Miba tätig und hat bislang als Vorstand der Miba AG den Gleitlagerbereich geführt.

Werner Freilinger – Mitglied der Geschäftsleitung der Miba Sinter Holding GmbH und Line of Business (LoB) Manager Engine Parts – hat mit Ende Februar das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. Wir möchten ihm auch auf diesem Weg noch einmal herzlich für seinen hervorragenden Beitrag zum Erfolg der Miba Sinter Gruppe danken.

Zu seinem Nachfolger wurde per 1.3.2004 Michael Niedersüß bestellt. Hr. Niedersüß ist seit 2 Jahren in der Miba tätig und hat in seiner alten Funktion das Solution Team Germany/USA/Scandinavia geführt.
02.03.2004 11:00
Bekanntmachung an die Inhaber der Kapitalanteilscheine
Die unter ISIN AT0000734868 und dem Xetra-Kürzel "MBKS" im Amtlichen Handel der Wiener Börse notierten Kapitalanteilscheine (Genussrechte nach § 174 AktG) der Miba Aktiengesellschaft wurden von der Emittentin unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten mit Wirkung zum 29.2.2004 (Kündigungsstichtag) gekündigt.

Die Kapitalanteilscheine wurden anlässlich ihrer Ausgabe in einer Sammelurkunde verbrieft und bei der Oesterreichischen Kontrollbank AG, Wien, hinterlegt. Nachdem die Kapitalanteilscheine mit Ablauf des 29.2.2004 nicht mehr an der Wiener Börse notieren, werden die Depotbestände der Inhaber nach dem Stand von Freitag, 27.2.2004, nach Börseschluss, eingezogen.

Die Abfindung, die den Inhabern der Kapitalanteilscheine gemäß § 7 der Kapitalanteilscheinbedingungen zusteht, ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Schlusskurse der Vorzugsaktien der Gesellschaft ohne Umtauschrechte in Stammaktien (ISIN AT0000734835, Xetra-Kürzel "MBV") in den drei Monaten vor dem Kündigungsstichtag von EUR 89,60 und aus einer Abgeltung der Gewinnanteile nach § 7 Abs 4 der Kapitalanteilscheinbedingungen von EUR 2,71 (entspricht 13/12 des letzten ausgezahlten Gewinnanteils). Sohin erhalten die Inhaber der Kapitalanteilscheine pro Kapitalanteilschein einen Betrag von insgesamt EUR 92,31. Die Auszahlung erfolgt mit Valuta 10. März 2004.

Die Auszahlung des Abfindungsbetrages erfolgt über die Depotbanken im Wege der Oberbank AG als Zahlstelle. Die Inhaber der gekündigten Kapitalanteilscheine haben wegen dem Einzug ihrer Kapitalanteilscheine bzw wegen der Auszahlung des Abfindungsbetrages nichts zu veranlassen. Innerhalb Österreich erfolgt der Einzug der Kapitalanteilscheine sowie die Gutschrift des Abfindungsbetrages provisions- und spesenfrei. Die Depotbanken werden gebeten, sich nach Auszahlung des Abfindungsbetrages wegen der Erstattung der Kundenprovision mit Oberbank AG (Fr. Beranek, 0732/7802-7299) in Verbindung zu setzen.
01.03.2004
Miba Sintermetall GmbH: Preisträger des Oö. Landespreises für Umwelt und Natur 2003
Wegfall der gefährlichen Abfälle aus der Abluftreinigung, keine Lösungsmittelemissionen mehr und Entschärfung des Brand- und Explosionsrisikos. Damit auch verbunden sind weitaus verbesserte Arbeitsplatzbedingungen und Einsparungen bei laufenden Kosten. Mit der Umstellung der Reinigungsanlagen von Lösungsmittelreinigern auf pflanzliche Reiniger konnte die Miba Sintermetall GmbH einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten und wurde damit mit dem Oö. Landespreis für Umwelt und Natur 2003 ausgezeichnet.

Die Miba Sintermetall GmbH betreibt fünf Reinigungsanlagen zur Reinigung von metallischen Werkstücken. Neue gesetzliche Regelungen und Auflagen stellten die Verantwortlichen vor die Wahl, entweder teure neue Abluftreinigungsanlagen mit laufenden Betriebskosten zu beschaffen oder neue Lösungen zu finden. Man entschied sich für zweiteres: Einen Weg zu suchen, der die Lösungsmittelreiniger langfristig ersetzen kann.

