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2007/2008
2007/2008
30.01.2008
Miba AG: Finanzvorstand Dapoz geht in den Ruhestand
Siegfried Dapoz, langjähriger Finanzvorstand der Miba AG, tritt mit Ende des Geschäftsjahres (per 31.1.2008) in den Ruhestand. Dapoz trat 1966 in das Unternehmen ein und war seit 1986 Finanzvorstand der Miba AG. „Siegfried Dapoz hat die Entwicklung und den Erfolg der Miba über viele Jahre maßgeblich mitgestaltet“, dankte Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer für seine Loyalität. Dapoz wird dem Unternehmen über seine Funktionen in der Mitterbauer Beteiligungs-AG und der Mitterbauer Privatstiftung weiter verbunden bleiben.

Neuer Leiter des Finanzbereichs als ‚Vice President Corporate Finance’ ist Hannes Moser. Seit 1992 bei der Miba, war Moser zuletzt in der Geschäftsführung der Miba Sinter Group tätig. Die Agenden des Finanzvorstands verantwortet ab 1.2.2008 Peter Mitterbauer, der unverändert Vorstandsvorsitzender bleibt.

Der Vorstand der Miba AG setzt sich ab Beginn des Geschäftsjahres 2008/09 (per 1.2.2008) aus drei Personen zusammen: Peter Mitterbauer (Vorstandsvorsitzender), Norbert Schrüfer (Miba Sinter Group und Miba Friction Group), Wolfgang Litzlbauer (Miba Bearing Group).
13.12.2007
Miba wächst deutlich in Umsatz und Ergebnis
- Gruppenumsatz lag in den ersten drei Quartalen bei 286,8 Millionen Euro - EBIT erhöhte sich von 14,6 auf 18 Millionen Euro - Auftragsstand in Rekordhöhe von 174,6 Millionen Euro

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, verzeichnete in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres (per Ende Oktober) ein profitables Wachstum. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 286,8 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im Berichtszeitraum von 14,6 auf 18 Millionen Euro.

„Die Geschäftsentwicklung zeigt, dass unsere Strategie der Konzentration auf Hochtechnologie Früchte trägt“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer. Die Miba konnte sich in einem dynamischen Marktumfeld behaupten und verbuchte mit einem Auftragsstand von 174,6 Millionen Euro (zum 31. Oktober) einen neuen Rekordwert. Umsatzplus in allen Miba Geschäftsbereichen Der Umsatz für das laufende Geschäftsjahr erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund drei Prozent auf 286,8 Millionen Euro. Bereinigt um die aus dem Verkauf der Standorte Spanien und Italien aufgegebenen Umsätze fällt die Steigerung mit 14 Prozent noch deutlich höher aus. Den größten Anteil am Konzernumsatz erzielte die Miba Sinter Group mit 42,8 Prozent, gefolgt von der Miba Bearing Group mit 38,7 Prozent und der Miba Friction Group mit 17,6 Prozent.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg auf 18,0 Millionen Euro (Vorjahr 14,6 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verdoppelte sich nahezu von 8,1 Millionen Euro auf 15,7 Millionen Euro.

Das Investitionsvolumen stieg von 24,8 Millionen Euro im Vorjahr auf 25,7 Millionen Euro. Drei Viertel der Gesamtinvestitionen entfielen auf die österreichischen Standorte Laakirchen und Vorchdorf. Der Cash-flow aus dem operativen Bereich erhöhte sich primär ergebnisbedingt um 43 Prozent auf 43,2 Millionen Euro. Der Mitarbeiterstand lag zum Stichtag 31. Oktober 2007 bei 2.606 Personen. Bereinigt um die Mitarbeiterstände der verkauften Standorte Italien und Spanien bedeutet dies einen Anstieg um acht Prozent oder 205 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr. Der Personalaufbau fand zum Großteil an den österreichischen Standorten statt, wo zum Quartalsstichtag 1535 Mitarbeiter beschäftigt waren.

