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2008/2009
2008/2009
12.12.2008
Miba in den ersten drei Quartalen 2008/09 gut positioniert
- Umsatzplus 4% (bereinigt 12%), Ergebnis vor Steuern stark verbessert
- Deutliche Abschwächung seit dem Sommer spürbar

Die Miba als strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie hat sich in den ersten drei Quartalen (1.2.2008 bis 31.10.2008) in einem sich zunehmend abschwächend weltwirtschaftlichen Umfeld gut entwickelt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 298 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im Berichtszeitraum atypisch von 18 auf 32,4 Millionen Euro.

„Wir haben in den ersten drei Quartalen von unserer Stärke als Technologieführer in klar definierten Marktsegmenten profitiert, wenngleich wir seit dem Sommer die konjunkturellen Eintrübungen spüren“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer. Bereinigt um die aus dem Verkauf des Sinterstandorts Spanien aufgegebenen Umsätze betrug das Umsatzplus in den ersten drei Quartalen 12 Prozent. Alle drei Geschäftsbereiche trugen zum Wachstum bei. Den größten Anteil am Konzernumsatz erzielte die Miba Bearing Group mit 40,6 Prozent, gefolgt von der Miba Sinter Group mit 37,9 Prozent und der Miba Friction Group mit 20,3 Prozent. Die EBIT-Marge lag im Berichtszeitraum bei 10,9 Prozent und damit auf Zielniveau.

Investitionen eigenfinanziert
Die deutlich über dem Vorjahreswert liegenden Investitionen in Höhe von 32,8 Millionen Euro in Maschinen und Anlagen dienen primär der Optimierung und dem Ausbau der Produktionsund Logistikprozesse in allen drei Geschäftsbereichen. Davon entfielen 21 Millionen Euro auf die österreichischen Standorte. Die Investitionen der ersten drei Quartale wurden erneut zur Gänze aus dem operativen Cash-flow in Höhe von 52,3 Millionen Euro finanziert.

Der Mitarbeiterstand lag zum Stichtag 31. Oktober 2008 bei 2.932 Personen. Dies bedeutet einen Anstieg um 12,5 Prozent oder 326 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr. Dabei wurden 188 neue Arbeitsplätze in Österreich geschaffen. An ihren österreichischen Standorten beschäftigte die Miba Ende Oktober 1.723 Mitarbeiter.

Miba Kennzahlen (in Mio. €) 1. bis 3. Quartal 2008/091. bis 3. Quartal 2007/08
Umsatz298,0286,8
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)32,418.0
Investitionen32,825,7
Cash-flow aus dem operativen Bereich52,343,2


Ausblick: Miba für geändertes Marktumfeld gerüstet
Der Vorstand der Miba AG geht davon aus, dass den Industrieländern schwierige Monate bevorstehen. Dies ist seit dem Sommer in der Miba in Form von geringeren Auftragseingängen und -stornierungen und einer daraus resultierenden niedrigeren Auslastung spürbar. Die Miba hat sich diesem geänderten Marktumfeld bereits mit kurzfristigen Anlagenstilllegungen, dem Abbau von Überstunden und Leiharbeitskräften aktiv gestellt.

Darüber hinaus verfolgt die Miba konsequent ihre Strategie der Kostendisziplin in allen Bereichen. Mit ihrem F&E-Schwerpunkt auf die Entwicklung verbrauchsarmer und energieeffizienter Komponenten und Module hat die Miba frühzeitig die Marktbedarfe erkannt und ist für Anwendungen in allen zukunftsweisenden Aggregaten positioniert. „Gerade in Zeiten wie diesen kommt der Miba Gruppe ihre Philosophie der Erhaltung und des Ausbaus einer starken Liquiditätsposition sowie einer konservativen Finanzierungsstruktur zu Gute“, so Mitterbauer.
15.10.2008
Miba AG schließt Aktienrückkaufprogramm ab
- Zurückgekauftes Volumen: 30.000 Stück
- Durchschnittspreis: 122,95 Euro

Die Miba AG hat ihr Aktienrückkaufprogramm erfolgreich abgeschlossen. Zwischen 8. 8.2008 und 15. 10.2008 wurden über die Wiener Börse 30.000 Stück eigene Aktien - das sind 2,3077 Prozent des Grundkapitals - zu einem Durchschnittspreis von 122,95 Euro zurückgekauft. Insgesamt hat die Miba AG 3,7 Millionen Euro in das Programm investiert.
11.09.2008
Erstes Halbjahr 2008/09: Miba wächst profitabel
- Umsatzplus 2% (bereinigt 14%), Ergebnis vor Zinsen und Steuern verdoppelt
- 25,9 Millionen Euro investiert
- 200 neue Arbeitsplätze in Österreich geschaffen

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, hat sich in dem herausfordernden Marktumfeld im ersten Halbjahr 2008/09 (Berichtszeitraum 1. Februar bis 31. Juli 2008) erfreulich entwickelt. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 199,7 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr von 12,0 auf 23,6 Millionen Euro.

