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2005/2006
2005/2006
12.01.2006
Miba gedenkt Firmengründer Franz Mitterbauer
Die Miba, ein strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, gedachte vergangene Woche Franz Mitterbauers, dem Firmengründer des Miba-Konzerns. Der Vater des Vorstandsvorsitzenden Peter Mitterbauer wäre am 2. Jänner 2006 hundert Jahre alt geworden.

Bei einer Feier erinnerte man sich der Leistungen dieses Pioniers der Wirtschaftsgeschichte. Im Jahr 1927 hatte der damals 21-jährige Franz Mitterbauer mit der Gründung einer kleinen Reparatur- und Produktionswerkstätte für Motorenteile in Laakirchen den Grundstein für den heutigen Miba-Konzern gelegt.

„Sein Pioniergeist und seine Werte - Leidenschaft für den Erfolg, Technologieführerschaft, unternehmerisches Handeln und lebenslanges Lernen – haben den Erfolg der Miba begründet und werden auch heute von unseren Mitarbeitern gelebt. Das liegt in den Genen der Miba“, so CEO Peter Mitterbauer. Gestartet als Ein-Mann-Betrieb finden mittlerweile 1400 Menschen in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham Beschäftigung in der Miba. Das Unternehmen zählt zu den größten Arbeitgebern in der Region. Weltweit arbeiten 2800 Beschäftige in der Miba.

In Würdigung seiner wissenschaftlichen Verdienste auf dem Gebiet des Maschinenbaus wurde Franz Mitterbauer im Jahr 1976 mit dem Ehrendoktorat der TU Graz ausgezeichnet.

Ein besonderes Anliegen war Firmengründer Franz Mitterbauer die Lehrlingsausbildung, die heute Kernstück im Miba-Bildungspaket ist. Rund ein Drittel der Mitarbeiter in Österreich hat seine Karriere im Unternehmen als Lehrling begonnen. Zurzeit werden rund 90 Lehrlinge in den Berufen Produktionstechniker und Elektrobetriebstechniker ausgebildet.



Die Miba Gruppe Der Konzern mit Hauptsitz in Laakirchen/OÖ ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. Die Produkte der Miba machen Fahrzeuge leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt 2.800 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon an ihren heimischen Standorten in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Im Geschäftsjahr 2004/05 betrug der Umsatz des börsenotierten Unternehmens 328 Millionen Euro bei einem Betriebsergebnis von 23,3 Millionen Euro.
16.12.2005
Miba nach drei Quartalen 2005/06 weiter auf Wachstumskurs
- Umsatz stieg um sechs Prozent, das Betriebsergebnis um drei Prozent - Wachstumsmotor ist nicht-automotiver Bereich

Die Miba, strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, weist zum Abschluss des dritten Quartals 2005/06 eine weitere Umsatz- und Ergebnissteigerung auf. Der Gruppenumsatz stieg in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres um sechs Prozent auf 258,6 Millionen Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) erhöhte sich um drei Prozent auf 17,8 Millionen Euro. Wachstumsmotor war der nicht-automotive Bereich. Miba stärkt Position als Technologieführer Von Februar bis Oktober 2005 stieg der Gruppenumsatz der Miba um sechs Prozent auf 258,6 Millionen Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) erhöhte sich im selben Zeitraum um drei Prozent auf 17,8 Millionen Euro. „Zwei Faktoren dämpfen unser Ergebniswachstum: Die angespannte Situation in der Automobilindustrie und die gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Gestärkt wurde in den ersten drei Quartalen die Position als Technologieführer: Laut aktueller Studie der EU-Kommission zählt die Miba zu den 500 forschungsintensivsten Unternehmen Europas.

Der größte Umsatzanteil entfällt auf die Miba Sinter Group mit 45,6 Prozent, gefolgt von der Miba Bearing Group mit 37,0 Prozent und der Miba Friction Group mit 17,4 Prozent. „Die Miba gewinnt außerhalb der Automobilindustrie zunehmend an Bedeutung. Hier erwirtschaften wir bereits mehr als die Hälfte unseres Gruppenumsatzes“, so Mitterbauer. Der Cash-Flow aus dem operativen Bereich reduzierte sich in den ersten drei Quartalen von 35,7 auf 32,4 Millionen Euro. Gründe dafür sind ein notwendiger Lageraufbau und die Reduktion kurzfristiger Verbindlichkeiten. Mit Stichtag 31. Oktober 2005 waren 2.736 Mitarbeiter bei der Miba beschäftigt. Der Anstieg um 247 Beschäftigte gegenüber dem Vorjahresstichtag ist vor allem auf die Akquisitionen und Neugründungen in der Slowakei und in Österreich zurückzuführen. Zudem erforderte das Umsatzwachstum zusätzlichen Personalbedarf.