Miba Kennzahlen (in Mio. €) Umsatz 286,8 277,7 Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 18,0 14,6 Investitionen 25,7 24,8 Cash-flow aus dem operativen Bereich 43,2 30,2

Miba Kennzahlen (in Mio. €)1. bis 3. Quartal 2007/081. bis 3. Quartal 2006/07
Umsatz286,8277,7
EBIT18,014,6
Investitionen25,724,8
Cash-flow aus dem operativen Bereich43,230,2


Ausblick: Hochtechnologie bleibt im Fokus Aufgrund des hohen Auftragsstandes und der anhaltend guten Nachfrage erwartet der Vorstand der Miba AG im Geschäftsjahr 2007/08 - trotz des Verkaufs des spanischen Standorts - eine Umsatzsteigerung. Die Entwicklung auf den Abnehmermärkten wird maßgeblich vom Rohölpreis und der Kursrelation Euro zu Dollar geprägt. „Mit dem Ausbau der Technologieführerschaft werden wir unseren Kurs des profitablen Wachstums fortsetzen“, so Mitterbauer.
20.09.2007
Miba eröffnet moderne Produktion für Stahllamellen in der Slowakei
- 20 Millionen Euro Investition, 230 Mitarbeiter - Weltweites Kompetenzzentrum für Stahllamellen - Produktion von 13 Millionen Stahlkomponenten jährlich

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, eröffnete am 20. September einen neuen Produktionsstandort für Stahllamellen im slowakischen Vráble. 230 Mitarbeiter werden dort jährlich 13 Millionen Stahlkomponenten für Kupplungen und Bremsen produzieren, die in Schwerfahrzeugen wie Baumaschinen, Traktoren und LKW zum Einsatz kommen. Insgesamt wurden 20 Millionen Euro in das Werk investiert.

„Der neue Standort der Miba Steeltec ist das weltweite Kompetenzzentrum für Stahllamellen innerhalb der Miba. Neben der Produktion haben wir hier auch Produktentwicklung und einen voll ausgebauten Werkzeugbau angesiedelt“, sagt Alfred Hörtenhuber, CEO der Miba Friction Group. Die Miba Steeltec versorgt nicht nur ihr Schwesterwerk in Roitham, Österreich, mit Vorprodukten, sondern auch große OEM (Original Equipment Manufacturer) in Europa und in den USA wie John Deere, Caterpillar und Case. Die Produktion ist zur Gänze für den Export bestimmt. Vier Fünftel der Produktion sind für den EU-Raum bestimmt, der Rest geht in die USA und nach Brasilien.

Ausschlaggebend für die Errichtung des neuen Werks war die Schließung der Miba Reibbelags-Produktion in Großbritannien, da es für die Produktion im historischen Stadtzentrum von Sheffield keine Expansionsmöglichkeiten gab. Die Entscheidung für den Standort Vráble, 100 Kilometer östlich von Bratislava, wurde aufgrund der optimalen Verkehrsanbindung zu Roitham und der Nähe zu Hauptkunden in Deutschland, Frankreich und Italien getroffen. Entscheidend waren auch die guten Erfahrungen der Miba in der Slowakei mit dem Sinterwerk in Dolný Kubín, das seit 1991 zur Gruppe gehört. Im März 2005 wurde mit dem Bau in Vráble begonnen. In der zweiten Jahreshälfte 2006 konnte die Produktion erster Serienaufträge aufgenommen werden. Mit dem Vollbetrieb in Vráble wird die Verlagerung aus Sheffield abgeschlossen. Marktführerschaft und 25 Millionen Euro Umsatz geplant In der neuen Anlage werden rund 10.000 Tonnen Stahl pro Jahr verarbeitet. Klares Ziel der Miba ist es, eine führende Marktstellung im Hinblick auf Produktivität und Effizienz in der Produktion ein zu nehmen. Der Umsatzplan von 25 Millionen Euro soll so schnell wie möglich überschritten werden. Mittelfristig sind der weitere Ausbau der Kapazitäten und die Aufnahme komplementärer Produkte in das Produktionsprogramm geplant. Auch auf die eingeschränkte Verfügbarkeit von Fach- und Führungskräften in der Slowakei hat die Miba reagiert, indem sie Unterstützung beim Aufbau lokaler Ausbildungsstätten angeboten hat.

