11.12.2009
Miba erwirtschaftet positives Ergebnis in den ersten drei Quartalen- Umsatz um 23,4 Prozent gesunken, dennoch positives EBIT
- Im dritten Quartal verhaltene Bodenbildung auf den Märkten erkennbar
- Höchststand von 140 Lehrlingen in der Ausbildung bei Miba
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, war in den ersten drei Quartalen 2009/10 (1. Februar bis 31. Oktober 2009) mit der weltweit rückläufigen Nachfrage auf ihren Absatzmärkten konfrontiert: Der Umsatz lag mit 228,3 Millionen Euro um 23,4 Prozent unter jenem im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Maßnahmen zur Effizienz- und Produktivitäts- steigerung wurden mit Nachdruck vorangetrieben. So konnte konzernweit ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 5,4 Millionen Euro erwirtschaftet werden.
„Wir bemerken eine leichte Bodenbildung, allerdings auf sehr niedrigem Niveau. Die Miba behauptet sich bisher gut, wir müssen aber weiterhin intensiv an der Bewältigung der Krise arbeiten“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Der besondere Schwerpunkt der Miba liegt nach wie vor auf der nachhaltigen Stärkung der Liquidität.
Starke Liquidität
Erfolge des intensiven Working Capital Managements zeigen sich in der Reduktion der Vorratsbestände. Diese konnten im Vergleich zum Bilanzstichtag (31. Jänner 2009) um 15,6 Prozent gesenkt werden. Zusätzlich sichert eine solide Eigenkapitalquote von 55,7 Prozent die finanzielle Eigenständigkeit der Miba. Die Nettoverschuldung konnte in den ersten neun Monaten weiter reduziert werden und beläuft sich zum Stichtag 31. Oktober 2009 auf 3,5 Millionen Euro (im Vergleich zu 19,3 Millionen Euro zum Bilanzstichtag 31. Jänner 2009).
Der operative Cash-flow liegt mit 29,4 Millionen Euro zwar deutlich unter jenem des Vorjahres (52,3 Millionen Euro), ist angesichts des Ergebnisrückgangs aber positiv zu bewerten. Die Investitionen (ohne Finanzanlagen) in den ersten drei Quartalen 2009/10 belaufen sich auf 10,8 Millionen Euro und dienten zum überwiegenden Teil dem Aufbau des Sinterstandorts in den USA.
Zum Stichtag 31. Oktober 2009 waren im Miba Konzern weltweit 2.621 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Rückgang von 10,6 Prozent oder 311 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr. Der Mitarbeiterstand wurde großteils durch das Auslaufen befristeter Arbeitsverträge an den slowakischen Standorten und durch das Nicht- Nachbesetzen natürlicher Abgänge reduziert.
An den österreichischen Standorten wurden Personalmaßnahmen wie Kurzarbeit oder Bildungskarenz auch im dritten Quartal konsequent fortgesetzt. Zum Quartalsstichtag waren 1.577 Mitarbeiter an den Produktions- und Technologiestandorten in Österreich beschäftigt, dies entspricht 60 Prozent der Gesamtbelegschaft.
Die Miba als langfristiger und verantwortungsvoller Arbeitgeber fühlt sich auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten der Ausbildung junger Menschen verpflichtet. Die Lehrlingsausbildung hat einen hohen Stellenwert in der Miba Gruppe und wird konsequent weiterentwickelt. Das Unternehmen investiert in qualifizierte Fachkräfte von morgen und sichert somit den Nachwuchs aus den eigenen Reihen. Zum Stichtag 31. Oktober 2009 verzeichnete die Miba Gruppe einen neuen Höchststand von 140 Lehrlingen in Ausbildung (Vorjahr 131 Lehrlinge).
Miba Bearing Group
Die Miba Bearing Group als Entwicklungspartner und Zulieferer der internationalen Schwermotorenindustrie ist nach wie vor mit Nachfragerückgängen auf ihren Märkten konfrontiert. Der Umsatz der Miba Bearing Group lag im Berichtszeitraum mit 100,0 Millionen Euro um 17,4 Prozent oder 21,0 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau. Es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage noch weiter sinken wird, da der Wirtschaftsrückgang in einzelnen Teilbereichen dieses Segments erst verzögert eintritt. Die Investitionen liegen mit 1,9 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresniveau und dienen primär dem Ausbau des chinesischen und des amerikanischen Standorts.