Bereinigt um die aus dem Verkauf des Sinterstandorts Spanien aufgegebenen Umsätze betrug das Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 14 Prozent. „Dieses deutlich über dem Markt liegende Wachstum ist auf die strategische Positionierung auf technologisch anspruchsvolle Produkte zurückzuführen“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer. Die Miba profitiert von ihrem Fokus auf klar definierte Marktsegmente im automotive aber auch im non-automotive Bereich, der 60 Prozent zum Konzernumsatz beiträgt.

Die EBIT-Marge lag im Berichtszeitraum bei 11,8 Prozent. „Die Ergebnisverbesserung wurde maßgeblich durch den Verkauf des Sinterstandorts Spanien begünstigt. Sie ist Voraussetzung für künftige Investitionen und den Ausbau der Technologieführerschaft“, so Mitterbauer.

Investitionen eigenfinanziert
Die deutlich über dem Vorjahreswert liegenden Investitionen von 25,9 Millionen Euro in Maschinen und Anlagen zur Kapazitätserweiterung in allen drei Geschäftsbereichen sind die Basis für die weitere konsequente Optimierung der Produktions- und Logistikprozesse. Die Investitionen des ersten Halbjahres wurden erneut zur Gänze aus dem operativen Cashflow in Höhe von 31,6 Millionen Euro finanziert.

Der Mitarbeiterstand der Miba Gruppe weltweit lag zum Stichtag 31. Juli 2008 bei 2.854. Bereinigt um den Mitarbeiterstand des verkauften Standorts Spaniens entspricht dies einem Anstieg um 14 Prozent oder 352 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr. Dabei wurden rund 200 neue Arbeitsplätze in Österreich geschaffen. Hier waren zum Quartalsstichtag 1.655 Mitarbeiter beschäftigt.

1. Halbjahr 08/091. Halbjahr 07/08
Umsatz (Mio, €)199,7196,3
EBIT (in Mio, €)23,612,0
EBT (in Mio, €)22,611,4
Investitionen (in Mio. €)25,918,2
Mitarbeiterstand (Stichtag 31.7.)2.8542.878


Ausblick
Der Vorstand der Miba AG bestätigt seine Prognose einer stabilen Wachstumsentwicklung im Geschäftsjahr 2008/09 auch vor dem Hintergrund gestiegener Energie- und Rohstoffkosten sowie des anhaltend hohen Preisdrucks auf Abnehmerseite. Die kontinuierliche Produktivitätssteigerung und die optimale Ausnutzung der installierten Anlagenkapazitäten sind die Basis für die Absicherung der operativen Leistungsstärke aller drei Miba Geschäftsbereiche.
01.08.2008
Miba AG schließt ihr Aktienrückkaufprogramm ab
- Zurückgekauftes Volumen: 30.000 Stück
- Durchschnittspreis: 126,82 Euro

Die Miba AG hat ihr Aktienrückkaufprogramm erfolgreich abgeschlossen. Zwischen 23. Juli 2007 und 31. Juli 2008 wurden über die Wiener Börse 30.000 Stück eigene Aktien - das sind 2,3077 Prozent des Grundkapitals - zu einem Durchschnittspreis von 126,82 Euro zurückgekauft. Insgesamt hat die Miba AG 3,8 Millionen Euro in das Programm investiert.
18.07.2008
Miba errichtet neues Sinterwerk in USA
- 16,5 Millionen US-Dollar Investition; 60 neue Arbeitsplätze
- Miba Technologie unterstützt Reduktion von Treibstoffverbrauch und Emissionen

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, errichtet in McConnelsville, Ohio, ein neues Produktionswerk für Sinterformteile. Bis Mitte 2010 investiert das Unternehmen 16,5 Millionen US-Dollar und schafft 60 neue Arbeitsplätze. Die Fertigung wird neben dem bestehenden Gleitlagerwerk, der Miba Bearings US, errichtet. Ab dem 2. Halbjahr 2009 werden dort Komponenten für PKW-Motoren und Getriebe produziert. Mit dem neuen Standort bedient Miba die zunehmende Nachfrage nach kleineren, effizienteren Motoren und Getrieben in Nordamerika und leistet somit einen Beitrag zu Kraftstoffeinsparung und CO2- Reduktion.