„Unsere klare strategische Ausrichtung liegt im Bereich der Hochtechnologie. Vráble ist als Entwicklungs- und Produktionszentrum ein wichtiges Werk für uns. Mit diesem leistungsstarken Standort können wir die weltweite Versorgung unserer Kunden mit hochwertigen Produkten langfristig sicherstellen, “ so Peter Mitterbauer, Vorstands-vorsitzender der Miba.
13.09.2007
Miba bleibt im ersten Halbjahr auf Wachstumskurs
- Umsatz steigt um vier Prozent auf 196,3 Millionen Euro - Auftragsstand liegt auf Rekordniveau - Ergebnis ist durch Verkauf Spanien belastet

Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen hat trotz steigender Öl- und Kraftstoffpreise seit Jahresbeginn an Fahrt gewonnen. „Das robuste Konjunkturumfeld und die Positionierung der Miba als Technologieführer prägen das Wachstum. Das Marktvolumen liegt in allen Zielsegmenten auf hohem Niveau. Zum Halbjahr haben wir einen Auftragsstand in Rekordhöhe von 174,4 Millionen Euro verzeichnet“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba.

Umsatzwachstum in allen Zielsegmenten Die Miba steigerte ihren Umsatz im ersten Halbjahr (per 31. Juli 2007) um knapp vier Prozent auf 196,3 Millionen Euro. Den größten Umsatzanteil erzielte die Miba Sinter Group mit 44,8 Prozent, gefolgt von der Miba Bearing Group mit 37,3 Prozent und der Miba Friction Group mit 17,1 Prozent. Bereinigt um Einmaleffekte lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Berichtszeitraum mit 20,8 Millionen Euro deutlich höher als im Vorjahr mit 14,0 Millionen Euro. Das ausgewiesene EBIT beträgt 12,0 Millionen Euro und enthält erwartete Einmalaufwendungen in Höhe von 8,8 Millionen aus dem Verkauf des Standorts Spanien zum 1.8.2007.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) inklusive Einmaleffekte ging auf 11,4 Millionen Euro (Vorjahr 13,0 Millionen Euro) zurück. Ohne die erwähnten Einmalaufwendungen lag der Return on Sales bei 10,3 Prozent. Die Investitionen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr von 15,8 auf 18,2 Millionen Euro. Um die Kapazitäten an den österreichischen Standorten Laakirchen und Vorchdorf auszubauen, wurden hier allein 12,3 Millionen in die Anschaffung neuer Anlagen investiert. Der Cash-flow aus dem operativen Bereich verdoppelte sich nahezu von 16,6 auf 32,1 Millionen Euro. Dies ist zurückzuführen auf ein strafferes Management des Umlaufvermögens und den Anstieg kurzfristiger Rückstellungen. Der Mitarbeiterstand lag zum Stichtag 31. Juli 2007 bei 2.878. Knapp die Hälfte aller Mitarbeiter sind an einem Miba Standort außerhalb Österreichs tätig.

1.Halbjahr 07/081.Halbjahr 06/07
Umsatz (Mio. €)196,3189,4
EBIT (in Mio. €)12,014,0
EBT (in Mio. €)11,413,0
Investitionen (Mio. €)18,215,8
Mitarbeiterstand (Stichtag 31.7.)2.8782.920


Miba Sinter Group: Verkauf des Sinterstandorts in Spanien Die europäische Automobilproduktion ist seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 11,7 Millionen Einheiten gestiegen. Von diesem Konjunkturaufschwung profitierte die Miba Sinter Group, die ihren Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 87,9 Millionen Euro steigerte. Das Wachstum ist auch auf die Erfolge anspruchsvoller Neuprojekte zurückzuführen. Um der steigenden Nachfrage optimal zu begegnen, investierte die Miba 8,2 Millionen Euro in die Ausweitung der Produktionskapazitäten am österreichischen Standort Vorchdorf. Mit 1. August 2007 wurde die Tochtergesellschaft Miba Sinter Spain S.A. mit Sitz in Ripollet (Spanien) an die Münchner Investmentfirma Allegra Capital verkauft. Damit unterstreicht die Miba Sinter Group ihre klare strategische Ausrichtung auf Hochtechnologie.