Miba Sinter Group
Die Miba Sinter Group als Zulieferer der Automobilindustrie ist besonders stark von der weltweiten Wirtschaftskrise betroffen. Die Umsätze der ersten neun Monate lagen mit 89,9 Millionen Euro um 20,4 Prozent unter jenen des Vergleichszeitraumes 2008/09. In diesem Segment sind in den vergangenen Monaten leichte Tendenzen einer Erholung spürbar. So lagen etwa die Umsätze des dritten Quartals bereits wieder auf Vorjahresniveau. Allerdings ist fraglich, ob diese Entwicklung als nachhaltig angesehen werden kann. Das Auslaufen staatlicher Programme, wie beispielsweise der Verschrottungsprämien, wird vermutlich wieder zu einem Nachfragerückgang führen. Der Aufbau des Sinterstandorts in den USA mit Sitz in McConnelsville/Ohio schreitet zügig voran. Auf diesen Standort konzentrierte sich der Großteil der Investitionen der Miba Sinter Group in Höhe von 7,5 Millionen Euro (Vorjahr 14,6 Millionen Euro).
Miba Friction Group
Die Miba Friction Group ist mit den stärksten Nachfragerückgängen konfrontiert. Eine Stabilisierung der Absatzmärkte ist nach wie vor nicht erkennbar. Der Umsatz lag mit 35,7 Millionen Euro um 41,0 Prozent unter jenem im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das negative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von -7,5 Millionen Euro war primär durch die massiven Umsatzrückgänge beeinflusst. Zusätzlich wurde das Ergebnis durch Firmenwertabschreibungen gemäß IAS 36 in Höhe von 1,4 Millionen Euro in der slowakischen und der amerikanischen Tochtergesellschaft belastet. Diese Abwertung war aufgrund der anhaltend schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erforderlich. Die Investitionen in Höhe von 1,1 Millionen Euro (Vorjahr 2,9 Millionen Euro) dienten hauptsächlich produktivitätsverbessernden Maßnahmen.
Verhaltene Bodenbildung erkennbar
Obwohl in einzelnen Branchen und Ländern eine leichte Bodenbildung erkennbar ist, kann von einer nachhaltigen Erholung noch nicht ausgegangen werden. Das kurzfristige Abrufverhalten wichtiger Kunden spiegelt die weiterhin vorherrschende Unsicherheit der Märkte wider und erschwert eine zuverlässige Prognose über die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Miba Gruppe.
Der Vorstand der Miba geht weiterhin davon aus, dass der Konzernumsatz des aktuellen Wirtschaftjahres um rund 20 bis 25 Prozent unter jenem des Wirtschaftsjahres 2008/09 liegen wird. Eine rasche und zielgerichtete Anpassung der Strukturen an sich schnell ändernde Rahmenbedingung ermöglichte es der Miba Gruppe, sich dennoch vergleichsweise gut zu behaupten.
- Im dritten Quartal verhaltene Bodenbildung auf den Märkten erkennbar
- Höchststand von 140 Lehrlingen in der Ausbildung bei Miba
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, war in den ersten drei Quartalen 2009/10 (1. Februar bis 31. Oktober 2009) mit der weltweit rückläufigen Nachfrage auf ihren Absatzmärkten konfrontiert: Der Umsatz lag mit 228,3 Millionen Euro um 23,4 Prozent unter jenem im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Maßnahmen zur Effizienz- und Produktivitäts- steigerung wurden mit Nachdruck vorangetrieben. So konnte konzernweit ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 5,4 Millionen Euro erwirtschaftet werden.
„Wir bemerken eine leichte Bodenbildung, allerdings auf sehr niedrigem Niveau. Die Miba behauptet sich bisher gut, wir müssen aber weiterhin intensiv an der Bewältigung der Krise arbeiten“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Der besondere Schwerpunkt der Miba liegt nach wie vor auf der nachhaltigen Stärkung der Liquidität.