„Stark gestiegene Treibstoffpreise sowie zunehmendes Umweltbewusstsein der amerikanischen Konsumenten machen kleinere und verbrauchsärmere PKWs zunehmend attraktiv. Mit unserer Technologie unterstützen wir unsere Kunden nun auch in Nordamerika, ihre Produkte effizienter, umweltverträglicher und leiser zu machen“, sagt Michael Niedersüß, kaufmännischer Leiter der Miba Sinter Group. Miba Technologie für Motoren und Getriebe leistet einen maßgeblichen Beitrag zur Reduktion von Treibstoffverbrauch und Emissionen um 15-25 Prozent im Vergleich zu heutigen Fahrzeugen in den USA. Der Spatenstich für Miba Sinter USA erfolgt noch im heurigen Jahr. Der Start der Produktion ist für Mitte 2009 geplant. Neben großen amerikanischen Fahrzeugherstellern und Zulieferern wird Miba vorwiegend europäische Kunden in Amerika beliefern.
27.06.2008
Miba Hauptversammlung beschließt Dividende von 3,30 Euro je Aktie
Die Hauptversammlung der Miba AG hat heute die Ausschüttung einer Dividende von 3,30 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2007/08 (per 31.1.2008) beschlossen. Bei einem Stichtageskurs von 119 Euro (per 31.1.2007) entspricht dies einer Dividendenrendite von 2,77 Prozent.

In der am 27. Juni 2008 stattgefundenen 22. ordentlichen Hauptversammlung wurde für das Geschäftsjahr 2007/08 die Ausschüttung einer Dividende von 3,30 Euro auf das durch die Stammaktien gebildete Grundkapital und eine Vorzugsdividende von 0,59 Euro zuzüglich eines Bonus von 2,71 Euro auf das durch die Vorzugsaktien gebildete Grundkapital beschlossen. Als Valutatag für die Dividendenauszahlung wurde der 7. Juli 2008 festgesetzt. Mit der Ausschüttung unterstreicht die Miba ihre Kontinuität bei der Dividendenzahlung und die Finanzkraft des Unternehmens.

Neu in den Aufsichtsrat der Miba AG wurde Dr. Wolfgang Berndt gewählt. Er übernimmt bis zur ordentlichen Hauptversammlung 2009 die Restlaufzeit des Mandats von DDr. Robert Ehrlich, der sein Mandat zurückgelegt hat. Die ausgelaufenen Aufsichtsratmandate von Dr. Theresa Jordis (Vorsitzende), Dipl. Bw. Alfred Heinzl (Stellvertreter) und Dr. Robert Büchelhofer wurden verlängert.
18.06.2008
Neues Miba Werk in Vorchdorf feierlich eröffnet
- Mehr als 1.000 Mitarbeiter und ihre Familien feierten die Eröffnung
- Ehrenring der Marktgemeinde Vorchdorf für Peter Mitterbauer
- Therese Mitterbauer steigt in die Geschäftsführung der High Tech Coatings ein

Mit einem Mitarbeiter- und Nachbarschaftsfest mit mehr als 1000 Gästen wurde am Wochenende die Eröffnung des neuen Miba Werks am Standort Vorchdorf gefeiert. Die High Tech Coatings (HTC) ist das Kompetenzzentrum für Beschichtungen in der Miba und wurde in direkter Nachbarschaft zur bereits bestehenden Miba Sinter Austria errichtet. Mit rund 700 Mitarbeitern am Standort ist die Miba der größte Arbeitgeber in Vorchdorf.

Vier Millionen Euro wurden in den neuen Standort der High Tech Coatings in Vorchdorf investiert. Besonderes Augenmerk wurde beim Neubau auf die Förderung und Einbeziehung lokaler Betriebe gelegt: „85 Prozent der Lieferanten sind in einem Umkreis von 30 Kilometern angesiedelt. Damit stärken wir die Region wirtschaftlich und sichern Arbeitsplätze“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Als Zeichen von Dank und Anerkennung überreichte der Vorchdorfer Bürgermeister Gunter Schimpl im Zuge der Feier den Ehrenring der Marktgemeinde an Peter Mitterbauer.

Mehr als 1000 Mitarbeiter und ihre Familien folgten der Einladung zum Nachbarschaftsfest und nützten die Gelegenheit zu Werksführungen in der Miba Sinter Austria und der High Tech Coatings. Erst seit 2005 zur Miba Gruppe gehörend, hat die HTC in den vergangenen beiden Jahren die Anzahl ihrer Mitarbeiter von 17 auf 30 am bisherigen Standort in Niklasdorf verdoppelt. Die große Nachfrage erforderte die Erweiterung der Produktionsfläche. Entscheidend für den neuen Standort in Vorchdorf war die direkte Nähe zu den österreichischen Miba Standorten in Vorchdorf, Laakirchen und Roitham. Um die weitere Expansion der High Tech Coatings voranzutreiben, wird Therese Mitterbauer mit 1. Juli 2008 in das Unternehmen einsteigen. Gemeinsam mit Günter Hehenfelder wird sie die Geschäfte der High Tech Coatings in Vorchdorf und Niklasdorf führen. Therese Mitterbauer war als Vorstandsassistenz und Financial Analyst bei Mondi Packaging in Wien tätig. Zuvor hat sie als Assistentin eines österreichischen Parlamentariers im Europäischen Parlament in Brüssel/Belgien gearbeitet. Nach dem Abschluss ihres Doktoratstudiums der Rechtswissenschaften in Wien sowie einem Studienaufenthalt in Bologna/Italien machte sie zuletzt ihren Master of Business Administration an der IESE Business School in Barcelona/Spanien.
17.06.2008
Miba hat die besten Produktionstechniker Oberösterreichs
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, wurde diese Woche einmal mehr ihrem Ruf als ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb gerecht: Beim Lehrlingswettbewerb 2008 für oö. Industrielehrlinge beanspruchte die Miba in der Kategorie Produktionstechniker alle Plätze am Siegespodest. Landes-sieger 2008 wurde Jakob Raffelsberger. Platz zwei teilen sich ex aequo Aaron Bruckbauer, Bernhard Egger und Christian Hummer. Insgesamt 644 Lehrlinge aus 98 Industriebetrieben haben sich am Wettbewerb beteiligt. „Mit ihrer Arbeit und ihrem Einsatz haben die Jugendlichen das beste Ergebnis bei einem Lehrlingswettbewerb in der Firmengeschichte der Miba erzielt“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer stolz. „Das ausgezeichnete Abschneiden unserer Lehrlinge beweist die hohe Qualität der Miba Lehrlingsausbildung. Mit der Investition in unseren Nachwuchs sichern wir die Basis für zukünftiges, ertragreiches Wachstum.“