Miba Bearing Group: Erfolgskurs wird fortgesetzt Nach den guten Ergebnissen im Vorjahr setzte die Miba Bearing Group im ersten Halbjahr ihre dynamische Entwicklung fort. Der Umsatz lag mit 73,2 Millionen Euro leicht über Vorjahresniveau. Hauptgrund dafür ist das hohe Marktvolumen in allen Zielsegmenten – von Nutzfahrzeugen über Schiffe bis hin zu Lokomotiven. Am Standort Laakirchen wurden im ersten Halbjahr die Produktionskapazitäten im Bereich Dieselmotoren für Schiffsantriebe erweitert.

Miba Friction Group: Neuer Standort in der Slowakei Die gute Konjunktur prägte auch den Geschäftsverlauf der Miba Friction Group. Im ersten Halbjahr erzielte sie gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus von neun Prozent auf 33,7 Millionen Euro. Am 20. September wird das neue Werk in Vráble (Slowakei) offiziell eröffnet und die Verlagerung der Produktion von Sheffield (England) in die Slowakei im dritten Quartal abgeschlossen. Die Miba Steeltec s.r.o in Vráble produziert Stahllamellen für Kupplungen und Bremsen, die in Schwerfahrzeugen wie LKW, Traktoren und Baumaschinen zum Einsatz kommen.

Ausblick: Miba konzentriert sich auf Hochtechnologie Trotz des Verkaufs der Miba Sinter Spain wird durch die gute Auftragslage und das positive Wirtschaftsumfeld ein konstanter Gruppenumsatz erwartet. „Als Hochtechnologie-Anbieter setzen wir auf innovative Lösungen. Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen dabei im Vordergrund“, sagt Mitterbauer. Mit der verstärkten Konzentration auf High-Tech Produkte rechnet der Vorstand mit einer Margenverbesserung, durch die erwartete Kostensteigerungen mehr als kompensiert werden können.
27.07.2007
Miba verkauft ihre Tochter in Barcelona an deutschen Investor
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, verkauft per Ende Juli ihre Tochtergesellschaft Miba Sinter Spain S.A. in Barcelona mit 380 Arbeitsplätzen an die Münchner Investmentfirma Allegra Capital. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit der Optimierung des Standortkonzepts unterstreicht die Miba Sinter Group ihre klare strategische Ausrichtung auf Hochtechnologie. „Durch die Konzentration der Standorte können wir unser hohes Niveau in Bezug auf Produktivität und Qualität weiter ausbauen und sind für das künftige Wachstum gerüstet“, erläutert Finanzvorstand Siegfried Dapoz. Dem Verkauf des Standorts Barcelona war bereits die Veräußerung des Miba Standortes Neapel im Jahr 2006 vorausgegangen. Mit dem Verkauf des spanischen Werks ist jetzt das neue Standortkonzept der Miba Sinter Group zur globalen Versorgung der Kunden umgesetzt. Die Miba investiert heuer in Summe 33 Mio. Euro in Maschinen und Anlagen. 15,5 Mio. Euro davon fließen in den Ausbau ihrer Sinterwerke in Vorchdorf (Österreich), Dolný Kubín (Slowakei) und Suzhou (China).

Der Käufer Allegra Capital GmbH ist eine deutsche Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in München. Allegra Capital erwirbt Unternehmen mit Wachstumspotenzial und begleitet und unterstützt deren Wachstum und positive Weiterentwicklung langfristig. Zum Beteiligungs-Portfolio von Allegra gehören namhafte Unternehmen wie z.B. eine ehemalige Tochtergesellschaft des Alstom-Konzerns oder eine ehemalige Tochtergesellschaft der Leica Camera AG.
12.07.2007
Hauptversammlung beschließt Dividende von 2,80 Euro
Die Aktionäre der Miba, strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, haben in der 21. ordentlichen Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2006/07 am vergangenen Freitag eine Dividende von 2,80 Euro beschlossen. Bei einem Stichtageskurs von 104 Euro (per 31.1.2007) entspricht dies einer Dividendenrendite von 2,69 Prozent.