 1.-3. Quartal 2005/061.-3. Quartal 2004/05
Umsatz (Mio. €)258,6244,5
EBT (in Mio. €)17,817,3
Investitionen (Mio. €)37,316,6
Mitarbeiterstand (zum 31.10.)2.7362.489


Marktsituation der Miba Sinter Group bleibt angespannt Anhaltende Nachfrageschwäche und steigende Rohmaterialkosten kennzeichnen den europäischen Automobilmarkt in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2005/06. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Automobilproduktion in Westeuropa um 1,3 Prozent auf 14,9 Millionen hergestellte Fahrzeugeinheiten gesunken. Gleichzeitig gab es gravierende Preissteigerungen bei Rohmaterialien wie Eisen- und Stahlpulver. Der Umsatz der Miba Sinter Group reduzierte sich um knapp vier Prozent in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres. Bereinigt um den mit Wirkung zum 31. Juli 2004 verkauften Standort in Turin liegen die Umsätze auf Vorjahresniveau. „Die Miba Sinter Group begegnet diesen externen Herausforderungen mit permanenten Kosten- und Kapazitätsoptimierungen an allen Standorten“, erklärt Peter Mitterbauer.

Miba Bearing Group erzielt Umsatzplus von 17 Prozent Aufgrund der starken Nachfrage nach Transportkapazitäten steigerte die Miba Bearing Group ihren Umsatz in den ersten drei Quartalen um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei den großen amerikanischen Herstellern für Lokomotivmotoren konnte die Miba Bearing Group ihren hohen Marktanteil halten. Auch die Nachfrage aus Europa erwies sich als stabil. Das neu gegründete US-Tochterunternehmen Advanced Bearing Materials der Miba Bearing Group und der deutschen KS Gleitlager versorgt seit September 2005 beide Unternehmen mit bleifreien Bronze- und Messingverbund-Werkstoffen. Durch das Joint-Venture kann die Miba Bearing Group ihre nachhaltige Versorgung mit gegossener Bleibronze sicherstellen.

Miba Friction Group profitiert vom dynamischem Marktumfeld Durch den anhaltend hohen Bedarf an Miba Reibbelägen für Hochgeschwindigkeitszüge, Baumaschinen und Nutzfahrzeuge wurde der Umsatz der Miba Friction Group im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gesteigert. Einzige Ausnahme war die Traktorenindustrie, die einen Absatzrückgang hinnehmen musste und mit verstärktem Preisdruck auf die Zulieferunternehmen reagierte. Im slowakischen Vráble wird die Miba Steeltec, ein Produktionsstandort für Stahllamellen, plangemäß bis Jahresende errichtet und in Betrieb genommen. Im dritten Quartal wurden die ersten Produktionsanlagen am Standort Vráble aufgestellt.

Ausblick: Leichtes Umsatzwachstum „Angesichts des positiven Geschäftsverlaufs in den ersten drei Quartalen 2005/06 rechnen wir für das Gesamtjahr mit einem leichten Umsatzanstieg bei gleich bleibender Ertragslage“, so Peter Mitterbauer. „Der Kostendruck hält auch zu Beginn des vierten Quartals an und dürfte sich im ersten Halbjahr 2006/07 fortsetzen“. Mit der klaren, strategischen Ausrichtung auf die Technologieführerschaft begegnet die Miba den neuen Herausforderungen.



Die Miba Gruppe Der Konzern mit Hauptsitz in Laakirchen/OÖ ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An neun Standorten weltweit werden Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge für Kraftfahrzeuge, Eisenbahnen, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke hergestellt. Die Produkte der Miba machen Fahrzeuge leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt gut 2.700 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon an ihren heimischen Standorten in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens betrug im Geschäftsjahr 2004/05 328 Millionen Euro bei einem Betriebsergebnis von 23,3 Millionen Euro.