Als größter Ausbildungsbetrieb in der Region bildet die Miba an ihren Standorten Laakirchen, Vorchdorf und Roitham zurzeit rund 80 Lehrlinge in den Berufen Produktionstechniker und Elektrobetriebstechniker aus. Um den Wachstumskurs der Miba nachhaltig abzusichern, werden im laufenden Geschäftsjahr 40 neue Lehrlinge aufgenommen.

Interessierte Jugendliche können jederzeit einen Termin zum Schnuppern in der Miba Lehrwerkstätte vereinbaren. Informationen unter www.miba.com
13.06.2008
1. Quartal 2008/09: Miba setzt profitables Wachstum fort
- Organisches Umsatzwachstum von 20,2 Prozent auf 102,2 Millionen Euro
- Ergebnis vor Zinsen und Steuern steigt um 47 Prozent auf 13,3 Millionen Euro

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, erwirtschaftete im ersten Quartal 2008/09 (Berichtszeitraum 1. Februar bis 30. April) einen Konzernumsatz von 102,2 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Basis - bereinigt um die aus dem Verkauf des Standorts Spanien abgegebenen Umsätze - entspricht dies einem Plus von 20,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg mit 47 Prozent deutlich stärker als der Umsatz.

„Der Ergebnisanstieg unterstreicht die nachhaltige Ausrichtung der Miba auf technologisch anspruchsvolle Produkte“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im ersten Quartal bei 13,3 Millionen Euro (Vorjahr 9,0 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erhöhte sich von 8,7 auf 12,8 Millionen Euro. Der Auftragsstand lag zum Quartalsstichtag 30. April 2008 auf einem Rekordniveau von 181,8 Millionen Euro und damit um 10,9 Prozent über dem Vorjahr.

Die Investitionen (ohne Finanzanlagevermögen) erhöhten sich um 43,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 11,3 Millionen Euro. Das Schwergewicht der Investitionen lag im ersten Quartal auf der Ausweitung der Produktionskapazitäten sowohl in Österreich als auch in der Slowakei, um die gestiegene Nachfrage optimal bedienen zu können.

1. Quartal 2008/091. Quartal 2007/08
Umsatz (Mio, €)102,295,6
EBIT (in Mio, €)13,39,0
Investitionen (in Mio. €)11,37,9
Mitarbeiter (per 30.4.2008)2.8132.813


Zum Stichtag 30. April 2008 waren im Miba Konzern weltweit 2.813 Mitarbeiter beschäftigt. Bereinigt um den Mitarbeiterstand des verkauften Standorts in Spanien entspricht dies einem Anstieg um 14 Prozent oder 352 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr. Der Personalaufbau fand zu einem großen Teil an den österreichischen Standorten statt, wo zum Quartalsstichtag 1.632 Mitarbeiter beschäftigt waren.

Der Cash-flow aus dem operativen Bereich war vor allem durch den Anstieg der Vorräte und den Rückgang kurzfristiger Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belastet und lag im ersten Quartal bei 0,6 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote in Höhe von 53,2 Prozent ist Ausdruck der wirtschaftlichen und finanziellen Stabilität der Miba Gruppe.

Fortsetzung des profitablen Wachstums
Die Abnehmermärkte der Miba zeigen sich für 2008 verhalten optimistisch. Ein Rückgang der Nachfrage zeichnet sich in den Auftragsbüchern der Miba vorerst noch nicht ab. Der Vorstand der Miba rechnet daher für das laufende Geschäftsjahr 2008/09 mit einer Fortsetzung des profitablen Wachstums, wobei die Zuwächse nicht so stark wie im abgelaufenen Geschäftsjahr ausfallen werden.