Die Miba erzielte im Geschäftsjahr 2006/07 einen Gruppenumsatz von 366,5 Millionen Euro Das entspricht einem Plus von sechs Prozent. Die hohe Ertragskraft der Miba konnte trotz Einmaleffekte gehalten werden: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 22,2 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

In der am 6. Juli 2007 stattgefundenen 21. ordentlichen Hauptversammlung wurde für das Geschäftsjahr 2006/07 die Ausschüttung einer Dividende von 2,80 Euro auf das durch die Stammaktien gebildete Grundkapital und eine Vorzugsdividende von 0,59 Euro zuzüglich eines Bonus von 2,21 Euro auf das durch die Vorzugsaktien gebildete Grundkapital beschlossen. Mit der Ausschüttung unterstreicht die Miba ihre Kontinuität bei der Dividendenzahlung und die Finanzkraft des Unternehmens. Die Dividende wird am 16. Juli 2007 an die Aktionäre ausbezahlt.
14.06.2007
Miba: Dynamisch ins neue Geschäftsjahr gestartet
- Umsatzsteigerung um drei Prozent auf 95,6 Millionen Euro - Betriebsergebnis erhöhte sich um 43 Prozent auf 8,7 Mio. Euro

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, hat ihren Wachstumskurs im ersten Quartal 2007/08 (per April) beschleunigt. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 95,6 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis (EBT) stieg im selben Zeitraum um 43 Prozent auf 8,7 Millionen Euro. Ausschlaggebend für das Wachstum war nicht nur die gute Konjunktur auf den Abnehmermärkten sondern vor allem die strategische Ausrichtung der Miba auf Hochtechnologie.

„Bereinigt um die Umsätze des im vergangenen Wirtschaftsjahr veräußerten Standortes in Neapel ist die Umsatzsteigerung mit zehn Prozent noch deutlich höher ausgefallen“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Den größten Umsatzanteil erzielte die Miba Sinter Group mit 44,8 Prozent, gefolgt von der Miba Bearing Group mit 37,7 und der Miba Friction Group mit 17 Prozent.

Das Umsatzwachstum hat zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung geführt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich von 6,5 auf 9,0 Millionen Euro. Die durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen, die das Quartalsergebnis des Vorjahres belastet hatten, zeigen ihre positiven Auswirkungen. Darüber hinaus sind Neuaufträge in Serie gegangen, für die im vergangenen Jahr Vorleistungen in Form von Werkzeugen und Musterfertigung erbracht wurden. Die Eigenkapitalquote stieg von 51,5 auf 52,5 Prozent und ist Ausdruck der soliden finanziellen Basis der Miba.

Der Ergebnisanstieg und ein effizientes Working Capital Management spiegeln sich auch im operativen Cashflow, der im ersten Quartal von 2,0 auf 12,3 Millionen Euro stieg. Die Investitionen von 7,9 Millionen Euro (Vorjahr 5,7 Millionen Euro) wurden somit zur Gänze eigenfinanziert. Der Mitarbeiterstand war zum Stichtag 30. April 2007 mit 2.813 Personen nahezu konstant.
09.05.2007
Miba im Geschäftsjahr 2006/07 auf Wachstumskurs
* Gruppenumsatz um sechs Prozent auf 367 Millionen Euro gestiegen * Hohe Ertragskraft trotz Einmaleffekte in Italien und der Slowakei * Strategie zum weiteren Ausbau des nicht automotiven Bereiches erfolgreich

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Gruppenumsatz von 367 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von sechs Prozent. Mehr als die Hälfte davon wurde bereits außerhalb der Automobilindustrie erzielt. Die hohe Ertragskraft der Miba konnte trotz Einmaleffekte gehalten werden: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 22,2 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Die Positionierung der Miba als Technologieführer und die positive Entwicklung aller Absatzmärkte waren ausschlaggebend für das Wachstum. „Unsere Strategie, den nicht automotiven Bereich zu stärken, zeigt den erwarteten Erfolg. Wir haben von der erfreulichen Entwicklung auf unseren Absatzmärkten von Nutzfahrzeugen über Baumaschinen bis hin zu Schiffen profitiert“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Auch die Automobilproduktion in Europa, der Hauptmarkt der Miba Sinter Group, ist im Laufe des Geschäftsjahres 2006/07 in Fahrt gekommen und konnte trotz gestiegener Treibstoffpreise moderate Zuwächse verbuchen.