15.09.2005
Miba behauptet sich in dynamischem Marktumfeld
- Umsatz im ersten Halbjahr 2005/06 um sieben Prozent gesteigert - Mehr als die Hälfte des Geschäfts außerhalb der Autoindustrie

Die Miba als strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie erzielte - trotz uneinheitlicher Entwicklung ihrer Abnehmermärkte - im ersten Halbjahr 2005/06 einen Gruppenumsatz von 178,4 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von sieben Prozent. Das Wachstum stammt ausschließlich aus dem nicht automotiven Sektor. Erstmals wurde deutlich mehr als die Hälfte des Umsatzes außerhalb der Automobilindustrie erwirtschaftet. Während die Miba Bearing Group von einer anhaltend starken Nachfrage nach Transportkapazitäten profitierte, waren die Miba Friction Group sowie die Miba Sinter Group mit verstärkten Preisdruck und steigenden Rohmaterialkosten konfrontiert. "Unsere Abnehmermärkte haben sich im ersten Halbjahr sehr unterschiedlich entwickelt", sagt Miba CEO Peter Mitterbauer. "Die Nachfrage nach Transportkapazitäten - von Nutzfahrzeugen über Lokomotiven bis hin zum Schiffbau - ist sehr erfreulich. Gleichzeitig sind wir mit leicht rückläufigen Produktionsziffern der europäischen Automobilindustrie und mit einer Abschwächung der Traktorennachfrage konfrontiert." Trotz dieses uneinheitlichen Marktumfeldes konnte die Miba sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis Zuwächse erzielen und ihre Position als Technologieführer behaupten. Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr 2005/06 gesteigert Von Februar bis Juli 2005 wurde ein Gruppenumsatz von 178,4 Millionen Euro und damit eine Steigerung um sieben Prozent erwirtschaftet. Der größte Umsatzanteil entfällt auf die Miba Sinter Group mit 45,5 Prozent, gefolgt von der Miba Bearing Group mit 37,6 Prozent und der Miba Friction Group mit 16,8 Prozent. Positiv entwickelte sich auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT). Es lag mit 16,8 Millionen Euro um rund sechs Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Cash-Flow aus dem operativen Bereich reduzierte sich im selben Zeitraum von 20 auf 18,5 Millionen Euro. Grund für den leicht gesunkenen Cash-Flow ist ein vorsorglicher Lageraufbau der Friction Group - bedingt durch die bevorstehende Verlagerung des Standorts Sheffield nach Vráble.

1. Halbjahr 2005/061. Halbjahr 2004/05
Umsatz (Mio. €)178,4166,6
EBT (in Mio. €)16,815,9
Investitionen (Mio. €)21,610,0
Mitarbeiterstand (zum 31.7.) 2.741 2.577


Entwicklung der Miba Sinter Group konstant Die Miba Sinter Group verzeichnete aufgrund von Nachfrageschwäche, Preisdruck und steigenden Rohmaterialkosten im ersten Halbjahr 2005 einen um rund vier Prozent niedrigeren Umsatz als im Vorjahr. Bereinigt um den mit Wirkung zum 31. Juli 2004 verkauften Standort in Turin lagen die Umsätze aber auf Vorjahresniveau. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres ist die Automobilproduktion in Europa gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 0,8 Prozent auf 10,9 Millionen hergestellte Fahrzeuge gesunken. Das stärkste Wachstum wies der slowakische Standort Dolny Kubin auf, wo zusätzliche Kapazitäten benötigt wurden. Mit Stichtag 30. Juni 2005 wurde das benachbarte Unternehmen Metalsint mit 90 Beschäftigten übernommen. Mit dieser Akquisition baut die Miba ihren Standort in der Slowakei weiter aus.

Miba Bearing Group erzielt Umsatzsteigerung von 20 Prozent Als Lieferant der international führenden Motorenbauer profitiert die Miba Bearing Group von der starken Nachfrage nach Transportkapazitäten - auf Straße, auf Schiene und zu Wasser. Im Vergleich zum Vorjahr konnte eine Umsatzsteigerung von 20 Prozent erreicht werden. Die beiden großen amerikanischen Hersteller für Lokomotivmotoren haben im ersten Halbjahr 2005 ausschließlich Gleitlager der Miba Bearings US verwendet. Auch die Nachfrage aus Europa erwies sich als erfreulich stabil. Um mit dem Wachstum Schritt zu halten, wurde am Standort Laakirchen eine neue Fertigungslinie für die Kleinlagerproduktion in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um eine der größten Einzelinvestition in Laakirchen seit Bestehen des Betriebes. Miba Friction Group erhält Serienaufträge aus den USA Das erste Halbjahr der Miba Friction Group war von einer starken Nachfrage nach Reibbelägen für Traktoren und Baumaschinen geprägt. Der Umsatz konnte um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Auftragsstand und Betriebsergebnis übertrafen die Budgeterwartungen deutlich. Der Produktionsstandort der Friction Group in den USA, die Miba HydraMechanica, entwickelt sich zunehmend zum wichtigen Zulieferer der US-Automobilfirmen. Im zweiten Quartal konnten wichtige Serienaufträge gewonnen werden. Am Standort im österreichischen Roitham wurde zur weiteren Produktivitätssteigerung eine neue, automatisierte Fertigungslinie für Kupplungsbeläge installiert.