Die Tendenz auf den Abnehmermärkten wird maßgeblich von der Preisentwicklung bei Rohöl und Stahl sowie der Kursrelation Euro zu Dollar abhängen. Anhaltend hoch ist der Preisdruck auf den Abnehmermärkten. „Die Miba stellt sich diesen Herausforderungen mit kontinuierlicher Produktivitätssteigerung, optimaler Ausnutzung ihrer Maschinenkapazitäten und Adaptierungen der Preise bei ihren Endkunden“, so Mitterbauer.
07.05.2008
Bilanz 2007/08: Miba mit Innovation auf Wachstumskurs
- Organisches Umsatzwachstum von 17,5 Prozent
- Ergebnis vor Zinsen und Steuern steigt um 24,5 Prozent
- Investitionsschwerpunkt 2008 in USA mit rund 15 Millionen Euro

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernumsatz von 387,7 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Basis - bereinigt um die aus dem Verkauf des Standorts Spanien abgegebenen Umsätze - entspricht dies einem Plus von 17,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz des Anlaufs zweier neuer Werke wurde das Umsatzwachstum voll ins Ergebnis mitgenommen. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg mit 24,5 Prozent deutlich stärker als der Umsatz und belief sich auf 27,6 Millionen Euro. „Im Geschäftsjahr 2007/08 konnten wir unsere Strategie des profitablen Wachstums fortsetzen“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. „Wir haben Produktionsstandorte in China und der Slowakei eröffnet und uns verstärkt auf die Entwicklung von technologisch anspruchsvollen Produkten konzentriert - gemeinsam mit den wichtigsten Motoren- und Fahrzeugherstellern weltweit.“ Bereinigt um den spanischen Standort verzeichneten alle Geschäftsbereiche ein zweistelliges Umsatzwachstum, wobei die Miba Sinter Group aufgrund zahlreicher Produktneuanläufe um 31 Prozent zulegen konnte. Im Konzern wurden 36 Millionen Euro in die Ausweitung der Fertigungskapazitäten investiert, und weitere 16 Millionen Euro flossen in Forschung und Entwicklung.

Ergebnis deutlich verbessert
Trotz anhaltend hoher Material- und Energiepreise sowie des Anlaufs der beiden neuen Werke in China und der Slowakei konnte das Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr signifikant verbessert werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg stärker als der Umsatz und erhöhte sich um 24,5 Prozent auf 27,6 Millionen Euro. Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) stieg von 15,5 auf 24,6 Millionen Euro. Die Verbesserung des Ergebnisses ist primär auf die Produktneuanläufe im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückzuführen.

 2007/082006/07
Umsatz (Mio, €)387,7367,0
EBIT (in Mio, €)27,622,2
EBT (in Mio, €)24,615,5
Investitionen in Sachanlagen (in Mio, €)36,031,9
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)2.7062.850


Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden die hohen Investitionen zur Gänze aus eigener Kraft finanziert. Der Cash-flow aus dem operativen Bereich stieg von 38,8 auf 52,3 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 52,8 auf 53,7 Prozent und ist Ausdruck der soliden Kapitalstruktur der Miba.

Die Miba beschäftigte 2007/08 im Jahresdurchschnitt 2.706 Mitarbeiter weltweit gegenüber 2850 im Jahr zuvor. Die Veränderung ist zum einen auf die Optimierung des Standortkonzepts und zum anderen auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze primär in Österreich zurückzuführen.

Der größte Absatzmarkt der Miba ist Europa, wo 67 Prozent des Konzernumsatzes getätigt werden. Rund 20 Prozent werden im NAFTA Raum erwirtschaftet, insbesondere in den USA. Am asiatischen Markt – vor allem in China, Korea und Indien – erzielt die Miba elf Prozent des Konzernumsatzes. Mit einer Steigerung von 30,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr hat sich diese Region im abgelaufenen Geschäftsjahr besonders dynamisch entwickelt.

Miba Sinter Group wächst um 31 Prozent
Der größte Umsatzanteil entfällt wie in den Vorjahren auf die Miba Sinter Group mit 41,1 Prozent. Der Umsatz lag mit 159,3 Millionen Euro in etwa auf dem Vorjahresniveau (160 Millionen Euro). Bereinigt um die aus dem Werksverkauf Spanien aufgegebenen Umsätze erzielt die Miba Sinter Group ein Umsatzplus von 31 Prozent, was deutlich über dem Wachstum der europäischen Automobilproduktion liegt. Dies ist auf technologisch anspruchsvolle Neuprodukte im Bereich Sinterzahnräder oder hoch belastete Komponenten für Doppelkupplungsgetriebe zurückzuführen, die im abgelaufenen Geschäftsjahr in Serie gegangen sind. Am Hochtechnologiestandort Vorchdorf, dem größten europäischen Produktionsstandort für Sinterformteile, investierte die Miba 14 Millionen Euro in die Ausweitung der Fertigungskapazität. Ebenfalls zulegen konnte der slowakische Sinterstandort in Dolný Kubín, der sein Produktportfolio nach der Übernahme des benachbarten Werks in Richtung Hochtechnologie optimiert hat. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Produktionsstätte der Miba in China in Betrieb genommen, wo sowohl Sinterformteile als auch Gleitlager produziert werden.