Hohe Ertragskraft trotz Einmaleffekte und gestiegener Kosten Die hohe Ertragskraft der Miba wurde trotz Einmaleffekte in der Slowakei und Italien sowie gestiegener Rohstoff- und Energiekosten beibehalten. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt mit 22,2 Millionen auf Vorjahresniveau (22,4 Millionen Euro), obwohl die Anlaufkosten für das neue Reibbelagswerk in Vráble (Slowakei) mit 3,2 Millionen Euro höher als geplant zu Buche schlagen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ist durch Einmaleffekte des Miba Sinter Group Standortes in Neapel in der Höhe von 6,0 Millionen Euro belastet und dadurch von 21,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 15,5 Millionen Euro gesunken.
 2006/072005/06
Umsatz (Mio. €)367347
EBIT (in Mio. €)22,222,4
EBT (in Mio. €)15,521,7
Investitionen (Mio. €)31,946,8
Mitarbeiterstand (Jahresdurchschnitt)2.8502.683
Nach einer überdurchschnittlichen Investitionssumme von 46,8 Millionen Euro (exkl. Finanzanlagevermögen) im Vorjahr blieben die Investitionen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr auf dem hohen Niveau von 31,9 Millionen Euro. Auf die österreichischen Standorte entfielen davon 14,4 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote liegt mit 52,8 Prozent signifikant über dem Vorjahresniveau mit 51 Prozent und ist Ausdruck der grundsoliden Finanzstruktur der Miba. Der Cash-flow aus dem operativen Bereich stieg von 37,8 auf 38,8 Millionen Euro. Der Mitarbeiterstand im Jahresdurchschnitt erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 167 Beschäftigte auf 2.850. Dieser Anstieg resultiert zum Teil aus dem Personalaufbau für den Standort Vráble parallel zur noch laufenden Produktion in England. Zum Stichtag 31.01.2007 lag der Beschäftigtenstand bei 2.773 (31.01.2006: 2.797).

Miba Sinter Group: Optimierung des Standortkonzepts Der Umsatz der Miba Sinter Group stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz des Verkaufs des italienischen Sinterstandorts mit Ende des dritten Quartals um drei Prozent auf 160 Millionen Euro. Das entspricht 43,7 Prozent des Miba Gruppenumsatzes. Das Wachstum ist auf höhere Produktionsziffern der europäischen Automobilindustrie (+ 2%) sowie das Hochlaufen anspruchsvoller Großprojekte wie zum Beispiel Sinterzahnräder für den Nockenwellenantrieb und Massenausgleich oder Kupplungskörper für manuelle Handschaltgetriebe zurück zu führen.

Mit 31. Oktober 2006 wurde der Miba Sinter Group Standort in Neapel mit 170 Arbeitsplätzen an jenen italienischen Investor verkauft, der bereits vor zweieinhalb Jahren den ehemaligen Miba Standort in Turin erworben hat. Mit dem Verkauf hat die Miba ihre klare strategische Ausrichtung auf Hochtechnologie unterstrichen. In die Hochtechnologiestandorte Vorchdorf (Österreich) und Dolny Kubin (Slowakei) wurden allein im vergangenen Geschäftsjahr neun Millionen Euro investiert. Die Miba Sinter Group hat sich außerdem auf das erwartete Marktwachstum der Automobilindustrie in Fernost vorbereitet und eine Produktion für Stoßdämpferteile und kleine Motorenteile in Suzhou (China) errichtet.