Ausblick: Technologieführerschaft weiter ausbauen Mit einem Anspringen der Automobilkonjunktur in Europa ist in der zweiten Jahreshälfte nicht zu rechnen. Aus diesem Grund gibt sich die Miba Sinter Group zurückhaltend. Die Miba Friction Group ist vorsichtig optimistisch. Die Abnehmermärkte der Miba Bearing Group dagegen weisen eine ungebremste Dynamik auf. "Wir gehen für das Geschäftsjahr 2005/06 von einem leichten Umsatzwachstum bei konstanter Ertragslage aus", erklärt Peter Mitterbauer. "Unsere klare Ausrichtung und die konsequente Verfolgung unserer Strategie erweisen sich gerade in einem schwierigen Marktumfeld als optimal."
15.09.2005
Miba und KS Gleitlager gründen US Joint Venture
- 50:50 Joint Venture ABM sichert Versorgung mit Gleitlagervormaterial - Weitere Qualitätssteigerungen durch Prozessoptimierungen möglich

Mit 13. September haben die Miba Bearing Group und die deutsche KS Gleitlager das gemeinsame Tochterunternehmen Advanced Bearing Materials (ABM) in Greensburg (IN), USA gegründet. ABM versorgt die beiden Unternehmen künftig mit gegossenen bleihaltigen und bleifreien Bronze- und Messingverbund-Werkstoffen. Miba kann durch dieses Joint Venture ihre nachhaltige Versorgung mit gegossener Bleibronze sicherstellen, Produktionsprozesse optimieren und die Qualität ihrer Gleitlager weiter steigern. Für eine langfristige Zusammenarbeit sehen beide Unternehmen hohes Potenzial. „Aufgrund der derzeitigen Entwicklung auf den internationalen Rohstoffmärkten haben wir uns dazu entschlossen, die Vormaterialien für unsere Gleitlager selbst zu produzieren und dadurch bei der Versorgung unabhängig zu werden“, erklärt der Vorstand der Miba Bearing Group, Wolfgang Litzlbauer. Mit der deutschen Kolbenschmidt Gruppe wurde dafür ein idealer Partner gefunden. Die beiden Unternehmen sind zu jeweils 50 Prozent am neu gegründeten Unternehmen Advanced Bearing Materials mit Sitz in Greensburg beteiligt. Mit 30 Mitarbeitern deckt die ABM sowohl den Bedarf der Miba Bearing Group nach größeren Banddicken sowie den Bedarf von Kolbenschmidt nach dünneren Materialstärken ab. Über das Investitionsvolumen wurde beiderseitiges Stillschweigen vereinbart.

„Die Eigenversorgung mit Rohstoffen erlaubt uns auch neue, zukunftsweisende Materialen zu entwickeln und die Produktionsprozesse weiter zu optimieren. Unsere Kunden profitieren von weiteren Qualitätssteigerungen und innovativen Produkten“, sagt Litzlbauer. Sowohl Miba als auch KS sehen weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit. So bietet beispielsweise das gemeinsame Entwickeln von Gleitlagerwerkstoffen und Beschichtungssystemen zukünftiges Potenzial.
07.09.2005
Neuer Vice President Human Capital
Bernhard Reisner (32), bisher Personalverantwortlicher der Miba Frictec GmbH in Roitham, wird mit 1. November 2005 neuer Vice President Human Capital der Miba Gruppe. Er ist damit für die strategische Ausrichtung der Personalbereiche der weltweit tätigen Miba Gruppe verantwortlich. Bernhard Reisner folgt Gabriele Gerach-Schwarzer, die mit Ende Oktober aus privaten Gründen aus der Funktion ausscheidet. Sie wird ihren Lebensmittelpunkt wieder zu ihrer Familie nach Wien verlegen, steht der Miba aber bis Juni 2006 weiterhin als Consultant zur Verfügung.

Der gebürtige Welser Reisner arbeitet seit dem Jahr 2000 in der Miba und war am Aufbau des HC Managements im Unternehmen beteiligt. Zuvor war der IBWL-Absolvent als Assistent des Generalsekretärs in der Industriellenvereinigung Österreich tätig. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

Die Miba Gruppe Der Konzern mit Hauptsitz in Laakirchen/OÖ ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An neun Standorten weltweit werden Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge für Kraftfahrzeuge, Eisenbahnen, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke hergestellt. Die Produkte der Miba machen Fahrzeuge leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt 2.700 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon an ihren heimischen Standorten in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr (per 31.1.2005) 328 Millionen Euro bei einem Betriebsergebnis von 23,3 Millionen Euro.