Miba Bearing Group erzielt erneut Umsatzrekord
Die Miba Bearing Group hat das Geschäftsjahr 2007/08 mit einem neuen Umsatzrekord von 156,3 Millionen Euro abgeschlossen. Damit konnte sie im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent zulegen. Neue Auftragshöchststände konnten insbesondere durch die Nachfrage aus den Bereichen Nutzfahrzeuge und Schiffe erreicht werden. Die Miba Bearing Group steuert 40,3 Prozent zum Gesamtumsatz bei und liegt damit erstmals nahezu gleichauf mit der Miba Sinter Group. Am österreichischen Standort Laakirchen wurden zehn Millionen Euro in eine signifikante Erweiterung der Produktionsflächen und die Anschaffung neuer Anlagen investiert. Der Standort McConnelsville in Ohio/USA profitierte von der starken Nachfrage nach Gleitlagern für Lokomotiven und Kompressoren.

Miba Friction Group im US-Geschäft erfolgreich
Die Miba Friction Group trägt mit einem Umsatz von 68,6 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr 17,8 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Das Umsatzwachstum von zehn Prozent ist auf steigende Bedarfe, insbesondere im Traktoren- und Baumaschinenbereich sowie bei Bremsanwendungen für Windgeneratoren zurückzuführen. Die Verlagerung des Werks von Sheffield/England nach Vráble/Slowakei wurde erfolgreich abgeschlossen. 80 Prozent des Stahllamellenbedarfs des österreichischen Standorts Roitham werden von Vráble aus bedient. Der Umsatz des US-Produktionswerks in Sterling Heights, Michigan, hat sich seit 2003 nahezu verdreifacht.

Ausblick: Ambitioniertes Investitionsprogramm
Um die steigende Nachfrage nach Miba Technologie optimal bedienen zu können, sind im laufenden Jahr erneut umfangreiche Investitionen in Maschinen und Anlagen in einer Größenordnung von 40 Millionen Euro geplant. Ein Fokus liegt dabei auf den USA, wo rund 15 Millionen Euro einerseits in den Ausbau des bestehenden Gleitlagerwerkes und andererseits in den Aufbau einer Sinterproduktion fließen werden. „Mit diesen Investitionen begleiten wir unsere europäischen Kunden bei der Einführung neuer Technologien auf dem US-Markt“, so Mitterbauer.

Die Abnehmermärkte der Miba zeigen sich für 2008/09 verhalten optimistisch. Ein Rückgang der Nachfrage zeichnet sich in den Auftragsbüchern der Miba noch nicht ab. „Wir rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einer Fortsetzung unseres Wachstumskurses, wobei die Zuwächse nicht so stark wie im abgelaufenen Geschäftsjahr ausfallen werden“, sagt Mitterbauer. Hohe Rohstoff- und Energiepreise sowie die Euro-Stärke gegenüber dem US-Dollar einerseits und der anhaltende Preisdruck auf den Abnehmermärkten andererseits beeinflussen das Wettbewerbsumfeld der Miba maßgeblich. Die Miba begegnet diesen Herausforderungen mit kontinuierlicher Produktivitätssteigerung und optimaler Ausnutzung ihrer Maschinenkapazitäten.

Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Transportkapazitäten rechnet die Miba mit einem langfristigen Wachstum in ihren Märkten. Mit ihrem Forschungsschwerpunkt in Richtung leistungsstärkere, sicherere und umweltfreundlichere Fahrzeugtechnologien ist die Miba dafür bestens positioniert.
20.04.2008
Miba sponsert China Ausstellung in Wien und Peking
- Großes Wachstumspotenzial für Miba in China
- Kultur- und Sozialsponsoring im Fokus

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, sponsert die Großausstellung „China – Facing Reality“. Die Vernissage, die von Oktober 2007 bis Februar 2008 mit großen Erfolg im MUMOK in Wien gezeigt wurde, wandert in jetzt das National Art Museum of China (NAMOC) nach Peking. Die Miba hat ihre Präsenz am chinesischen Markt in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Im Vorjahr wurde ein eigenes Werk, die Miba Precision Components China, in Suzhou eröffnet.

„Der Austausch zwischen Kulturen und der Aufbau von gegenseitigem Verständnis sind uns als internationalem Konzern ein wichtiges Anliegen“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba AG. Die Miba ist seit mehr als 20 Jahren am chinesischen Markt aktiv. Die im Vorjahr eröffnete Tochtergesellschaft Miba Precision Components China (MPCC) produziert Gleitlager und Sinterformteile. Zu den Kunden zählen große chinesische Motoren- und Nutzfahrzeugproduzenten ebenso wie Tochtergesellschaften von europäischen Fahrzeug- und Komponentenherstellern. Die Entscheidung für den Standort China fiel aufgrund der großen Wachstumschancen und der Nähe zu den Kunden in Fernost. In das neue Werk wurden in einem ersten Schritt zehn Millionen Euro investiert. Knapp 100 Mitarbeiter sind derzeit in der MPCC beschäftigt.