Zwei Ansätze fanden dabei Anwendung: Einerseits die Presswerkzeuge öl- und fettfrei zu führen, was sich jedoch nach kurzer Zeit als nicht realisierbar herausstellte. Das zweite Projekt war der Ersatz der bisherigen Lösungsmittel durch pflanzliche Reiniger. Nach umfangreichen Tests fand das Projektteam schließlich aus dreißig verschiedenen Reinigern die richtige Mischung, die auch für die Dichtungen gut verträglich war. "Mit dieser Neuerung können jährlich 6.000 Liter Lösungsmittelreiniger eingespart werden. Ein wesentlicher Fortschritt für die Umwelt und nicht zuletzt auch für unsere Mitarbeiter direkt vor Ort", freut sich Ing. Erich Birgmayer, Umweltbeauftragter der Miba Sintermetall GmbH über das gelungene Beispiel der Umsetzung interner Verbesserungsvorschläge in der Miba. Das Land OÖ konnte dem nur beipflichten, und überreichte der Miba Sintermetall GmbH dafür den Oö. Landespreis für Umwelt und Natur 2003.
27.02.2004
Finnischer Weltkonzern wählte Miba Gleitlager GmbH zum „Zulieferer des Jahres 2003“
Laakirchen. Der Weltmarktführer auf dem Gebiet der Schiffsmotoren und dezentralisierten Kraftwerkslösungen, der finnische Maschinenbaukonzern Wärtsilä, wählt jedes Jahr aus seinem Zulieferer-Netzwerk von weltweit mehreren hunderten Partnerunternehmen den „Zulieferer des Jahres“. Bisher wurde die Auszeichnung erst einmal vergeben – und zwar an ein Unternehmen aus dem eigenen Land. Mit der oberösterreichischen Miba Gleitlager GmbH wurde heuer erstmals ein internationales Unternehmen ausgezeichnet. Eine Delegation der Wärtsilä Corporation unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Ole Johansson reiste zu diesem Zweck extra nach Laakirchen.

Miba Gleitlager GmbH liefert fast die Hälfte des konzernweiten Bedarfs an Gleitlagerteilen und ist damit der wichtigste Gleitlagerlieferant von Wärtsilä. Zu den wesentlichsten Gründen für die Wahl der Miba zum Lieferanten des Jahres 2003 zählten das ausgezeichnete technische Know-How, der hohe Stellenwert von Forschung & Entwicklung in der Miba Gruppe, die schnelle Reaktionszeit und die flexible und exakte Abstimmung auf sich schnell ändernde Anforderungen. „Die Lieferzuverlässigkeit verbesserte sich kontinuierlich seit Beginn unserer Zusammenarbeit und die Qualität der Gleitlagerteile von Miba ist hundertprozentig“, so der Vorstandsvorsitzende der Wärtsilä Corporation, Ole Johansson.

Wärtsilä ist ein wichtiger Kunde der Miba Gruppe. Jährlich werden etwa 122.000 Gleitlagerteile geliefert. „Diese Auszeichnung bedeutet uns sehr viel. Sie ist nicht nur ein Beleg für die hervorragende Zusammenarbeit mit Wärtsilä, sondern unterstreicht vor allem die hohe Qualität unserer Produkte“, freut sich Wolfgang Litzlbauer, Geschäftsführer der Miba Gleitlager GmbH, „gleichzeitig verbinden wir damit natürlich auch die Hoffnung auf einen weiteren Ausbau unserer Geschäftsbeziehungen.“

Wärtsilä Corporation ist ein global tätiger Maschinenbaukonzern mit Sitz in Helsinki. Der seit 1884 bestehende Konzern ist der weltweit größte Anbieter integrierter Lösungen für Schiffskraftanlagen und für schlüsselfertige Kraftwerke und beschäftigt insgesamt 12.110 Mitarbeiter. Neben unterstützenden Serviceleistungen zu den Hauptbereichen Marine und Kraftwerk betreibt Wärtsilä mit Imatra Steel auch ein eigenes Stahlunternehmen und beliefert damit die Automobil- und Maschinenbauindustrie.