Starke Liquidität
Erfolge des intensiven Working Capital Managements zeigen sich in der Reduktion der Vorratsbestände. Diese konnten im Vergleich zum Bilanzstichtag (31. Jänner 2009) um 15,6 Prozent gesenkt werden. Zusätzlich sichert eine solide Eigenkapitalquote von 55,7 Prozent die finanzielle Eigenständigkeit der Miba. Die Nettoverschuldung konnte in den ersten neun Monaten weiter reduziert werden und beläuft sich zum Stichtag 31. Oktober 2009 auf 3,5 Millionen Euro (im Vergleich zu 19,3 Millionen Euro zum Bilanzstichtag 31. Jänner 2009).
Der operative Cash-flow liegt mit 29,4 Millionen Euro zwar deutlich unter jenem des Vorjahres (52,3 Millionen Euro), ist angesichts des Ergebnisrückgangs aber positiv zu bewerten. Die Investitionen (ohne Finanzanlagen) in den ersten drei Quartalen 2009/10 belaufen sich auf 10,8 Millionen Euro und dienten zum überwiegenden Teil dem Aufbau des Sinterstandorts in den USA.
| 1. bis 3. Quartal 2009/10 | 1. bis 3. Quartal 2008/09 | |
| Umsatz (Mio. €) | 228,3 | 298,0 |
| EBIT (in Mio. €) | 5,4 | 32,4 |
| Investitionen (in Mio. €) | 10,8 | 32,8 |
| Mitarbeiterstand (per 31. Oktober) | 2.621 | 2.932 |
Zum Stichtag 31. Oktober 2009 waren im Miba Konzern weltweit 2.621 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Rückgang von 10,6 Prozent oder 311 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr. Der Mitarbeiterstand wurde großteils durch das Auslaufen befristeter Arbeitsverträge an den slowakischen Standorten und durch das Nicht- Nachbesetzen natürlicher Abgänge reduziert.
An den österreichischen Standorten wurden Personalmaßnahmen wie Kurzarbeit oder Bildungskarenz auch im dritten Quartal konsequent fortgesetzt. Zum Quartalsstichtag waren 1.577 Mitarbeiter an den Produktions- und Technologiestandorten in Österreich beschäftigt, dies entspricht 60 Prozent der Gesamtbelegschaft.
Die Miba als langfristiger und verantwortungsvoller Arbeitgeber fühlt sich auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten der Ausbildung junger Menschen verpflichtet. Die Lehrlingsausbildung hat einen hohen Stellenwert in der Miba Gruppe und wird konsequent weiterentwickelt. Das Unternehmen investiert in qualifizierte Fachkräfte von morgen und sichert somit den Nachwuchs aus den eigenen Reihen. Zum Stichtag 31. Oktober 2009 verzeichnete die Miba Gruppe einen neuen Höchststand von 140 Lehrlingen in Ausbildung (Vorjahr 131 Lehrlinge).
Miba Bearing Group
Die Miba Bearing Group als Entwicklungspartner und Zulieferer der internationalen Schwermotorenindustrie ist nach wie vor mit Nachfragerückgängen auf ihren Märkten konfrontiert. Der Umsatz der Miba Bearing Group lag im Berichtszeitraum mit 100,0 Millionen Euro um 17,4 Prozent oder 21,0 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau. Es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage noch weiter sinken wird, da der Wirtschaftsrückgang in einzelnen Teilbereichen dieses Segments erst verzögert eintritt. Die Investitionen liegen mit 1,9 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresniveau und dienen primär dem Ausbau des chinesischen und des amerikanischen Standorts.