Die Miba übernimmt nicht nur als Arbeitgeber weltweit gesellschaftliche und soziale Verantwortung. Es werden auch zahlreiche karitative Organisationen und Projekte unterstützt. Der Fokus liegt dabei auf Sozial- und Bildungssponsoring. Im Jahr 2008 wird außerdem die Oberösterreichische Landesausstellung von 29. April bis 2. November im Salzkammergut in Österreich gefördert.
27.03.2008
Miba erhält OÖ. Landespreis für Umwelt und Natur
Die Miba, strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, wurde diese Woche mit dem OÖ. Landespreis für Umwelt und Natur 2007 ausgezeichnet. Als erstem Unternehmen in Oberösterreich ist es dem Sinterstandort Vorchdorf gelungen, ein chemiefreies Verfahren zur mikrobiologischen Behandlung des Kühlkreislaufes mit Ultraschalltechnologie einzusetzen. Nach dem Umweltpreis „Energie-Star“, den die Miba Anfang März für die Installation eines Heiz- und Kühlsystems am Standort Laakirchen erhalten hat, ist dies die zweite Umweltauszeichnung in Folge für die Miba.

Mit dem innovativen Verfahren reinigt die Miba jetzt ihr Kühlwasser mit Ultraschall, statt wie bisher umweltbelastendes Biozid hinzuzufügen. So kann auf den Einsatz von 1,6 Tonnen der Chemikalie pro Jahr verzichtet werden. Das Verfahren steigert gleichzeitig den Wirkungsgrad des Kühlsystems um acht Prozent und reduziert den Energieverbrauch am Standort Vorchdorf um 350.000 kWh jährlich. Das entspricht dem Jahresverbrauch von etwa 70 Haushalten.

Mit diesem Projekt nimmt die Miba Vorbildwirkung ein und zeigt auf, dass das Streben nach ökologischen Alternativen die Tür zu neuen Verfahren und Technologien öffnet. „Wir betreiben Umweltschutz als Innovationsfaktor und leben unsere Technologieführerschaft auch im Bereich Nachhaltigkeit“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba.
27.03.2008
Miba bietet Lehrlingen Zukunft
Die Miba, strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, hat ihre Stellung als bester Ausbildungsbetrieb in der Region erneut unter Beweis gestellt. 25 Lehrlinge der Miba haben in den vergangenen Wochen ihre Lehrabschlussprüfung erfolgreich absolviert: 10 von ihnen haben ihre Lehrzeit mit ausgezeichnetem und 11 mit gutem Erfolg beendet. Dazu kommen 18 ausgezeichnete und fünf gute Erfolge beim Berufsschulabschluss. Alle Jungfacharbeiter haben in der Miba bereits einen fixen Arbeitsplatz.

„Unsere Mitarbeiter machen den Erfolg der Miba aus. Mit der Investition in unseren Nachwuchs sichern wir die Basis für ein ertragreiches Wachstum. Gleichzeitig eröffnen wir jungen Menschen mit einer exzellenten Ausbildung eine Zukunft in einem internationalen Umfeld“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Die Anzahl der neuen Lehrlinge wird im September auf 40 junge Menschen verdoppelt.

Die Lehrlingsausbildung des Technologieführers Miba hat lange Tradition: Seit Gründung im Jahr 1927 hat die Miba mehr als 1000 junge Menschen an den österreichischen Standorten Laakirchen, Roitham und Vorchdorf ausgebildet. Etwa ein Drittel der rund 1.400 Mitarbeiter in Österreich hat seine Karriere im Unternehmen als Lehrling begonnen.

Die Entwicklungsmöglichkeiten des Nachwuchses enden nicht mit der Lehrzeit. Die Miba unterstützt talentierte junge Mitarbeiter in unterschiedlichster Form – von Freistellungen bis hin zur Übernahme von Ausbildungskosten. Lebenslanges Lernen ist ein Grundwert der Miba und die Weiterbildung der Mitarbeiter hat hohen Stellenwert.
10.03.2008
Miba Gleitlager gewinnt OÖ. Umweltpreis
Die Miba, strategischer Partner und Zulieferer der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, wurde vergangene Woche für eine Investitionen in ein vorbildliches Heiz- und Kühlsystem am Standort Laakirchen mit dem „Energie Star 2008“, dem Umweltpreis des Landes Oberösterreich, ausgezeichnet.