Miba Bearing Group: Neuerlicher Umsatzrekord Die Miba Bearing Group erzielte mit neun Prozent Umsatzsteigerung auf 142,3 Millionen Euro einen neuerlichen Rekord. Hauptgrund dafür ist das hohe Marktvolumen in allen Zielsegmenten. Die Miba Bearing Group trägt 38,8 Prozent zum Miba Gesamtumsatz bei und konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Marktanteile weiter ausbauen.

Die Produktionsstandorte der Miba Bearing Group in Laakirchen und McConnelsville/Ohio entwickelten sich 2006/07 weiterhin zufrieden stellend. Am Standort Laakirchen wurde ein umfangreiches Bauprojekt in der Höhe von 3,5 Millionen Euro gestartet, bei dem die Bereiche Werkzeugbau und Vorrüsten modernisiert und die Produktionskapazitäten erweitert wurden. Die Fertigstellung wird in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahrs erfolgen. Der Standort McConnelsville profitierte von der hohen Nachfrage nach Lokomotiven und Kompressoren.

Die Produktionsstätte der Miba Precision Components (China), 90 Kilometer westlich von Shanghai, wurde nach nur acht Monaten Bauzeit zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres mit 40 Mitarbeitern eröffnet. Mittelfristig soll der Beschäftigtenstand deutlich steigen. Rund zehn Millionen Euro wurden bisher in den neuen Standort investiert.

Miba Friction Group: Wachstum durch Innovation Der Umsatz der Miba Friction Group erhöhte sich 2006/07 um vier Prozent auf 62 Millionen Euro und trägt damit 16,9 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Dies ist auf die gute Konjunktur in den Zielmärkten - vor allem Nutzfahrzeuge, Hochgeschwindigkeitszüge und Windkraftanlagen – ebenso wie auf laufende Innovationen zurück zu führen. Die Miba Friction Group hat 2006/07 neueste Erkenntnisse und Produkte im Bereich Eisenbahn, wie einen stark geräuschreduzierten Bremsbelag, in die Praxis umgesetzt. Im Nutzfahrzeugbereich wurde ein neuer Carbon-Reibbelag für Synchronringe für höchste Belastbarkeit bei gleichzeitig verbessertem Schaltkomfort entwickelt und zur Marktreife geführt.

Die Verlagerung der Produktion von Sheffield (England) nach Vráble (Slowakei) ist weiter vorangeschritten. Die Serienproduktion in Vráble wurde in der zweiten Jahreshälfte hochgefahren. Vráble ergänzt den österreichischen Standort Roitham, der 2006/07 eine gute Auslastung verzeichnete, und beliefert sein Schwesterwerk mit Vormaterial. Der US-Produktionsstandort Miba HydraMechanica mit Sitz in Sterling Heights war mit Aufträgen aus der Luftfahrtindustrie und dem automotiven Sektor sehr gut ausgelastet.

Technologieführerschaft als Basis des Erfolgs Die Miba behält ihre Diversifizierung nach Produkten und Regionen weiterhin bei. Im Hauptmarkt Europa, wo rund 70 Prozent des Geschäftes abwickelt werden, rechnet die Miba mit einem weiteren Anstieg der Automobilproduktion jedoch auch mit einer Fortsetzung des Kosten- und Preisdruckes. „Aus diesem Grund setzen wir klar auf unsere Positionierung als Hochtechnologie-Anbieter. Damit werden wir uns auch im nächsten Jahr sehr gut auf allen unseren Absatzmärkten behaupten können“, sagt Mitterbauer. In Asien, wo die Miba derzeit neun Prozent des Umsatzes erwirtschaftet, geht Mitterbauer von einem stärkeren Marktwachstum als bisher aus. Für den NAFTA Raum, der derzeit mit 17 Prozent zum Gesamtumsatz beiträgt, wird eine konstante Entwicklung erwartet.
20.04.2007
Miba AG stellt personell Weichen für die Zukunft
Die Miba AG wird in den nächsten Monaten die Führungsebene neu ausrichten und damit personell die Weichen für die Zukunft stellen.