08.07.2005
Miba Gleitlager mit dem Pegasus 2005 in Bronze ausgezeichnet
Die Miba Gleitlager GmbH wurde mit dem Pegasus 2005 in Bronze ausgezeichnet. Hier können Sie die Videos von der Preisverleihung runterladen:

Preisverleihung (27MB, MPEG Video)

Präsentation (10MB, MPEG Video)
01.07.2005
Miba expandiert in der Slowakei
Die Miba, strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, übernimmt mit Stichtag 30. Juni 2005 im Zuge eines Asset Deals die Metalsint a.s. in Dolny Kubin, Slowakei. Das Unternehmen reagiert damit auf die starke Nachfrage der europäischen Automobilindustrie nach Motor- und Getriebeteilen und baut seine Präsenz am slowakischen Markt noch weiter aus. Metalsint a.s. wurde im Jahr 1994 gegründet und erwirtschaftete im Vorjahr einen Umsatz von 3,0 Millionen Euro. Das slowakische Unternehmen produziert hauptsächlich Sinterformteile und gesinterte Metallfilter. „Aufgrund des starken Wachstums unseres bestehenden Werkes in Dolny Kubin, haben wir zusätzliche Kapazitäten benötigt. Die Übernahme der benachbarten Produktionsstätte war damit ein logischer und profitabler Schritt für beide Seiten, “ erklärt Norbert Schrüfer, CEO der Miba Sinter Group, zu der das Werk in Dolny Kubin gehört. Im Zuge des Asset Deals erwirbt Miba Grundstück, Gebäude und Fertigungsanlagen der Metalsint. Durch die Akquisition kommen auch weitere 90 Beschäftigte zu den bereits knapp 260 Mitarbeitern der Miba in Dolny Kubin hinzu.

Die Miba Gruppe Der Konzern mit Hauptsitz in Laakirchen/OÖ ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An neun Standorten weltweit werden Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge für Kraftfahrzeuge, Eisenbahnen, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke hergestellt. Die Produkte der Miba machen Fahrzeuge leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt 2.600 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon an ihren heimischen Standorten in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens betrug im Geschäftsjahr 2004/05 328 Millionen Euro bei einem Betriebsergebnis von 23,3 Millionen Euro.



26.06.2005
Der beste Produktionstechniker Oberösterreichs
Die Wirtschaftskammer OÖ. hat die besten Industrielehrlinge Oberösterreichs gekürt. Die Miba war gleich zwei Mal erfolgreich: Landessiegerin in der Kategorie „Frau in der Technik“ wurde Michaela Markgraf von der Miba Gleitlager GmbH in Laakirchen. Bester Produktionstechniker Oberösterreichs ist Roland Mair von der Miba Sinter Austria GmbH in Vorchdorf. Platz zwei in dieser Berufsgruppe teilen sich ex aequo David Wimmer von der Miba Gleitlager und Michael Mitterhauser von der Miba Sinter Austria. Insgesamt 637 Lehrlinge aus 99 Industriebetrieben haben am Wettbewerb teilgenommen.

Von den 14 Lehrlingen der Miba, die ihr Können beim Lehrlingswettbewerb 2005 unter Beweis gestellt hatten, haben elf mit der Note „Sehr gut“ abgeschnitten. Mit einem Gesamtpunkteschnitt von 91,5 Punkten liegt die Miba wie in den vergangenen Jahren deutlich über dem landesweiten Durchschnitt und zählt damit zu den erfolgreichsten Ausbildungsbetrieben Oberösterreichs. „Das Abschneiden der Miba-Lehrlinge zeigt, dass wir uns auf unseren Nachwuchs verlassen können. Unsere jungen Mitarbeiter sind auf dem richtigen Weg und werden in Zukunft einen wesentlichen Beitrag für den Erfolg unseres Unternehmens leisten“, sagt Norbert Schrüfer, Mitglied des Vorstandes der Miba AG, bei der Award-Verleihung vergangenen Mittwoch im Hollywood Megaplex in Pasching.

Die Miba Gruppe Der Konzern mit Hauptsitz in Laakirchen/OÖ ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. Die Produkte der Miba machen Fahrzeuge leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt 2.600 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon an ihren heimischen Standorten in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens betrug im Geschäftsjahr 2004/05 328 Millionen Euro bei einem Betriebsergebnis von 23,3 Millionen Euro.