Miba Sinter Group
Die Miba Sinter Group als Zulieferer der Automobilindustrie ist besonders stark von der weltweiten Wirtschaftskrise betroffen. Die Umsätze der ersten neun Monate lagen mit 89,9 Millionen Euro um 20,4 Prozent unter jenen des Vergleichszeitraumes 2008/09. In diesem Segment sind in den vergangenen Monaten leichte Tendenzen einer Erholung spürbar. So lagen etwa die Umsätze des dritten Quartals bereits wieder auf Vorjahresniveau. Allerdings ist fraglich, ob diese Entwicklung als nachhaltig angesehen werden kann. Das Auslaufen staatlicher Programme, wie beispielsweise der Verschrottungsprämien, wird vermutlich wieder zu einem Nachfragerückgang führen. Der Aufbau des Sinterstandorts in den USA mit Sitz in McConnelsville/Ohio schreitet zügig voran. Auf diesen Standort konzentrierte sich der Großteil der Investitionen der Miba Sinter Group in Höhe von 7,5 Millionen Euro (Vorjahr 14,6 Millionen Euro).
Miba Friction Group
Die Miba Friction Group ist mit den stärksten Nachfragerückgängen konfrontiert. Eine Stabilisierung der Absatzmärkte ist nach wie vor nicht erkennbar. Der Umsatz lag mit 35,7 Millionen Euro um 41,0 Prozent unter jenem im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das negative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von -7,5 Millionen Euro war primär durch die massiven Umsatzrückgänge beeinflusst. Zusätzlich wurde das Ergebnis durch Firmenwertabschreibungen gemäß IAS 36 in Höhe von 1,4 Millionen Euro in der slowakischen und der amerikanischen Tochtergesellschaft belastet. Diese Abwertung war aufgrund der anhaltend schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erforderlich. Die Investitionen in Höhe von 1,1 Millionen Euro (Vorjahr 2,9 Millionen Euro) dienten hauptsächlich produktivitätsverbessernden Maßnahmen.
Verhaltene Bodenbildung erkennbar
Obwohl in einzelnen Branchen und Ländern eine leichte Bodenbildung erkennbar ist, kann von einer nachhaltigen Erholung noch nicht ausgegangen werden. Das kurzfristige Abrufverhalten wichtiger Kunden spiegelt die weiterhin vorherrschende Unsicherheit der Märkte wider und erschwert eine zuverlässige Prognose über die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Miba Gruppe.
Der Vorstand der Miba geht weiterhin davon aus, dass der Konzernumsatz des aktuellen Wirtschaftjahres um rund 20 bis 25 Prozent unter jenem des Wirtschaftsjahres 2008/09 liegen wird. Eine rasche und zielgerichtete Anpassung der Strukturen an sich schnell ändernde Rahmenbedingung ermöglichte es der Miba Gruppe, sich dennoch vergleichsweise gut zu behaupten.
11.09.2009
1. Halbjahr 2009/10: Miba bewährt sich in schwierigem Marktumfeld- Starke Nachfragerückgänge im ersten Halbjahr, trotzdem positives EBIT
- Auftragsstand stabilisiert sich im zweiten Quartal auf niedrigem Niveau
- 30 neue Lehrlinge ab September
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, war im ersten Halbjahr 2009/10 (1. Februar bis 31. Juli) mit einer stark rückläufigen Nachfrage auf ihren Absatzmärkten konfrontiert: Der Konzernumsatz sank verglichen mit den ausgezeichneten Ergebnissen des Vorjahres um 26 Prozent auf 148,5 Millionen Euro. Aufgrund frühzeitig eingeleiteter Maßnahmen an allen Standorten konnte die Miba ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 2,4 Millionen Euro erzielen und sich damit entgegen dem Branchentrend entwickeln.
„Der Auftragsstand stabilisierte sich im Verlauf des zweiten Quartals auf deutlich niedrigerem Niveau. Daraus auf ein Ende der Krise zu schließen, wäre aber verfrüht“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Trotz des schwierigen Marktumfeldes hat sich die Miba aufgrund ihrer klaren strategischen Ausrichtung auf technologisch anspruchsvolle und hochbelastbare Antriebskomponenten gut behauptet.