Das prämierte Projekt beweist, dass wirtschaftliche Interessen und Umweltbelange Hand in Hand gehen können: Mit einer Investition von einer Million Euro wurde 2007 am Standort Laakirchen ein Heiz- und Kühlsystem installiert, mit dem jährlich große Mengen an elektrischer Energie, Wärme und Wasser eingespart werden: Die Stromeinsparung entspricht dem Jahresverbrauch von 600 Haushalten. Mit dem eingesparten Wasser können ein Jahr lang 1.500 Einfamilienhäuser versorgt und mit der Wärme 85 Einfamilienhäuser beheizt werden. „Mit einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen und unserer Umwelt sichern wir die Basis für künftige Generationen“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba.

Mit dem Heiz- und Kühlsystem beweist die Miba Technologieführerschaft im Umweltbereich. Über einen ausgeklügelten Kreislauf mit Wasserspeichern werden Heiz- und Kühlwasser mehrfach genutzt. So wird zur Kühlung der Produktionsanlagen kaltes Wasser verwendet, das erwärmt erneut in den Heizkreislauf übergeführt wird. Nach mehreren Kreisläufen wird das Wasser als Nutzwasser für Reinigung, Produktion oder zur Bewässerung verwendet. Dieses System wirkt als Vorbild. Das Verfahren oder Teile daraus wären in vielen Industrie- und Gewerbebetrieben einsetzbar.
19.02.2008
Miba-Tochter eröffnet zweites Werk in Österreich
- Vier Millionen Euro Investition, 25 Mitarbeiter am neuen Standort - Beschichtung von Großserien für die Automobilindustrie

Die High Tech Coatings (HTC), eine 100-Prozent-Tochter der Miba, hat vergangene Woche ihren zweiten Produktionsstandort in Österreich in Betrieb genommen. Am neuen Firmensitz in Vorchdorf entwickelt und fertigt die HTC innovative Beschichtungslösungen für die internationale Automobilindustrie. Das Investitionsvolumen liegt bei vier Millionen Euro. „Seit ihrem Start 2005 ist die HTC in Niklasdorf rasant gewachsen und erzielt einen Umsatz von rund 3,4 Millionen Euro. Mit dem neuen Produktionsstandort in Vorchdorf bauen wir unsere Position als Spezialist für innovative Beschichtungslösungen aus“, sagt Geschäftsführer Günter Hehenfelder. In den vergangenen beiden Jahren hat die HTC die Anzahl ihrer Mitarbeiter von 17 auf 30 am Standort Niklasdorf nahezu verdoppelt mit weiterhin stark steigender Tendenz. Aufgrund der großen Nachfrage wurde im Sommer 2007 beschlossen, die Produktionsfläche zu erweitern. Entscheidend für den neuen Standort in Vorchdorf war die direkte Nähe zu den österreichischen Miba Standorten in Vorchdorf, Laakirchen und Roitham. In weniger als 6 Monaten Bauzeit wurde der neue Standort der HTC errichtet. Am Firmensitz in Vorchdorf werden künftig Polymer-Beschichtungen wie Spacecoat® und Synthec® sowie innovative PVD-Beschichtungen entwickelt und gefertigt.

Wachstum durch Fortschritt und Innovation Durch moderne Fertigungsverfahren, sichere Prozesse und vollautomatisierte Anlagen garantiert die HTC höchste Qualität. Jede Beschichtung wird auf die jeweilige Anwendung exakt ausgerichtet. Dabei steht der ökologische Aspekt an oberster Stelle. Die HTC verpflichtet sich zu umweltschonenden Verfahren und geringem Rohstoffeinsatz. Folgende Hightech-Fertigungsverfahren wurden von der HTC entwickelt:

Spacecoat® ist ein innovatives Beschichtungsverfahren für die einfache und präzise Montage von Zahnrädern. Die Schichteigenschaften ermöglichen kleine Spiele, was zu Effizienzsteigerungen und Systemschutz führt. Durch die Beschichtung werden unerwünschte Geräusche ausgeschaltet und damit die Motorenakustik verbessert. Hauptanwendung ist die Einstellung des Verdrehflankenspiels bei Zahnradtrieben und des Axial-/Radialspiels bei Verdichtern.

Synthec® bietet maßgeschneiderte Gleitlack-Beschichtungen für funktionelle Oberflächen. Die Anwendungen umfassen unter anderem Radial- und Axialgleitlagerungen, Gleitbüchsen, Führungen und Drehschieberpumpen. Synthec®-Beschichtungen bringen eine Reihe von Vorteilen wie Reibungsreduzierung, geringeres Gewicht, Korrosionsschutz, engste Toleranzen und Entfall von ganzen Bauteilen wie Gleitlager oder Buchsen.

Gemeinsam mit den Kunden werden maßgeschneiderte PVD-Schichtsysteme entwickelt, die auf Plasmatechnologie basieren. Hauptanwendungsbereich sind auch hier Tribologische Systeme vor allem im Motorenbereich, um Reibung zu minimieren (Energieeffizienz) und die Belastbarkeit von Bauteilen zu erhöhen.