16.06.2005
Miba Gruppe: Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal 2005/06 gesteigert
* Gruppenumsatz: 86,6 Millionen Euro – sieben Prozent plus

* Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit: 8,2 Millionen Euro

* Ausblick auf das Geschäftsjahr 2005 vorsichtig optimistisch Die Miba, strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, hat im ersten Quartal 2005/06 einen Gruppenumsatz von 86,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von sieben Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg gegenüber dem ersten Quartal 2004/05 um neun Prozent auf 8,2 Millionen Euro. Am stärksten profitiert hat die Miba von der hohen Nachfrage im Bereich Traktoren, Baumaschinen und Nutzfahrzeuge sowie von der dynamischen Entwicklung des Schiffsbaus in Europa und Fernost. An neun Standorten weltweit produzieren die Miba Geschäftsbereiche Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge für Kraftfahrzeuge, Eisenbahnen, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke. Den größten Umsatzanteil erzielte die Miba Sinter Group mit 47,3 Prozent, gefolgt von der Miba Bearing Group mit 36,6 und der Miba Friction Group mit 17,1 Prozent.

„Wir waren im ersten Quartal mit einem sehr uneinheitlichen Marktumfeld konfrontiert“, erklärt Miba CEO Peter Mitterbauer. So waren die Produktionszahlen in der europäischen Automobilindustrie, dem Hauptmarkt der Miba Sinter Group, leicht rückläufig. Eine starke Nachfrage generierten dagegen die Bereiche Traktoren, Baumaschinen und Nutzfahrzeuge, wovon Miba Friction und Miba Bearing Group profitierten. Dynamisch entwickelte sich auch der Schiffsbau in Europa und Fernost. Unverändert volatil verhielten sich die Rohstoffmärkte. Während sich die Situation bei Stahl stabilisiert hat, stiegen die Eisen- und Stahlpulverpreise gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres deutlich an. „Trotzdem konnten wir Umsatz und Ergebnis deutlich erhöhen“, so Mitterbauer.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2005/06 vorsichtig optimistisch Der Geschäftsverlauf der Miba wird 2005/06 generell vom Wechselkurs Euro zu Dollar beeinflusst sein. Darüber hinaus werden in allen drei Geschäftsbereichen Preissteigerungen bei Rohmaterial und Energie erwartet, die durch Produktivitätssteigerungen kompensiert werden müssen. „Ich gehe aus heutiger Sicht für das laufende Geschäftsjahr von einer konstanten Ertragslage bei einem geringfügigen Umsatzplus aus“, so Peter Mitterbauer.

Die Miba Gruppe Der Konzern mit Hauptsitz in Laakirchen/OÖ ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. Die Produkte der Miba machen Fahrzeuge leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt 2.600 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon an ihren heimischen Standorten in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens betrug im Geschäftsjahr 2004/05 328 Millionen Euro bei einem Betriebsergebnis von 23,3 Millionen Euro.
18.05.2005
Miba übernimmt Beschichtungsspezialisten
Die Miba AG hat mit 15. Mai 2005 durch ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft „High Tech Coatings GmbH“ den Geschäftsbereich „Tribocoat/Spacecoat“ von der Firma Platingtech Kollmann & Co GmbH in Niklasdorf bei Leoben erworben. Für die Miba als strategischen Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie bedeutet die Akquisition eine Erweiterung ihrer Kompetenz im Bereich hoch spezialisierter Oberflächenbeschichtungen.

Im Zuge eines Asset Deal hat Miba die 12 Mitarbeiter und Betriebsanlagen von „Tribocoat/Spacecoat“ übernommen. Der Betrieb wird am bestehenden Standort weitergeführt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die High Tech Coatings GmbH beschäftigt sich mit der Beschichtung von Zahnrädern mit einer speziellen Lackschicht und beliefert die europäische Automobilindustrie. Mit Günter Hehenfelder wurde ein erfahrener Mitarbeiter der Miba zum Geschäftsführer der High Tech Coatings GmbH bestellt.