Liquidität nachhaltig gestärkt
Der Fokus liegt in Zeiten wie diesen auf der nachhaltigen Liquiditätsstärkung. Die Nettoverschuldung konnte im ersten Halbjahr um mehr als die Hälfte auf 9,3 Millionen Euro reduziert werden. Der Cash-flow aus dem operativen Bereich liegt mit 21,6 Millionen Euro um knapp ein Drittel unter dem Vorjahreswert (31,6 Millionen Euro), ist aber in Anbetracht des starken Ergebnisrückgangs positiv zu bewerten. Die Investitionen beliefen sich im ersten Halbjahr 2009/10 auf 7,9 Millionen Euro.
Die Eigenkapitalquote liegt mit 57,6 Prozent knapp unter jener zum Bilanzstichtag 31. Jänner 2009 (57,9 Prozent). Ausreichend Liquidität, geringe Nettoverschuldung und eine solide Eigenkapitalquote sichern die finanzielle Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Miba Gruppe.
Zum Stichtag 31. Juli 2009 waren im Miba Konzern weltweit 2.541 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Rückgang von elf Prozent oder 313 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr. Der Stellenabbau fand primär an den slowakischen Standorten statt. An den österreichischen Standorten werden Personalmaßnahmen wie etwa Kurzarbeit oder Bildungskarenz konsequent fortgesetzt. Mit Ende Juli 2009 waren an den österreichischen Standorten 1.583 Mitarbeiter (Vorjahr 1.655 Mitarbeiter) beschäftigt.
Ziel der Miba als langfristiger und verantwortungsvoller Arbeitgeber ist, die qualifizierte Stammmannschaft mit flexiblen Arbeitszeit- und Gehaltsmodellen weitgehend halten zu können.
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten eröffnet die Miba jungen Menschen mit einer ausgezeichneten Ausbildung eine Zukunft und hat mit September knapp 30 neue Lehrlinge an den Standorten Laakirchen, Vorchdorf und Roitham aufgenommen.
Miba Bearing Group
Der Umsatz der Miba Bearing Group liegt im Berichtszeitraum mit 67,3 Millionen Euro um 14 Prozent unter dem Vorjahr. Der Anteil der Miba Bearing Group am Konzernumsatz beträgt 45,3 Prozent. Die Nachfrageschwäche zieht sich quer über alle Absatzmärkte der Miba Bearing Group von Nutzfahrzeugen über Schiffe bis hin zu Lokomotiven. Die Investitionen liegen mit 2,7 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresniveau und dienen primär dem Ausbau des chinesischen Standorts. An diesem wurde gegen Ende des zweiten Quartals die Produktion von Großlagern gestartet. Im Herbst wird die Serienfertigung anlaufen, um die lokale Nachfrage optimal bedienen zu können.
Miba Sinter Group
Die zahlreichen staatlichen Programme wie etwa die Verschrottungsprämien in Westeuropa haben positive Nachfrageimpulse ausgelöst. Die Miba Sinter Group profitierte von dieser Entwicklung. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal im Vergleich zum ersten Quartal um rund 12 Prozent. Nichts desto trotz liegt der Umsatz des ersten Halbjahres mit 56,0 Millionen Euro um 29 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Miba Sinter Group am Konzernumsatz steuert 37,7 Prozent bei. Die Investitionen in Höhe von 4,2 Millionen Euro (Vorjahr 12,0 Millionen Euro) konzentrierten sich im Wesentlichen auf den Aufbau des Sinterstandorts in den USA mit Sitz in McConnelsville/Ohio.
Die Miba Sinter Group wurde im Juli bereits zum zweiten Mal in Folge von ixetic, einem führenden Hersteller von Vakuum- und Hydraulikpumpen für die Automobilindustrie, mit dem „Supplier of the year“ Award ausgezeichnet.
Miba Friction Group
Nach wie vor am stärksten von der Wirtschaftskrise betroffen ist die Miba Friction Group, die mit erheblichen Nachfragerückgängen konfrontiert ist. Diese belasten Umsatz und Ergebnis deutlich. Der Umsatz lag im ersten Halbjahr mit 23,5 Millionen Euro um 42 Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dem Nachfrageeinbruch auf den wesentlichen Absatzmärkten wird mit der temporären Stilllegung von Produktionskapazitäten und der Ausweitung der Kurzarbeit am Standort Roitham bis Jahresende aktiv gegengesteuert. Der Anteil der Miba Friction Group am Konzernumsatz beträgt 15,8 Prozent.