Mit 1.2.2008 wird Norbert Schrüfer die Funktion des CEO Miba Friction Group übernehmen und im Vorstand der Miba AG für die Bereiche Sinter und Friction verantwortlich zeichnen. Alfred Hörtenhuber wird seine Funktionen in der Miba auf eigenen Wunsch mit gleichem Datum zurücklegen, um sich noch einmal neuen Aufgaben zu widmen.

Ab 1.5.2007 wird Harald Neubert (Foto; Quelle: privat) die Geschäftsführung der Miba Sinter Group als Chief Technical Officer verstärken und Norbert Schrüfer ab 1.2.2008 als CEO nachfolgen. Neubert, Jahrgang 1956, war seit 1988 bei GKN Sinter Metals tätig, zuletzt als 'President Asia Pacific and South American Operations'.
28.03.2007
Miba eröffnet neues Werk in China
* Internationalisierung sichert österreichische Standorte ab * Lokale Produktion gewährleistet Nähe zu Kunden in Fernost

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, hat am 26. März 2007 offiziell ihr neues Werk im Industriepark Suzhou, 90 Kilometer westlich von Shanghai, eröffnet. Das hohe Marktpotenzial Chinas bietet Wachstumschancen für die Miba in der Region. Durch die lokale Produktion von Gleitlagern und Sinterformteilen ist die Nähe zu asiatischen Kunden gewährleistet. Rund zehn Millionen Euro wurden in einem ersten Schritt in den neuen Standort investiert.

„Die Miba ist seit 20 Jahren am chinesischen Markt präsent. Mit diesem neuen Werk rücken wir noch näher an unsere Kunden und können die steigende Nachfrage optimal bedienen. Die Internationalisierung sichert gleichzeitig unsere österreichischen Standorte ab, “ so Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer bei der Eröffnung, die Wirtschaftsminister Martin Bartenstein persönlich vorgenommen hat. Die Miba Precision Components China (MPCC) mit Sitz in Suzhou ist eine hundertprozentige Tochter der Miba Gruppe. Der neue Standort hat im ersten Quartal 2007/08 die Serienfertigung von Gleitlagern und Sinterformteilen für den asiatischen Markt aufgenommen. Zu den Kunden zählen die großen chinesischen Motoren- und Nutzfahrzeugproduzenten sowie Tochtergesellschaften europäischer und amerikanischer Fahrzeug- und Komponentenhersteller.

Große Wachstumschancen für Miba in Fernost Aufgrund der hohen Nachfrage nach Transportkapazitäten, aber auch nach leistungsstärkeren Motorengenerationen entwickelt sich insbesondere das Gleitlager-Segment mit großer Dynamik. „Wir sind für die Herausforderungen der zunehmenden Motorisierung bestens gerüstet und profitieren auch von strengeren Umweltauflagen in China. Technologie von Miba macht Motore leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher, “ erklärt Mitterbauer.

Die gute Verkehrsinfrastruktur, gesicherte Energieversorgung und qualifizierte Arbeitskräfte waren ausschlaggebend für die Standortwahl im Industriepark Suzhou. Die MPCC ist mit 40 Mitarbeitern gestartet. Mittelfristig wird sich der Beschäftigtenstand deutlich erhöhen.

In den vergangenen drei Jahren hat die Miba weltweit 100 Millionen Euro in ihre Anlagen und Maschinen investiert. Die Hälfte davon floss in die österreichischen Standorte Laakirchen, Vorchdorf, Roitham und Niklasdorf.

26.03.2007
Miba sponsert CIMAC Weltkongress 2007


25. CIMAC Weltkongress 2007

21. - 24. Mai, 2007 Hofburg, Wien

Dieser Kongress widmet sich neuesten Technolgoien und Anwendungen in der marinen Antriebstechnik, der Stromerzeugung und der Antriebstechnik von Lokomotiven. Zudem bietet diese Veranstaltung eine einzigartige Möglichkeit, Kollegen und Kunden von allen Teilen der Erde zu treffen.

Wien verspricht, eine der erfolgreichsten CIMAC Konferenzen zu werden. Mehr als 270 Vorträge wurden bereits eingereicht, was eine Tagung auf höchstem Niveau garantiert.

Weitere Informationen finden Sie unter www.cimac.com