Die Miba Gruppe Der Konzern mit Hauptsitz in Laakirchen/OÖ ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An neun Standorten weltweit werden Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge für Kraftfahrzeuge, Eisenbahnen, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke hergestellt. Die Produkte der Miba machen Fahrzeuge leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt 2.600 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon an ihren heimischen Standorten in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr (per 31.1.2005) 328 Millionen Euro bei einem Betriebsergebnis von 23,3 Millionen Euro.
03.05.2005
Bilanzpressekonferenz: Miba setzt ertragreiches Wachstum fort
* Umsatz um 11% auf 328 Millionen Euro deutlich gestiegen

* Erschließung des Zukunftsmarkts China bis 2006/07 geplant Die Miba, strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2004/05 um mehr als 11 Prozent auf 328 Millionen Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis (EBT) lag mit 23,3 Millionen Euro um 8 Prozent über dem Vorjahr. Ohne die Abschwächung des Dollar gegenüber dem Euro wäre das Wachstum noch deutlicher ausgefallen. An der Geschäftsausweitung waren alle drei Kernbereiche der Miba beteiligt. Die stärkste Dynamik entwickelte der Geschäftsbereich Gleitlager. Dies ist vor allem auf das Wirtschaftswachstum in Fernost zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2006/07 wird das erste Miba Gleitlager in China vom Band laufen. „Die Miba hat sich im dynamischen und zugleich herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld des vergangenen Jahres gut behauptet“, sagt Miba CEO Peter Mitterbauer. „In allen drei Kernbereichen – Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge – haben wir durch konsequenten technologischen Fortschritt unsere Position als Marktführer gefestigt.“ Damit ist die Miba ihrem Ziel für 2008 ein großes Stück näher gerückt: Kein motorbetriebenes Fahrzeug ohne Miba Technologie. Miba Jahresergebnis 2004/05 Die konsolidierten Umsatzerlöse im Konzern betrugen 328 Millionen Euro gegenüber 294 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das entspricht einem Plus von mehr als 11 Prozent. Die Steigerung des Umsatzes im Geschäftsjahr 2004/05 ist insbesondere vor dem Hintergrund des gegenüber dem Euro weiter gefallenen Dollarkurses zu bewerten. Zum Dollar-Durchschnittskurs des Geschäftsjahres 2003/04 wäre der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um rund 3,6 Millionen Euro höher gewesen.

Ähnlich wie in den vergangenen Jahren fällt die Umsatzaufteilung nach Geschäftsbereichen aus. 2004/05 hat die Miba Sinter Group 49,1 Prozent zum Gesamtumsatz beigetragen. Auf die Miba Bearing Group entfielen 34,3 Prozent des Umsatzes. Der dritte und jüngste Geschäftsbereich, die Miba Friction Group, macht 16,6 Prozent des Umsatzes aus.

Das operative Konzernergebnis vor Steuern (EBT) lag 2004/05 mit 23,3 Millionen Euro (nach 21,6 Millionen Euro im Jahr zuvor) auf anhaltend hohem Niveau. Der Jahresüberschuss erreichte im Berichtszeitraum einen Wert von 17,5 Millionen Euro und lag damit um 2,6 Millionen Euro über jenem des Vorjahres. Erfreulich entwickelte sich auch der Cash-flow aus dem operativen Bereich: Mit 39,1 Millionen Euro konnte ein um 10,8 Millionen Euro höherer Wert als 2003/04 erwirtschaftet werden. „Der Cash-flow und unsere hohe Eigenkapitalquote von mehr als 50 Prozent sprechen für die Ertragskraft und solide Finanzstruktur der Miba“, so Finanzvorstand Siegfried Dapoz.

Miba Bearing Group: Marktchancen in Fernost genützt Die Miba Bearing Group produziert Gleitlager für Schwerfahrzeuge, Schiffe oder Lokomotiven. Sie hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 112 Millionen Euro erzielt – vor allem weil die Marktchancen in Fernost optimal genützt wurden. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 18,6 Prozent oder 17,6 Millionen Euro. Neben den Produktionsstandorten in Laakirchen (Österreich) und McConnelsville (U.S.) hat sich auch die Vertriebsniederlassung in Singapur positiv entwickelt. Erschließung des Zukunftsmarkts China bis 2006/07 geplant Die Miba Bearing Group hat von der starken Nachfrage im Bereich Nutzfahrzeuge profitiert. So hat etwa der wichtigste chinesische Nutzfahrzeugmotorenhersteller die Miba zum Hauptentwicklungspartner und Lieferanten seiner neuen Motorengeneration bestellt. Aufgrund des großen Marktpotenzials hat die Miba entschieden, ein Werk in China zu errichten. Im Industriepark Suzhou, 90 Kilometer westlich von Shanghai, wurde erst kürzlich ein rund 40.000 Quadratmeter großes Areal geleast. Baubeginn einer neuen Gleitlagerfabrik ist im Sommer 2005. „Im Geschäftsjahr 2006/07 wird das erste Gleitlager vom Band laufen“, sagt Peter Mitterbauer.