Gestärkt aus der Rezession
Die herrschende Unsicherheit auf den Absatzmärkten erschwert eine zuverlässige Prognose über die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Der Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres und die aktuellen Abrufmengen unserer Kunden deuten für das Wirtschaftsjahr 2009/10 auf ein rund 20 bis 25 Prozent niedrigeres Umsatzniveau als 2008/09 hin. Durch den Ausbau und die nachhaltige Absicherung der Produkt- und Technologieführerschaft in den Kernsegmenten wird die Miba gestärkt aus dieser tiefen Rezession hervorgehen.
- Auftragsstand stabilisiert sich im zweiten Quartal auf niedrigem Niveau
- 30 neue Lehrlinge ab September
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, war im ersten Halbjahr 2009/10 (1. Februar bis 31. Juli) mit einer stark rückläufigen Nachfrage auf ihren Absatzmärkten konfrontiert: Der Konzernumsatz sank verglichen mit den ausgezeichneten Ergebnissen des Vorjahres um 26 Prozent auf 148,5 Millionen Euro. Aufgrund frühzeitig eingeleiteter Maßnahmen an allen Standorten konnte die Miba ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 2,4 Millionen Euro erzielen und sich damit entgegen dem Branchentrend entwickeln.
„Der Auftragsstand stabilisierte sich im Verlauf des zweiten Quartals auf deutlich niedrigerem Niveau. Daraus auf ein Ende der Krise zu schließen, wäre aber verfrüht“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Trotz des schwierigen Marktumfeldes hat sich die Miba aufgrund ihrer klaren strategischen Ausrichtung auf technologisch anspruchsvolle und hochbelastbare Antriebskomponenten gut behauptet.
Liquidität nachhaltig gestärkt
Der Fokus liegt in Zeiten wie diesen auf der nachhaltigen Liquiditätsstärkung. Die Nettoverschuldung konnte im ersten Halbjahr um mehr als die Hälfte auf 9,3 Millionen Euro reduziert werden. Der Cash-flow aus dem operativen Bereich liegt mit 21,6 Millionen Euro um knapp ein Drittel unter dem Vorjahreswert (31,6 Millionen Euro), ist aber in Anbetracht des starken Ergebnisrückgangs positiv zu bewerten. Die Investitionen beliefen sich im ersten Halbjahr 2009/10 auf 7,9 Millionen Euro.
Die Eigenkapitalquote liegt mit 57,6 Prozent knapp unter jener zum Bilanzstichtag 31. Jänner 2009 (57,9 Prozent). Ausreichend Liquidität, geringe Nettoverschuldung und eine solide Eigenkapitalquote sichern die finanzielle Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Miba Gruppe.
| 1. Halbjahr 2009/10 | 1. Halbjahr 2008/09 | |
| Umsatz (Mio. €) | 148,5 | 199,7 |
| EBIT (in Mio. €) | 2,4 | 23,6 |
| Investitionen (in Mio. €) | 7,9 | 25,9 |
| Mitarbeiterstand (per 31. Juli) | 2.541 | 2.854 |
Zum Stichtag 31. Juli 2009 waren im Miba Konzern weltweit 2.541 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Rückgang von elf Prozent oder 313 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr. Der Stellenabbau fand primär an den slowakischen Standorten statt. An den österreichischen Standorten werden Personalmaßnahmen wie etwa Kurzarbeit oder Bildungskarenz konsequent fortgesetzt. Mit Ende Juli 2009 waren an den österreichischen Standorten 1.583 Mitarbeiter (Vorjahr 1.655 Mitarbeiter) beschäftigt.
Ziel der Miba als langfristiger und verantwortungsvoller Arbeitgeber ist, die qualifizierte Stammmannschaft mit flexiblen Arbeitszeit- und Gehaltsmodellen weitgehend halten zu können.
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten eröffnet die Miba jungen Menschen mit einer ausgezeichneten Ausbildung eine Zukunft und hat mit September knapp 30 neue Lehrlinge an den Standorten Laakirchen, Vorchdorf und Roitham aufgenommen.