Miba Sinter Group erwirtschaftet die Hälfte des Gruppenumsatzes Die Miba Sinter Group erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen um 6,8 Prozent höheren Umsatz als 2003/04. Dieser macht mit 161 Millionen Euro knapp die Hälfte des Miba Gruppenumsatzes aus. Die Miba Sinter Group konnte in all ihren Geschäftsfeldern – insbesondere bei Motor- und Getriebeteilen – wachsen. Motorzahnräder und Komponenten für den variablen Ventiltrieb (VVT) erwiesen sich als die Wachstumstreiber. Obwohl sich die westeuropäische Automobilindustrie derzeit in einer konjunkturell schwierigen Phase befindet, hat die Miba Sinter Group Marktanteile gewonnen. Im Vorjahr wurden in Europa mit rund 18 Millionen Autos um 2,8 Prozent mehr PKW hergestellt als im Jahr zuvor. Die Anzahl der in Westeuropa produzierten Fahrzeuge stagnierte. Die Zahl der in Zentral- und Osteuropa gefertigten Autos erhöhte sich dagegen um rund 18,5 Prozent.

Profitiert hat die Miba Sinter Group auch vom überproportionalen Wachstum einzelner Kunden, wobei sich die Struktur der Abnehmer leicht verschoben hat: Lieferte die Miba Sinter Group im Geschäftsjahr 2003/04 rund 53 Prozent ihres Umsatzvolumens direkt an die Original Equipment Manufacturer (OEM), so waren es 2004/05 rund 51 Prozent. Umsatzsteigerungen konnten im Gegenzug mit Tier-1 Lieferanten erzielt werden. Miba Friction Group mit neuem Werk Die Miba Friction Group erwirtschaftete einen Umsatz von 54 Millionen Euro. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 12 Prozent oder 5,8 Millionen Euro. Diese Steigerung ist auf die starke Nachfrage nach Kupplungs- und Bremsbelägen für LKW, Traktoren und Baumaschinen zurückzuführen. So erfreulich sich die Situation auf den Abnehmermärkten gestaltet hat, so schwierig erwies sie sich auf den internationalen Rohstoffmärkten, wobei die verursachten Kostensteigerungen in der zweiten Jahreshälfte teilweise an die Kunden weitergegeben wurden.

Ein Meilenstein im Geschäftsjahr 2004/05 war die Investitionsentscheidung der Miba Friction Group für einen neuen Standort in der Slowakei. 100 Kilometer östlich von Pressburg, in Vráble, wird eine moderne Fertigungsanlage für Stahllamellen errichtet. Peter Mitterbauer: „Wir schaffen in Vráble 150 Arbeitsplätze und werden mittelfristig rund 20 Millionen Euro in den Standort investieren.“ Das neue Werk soll Ende 2006 auf Vollbetrieb laufen. Danach muss der bestehende Standort der Miba Friction Group in Sheffield geschlossen werden. Ausblick: Technologieführerschaft weiter ausbauen Der Ausblick der Miba für das Geschäftsjahr 2005/06 fällt in den drei Geschäftsbereichen unterschiedlich aus. Das wirtschaftliche Umfeld der Miba Sinter Group ist 2005/06 geprägt von weiteren Produktionsverlagerungen der Automobilhersteller in zentral- und osteuropäische Länder und einem erhöhten Kostendruck. Miba Bearing Group und Miba Friction Group geben sich für heuer vorsichtig optimistisch. Der Geschäftsverlauf wird aber auch im kommenden Jahr von der Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses und der Versorgungssituation auf den internationalen Rohstoffmärkten beeinflusst werden. Durch konsequenten technologischen Fortschritt wird die Miba ihre Position als Technologieführer dennoch ausbauen. „Mit unserem Anspruch – kein motorbetriebenes Fahrzeug ohne Miba Technologie – haben wir uns für die kommenden Jahre ein ehrgeiziges Programm vorgenommen. Mit unserer Struktur und strategischen Ausrichtung sind wir für eine erfolgreiche Zukunft gerüstet“, ist Peter Mitterbauer überzeugt.



Die Miba Gruppe Der Konzern mit Hauptsitz in Laakirchen/OÖ ist strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An neun Standorten weltweit werden Sinterformteile, Gleitlager und Reibbeläge für Kraftfahrzeuge, Eisenbahnen, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke hergestellt. Die Produkte der Miba machen Fahrzeuge leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt 2.600 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon an ihren heimischen Standorten in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens betrug im Geschäftsjahr 2004/05 328 Millionen Euro bei einem Betriebsergebnis von 23,3 Millionen Euro.