Miba Bearing Group
Der Umsatz der Miba Bearing Group liegt im Berichtszeitraum mit 67,3 Millionen Euro um 14 Prozent unter dem Vorjahr. Der Anteil der Miba Bearing Group am Konzernumsatz beträgt 45,3 Prozent. Die Nachfrageschwäche zieht sich quer über alle Absatzmärkte der Miba Bearing Group von Nutzfahrzeugen über Schiffe bis hin zu Lokomotiven. Die Investitionen liegen mit 2,7 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresniveau und dienen primär dem Ausbau des chinesischen Standorts. An diesem wurde gegen Ende des zweiten Quartals die Produktion von Großlagern gestartet. Im Herbst wird die Serienfertigung anlaufen, um die lokale Nachfrage optimal bedienen zu können.
Miba Sinter Group
Die zahlreichen staatlichen Programme wie etwa die Verschrottungsprämien in Westeuropa haben positive Nachfrageimpulse ausgelöst. Die Miba Sinter Group profitierte von dieser Entwicklung. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal im Vergleich zum ersten Quartal um rund 12 Prozent. Nichts desto trotz liegt der Umsatz des ersten Halbjahres mit 56,0 Millionen Euro um 29 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Miba Sinter Group am Konzernumsatz steuert 37,7 Prozent bei. Die Investitionen in Höhe von 4,2 Millionen Euro (Vorjahr 12,0 Millionen Euro) konzentrierten sich im Wesentlichen auf den Aufbau des Sinterstandorts in den USA mit Sitz in McConnelsville/Ohio.
Die Miba Sinter Group wurde im Juli bereits zum zweiten Mal in Folge von ixetic, einem führenden Hersteller von Vakuum- und Hydraulikpumpen für die Automobilindustrie, mit dem „Supplier of the year“ Award ausgezeichnet.
Miba Friction Group
Nach wie vor am stärksten von der Wirtschaftskrise betroffen ist die Miba Friction Group, die mit erheblichen Nachfragerückgängen konfrontiert ist. Diese belasten Umsatz und Ergebnis deutlich. Der Umsatz lag im ersten Halbjahr mit 23,5 Millionen Euro um 42 Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dem Nachfrageeinbruch auf den wesentlichen Absatzmärkten wird mit der temporären Stilllegung von Produktionskapazitäten und der Ausweitung der Kurzarbeit am Standort Roitham bis Jahresende aktiv gegengesteuert. Der Anteil der Miba Friction Group am Konzernumsatz beträgt 15,8 Prozent.
Gestärkt aus der Rezession
Die herrschende Unsicherheit auf den Absatzmärkten erschwert eine zuverlässige Prognose über die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Der Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres und die aktuellen Abrufmengen unserer Kunden deuten für das Wirtschaftsjahr 2009/10 auf ein rund 20 bis 25 Prozent niedrigeres Umsatzniveau als 2008/09 hin. Durch den Ausbau und die nachhaltige Absicherung der Produkt- und Technologieführerschaft in den Kernsegmenten wird die Miba gestärkt aus dieser tiefen Rezession hervorgehen.
31.07.2009
Miba AG schließt Aktienrückkaufprogramm 2 2008/2009 ab- Zurückgekauftes Volumen: 6.229 Stück
- Durchschnittspreis: 91,08 Euro
Die Miba AG hat ihr Aktienrückkaufprogramm 2 2008/2009 abgeschlossen. Zwischen 27.10.2008 und 31.7.2009 wurden über die Wiener Börse 6.229 Stück eigene Aktien - das sind 0,4792 Prozent des Grundkapitals - zu einem Durchschnittspreis von 91,08 Euro zurückgekauft. Insgesamt hat die Miba AG 567 Tausend Euro in das Programm investiert.
- Durchschnittspreis: 91,08 Euro
Die Miba AG hat ihr Aktienrückkaufprogramm 2 2008/2009 abgeschlossen. Zwischen 27.10.2008 und 31.7.2009 wurden über die Wiener Börse 6.229 Stück eigene Aktien - das sind 0,4792 Prozent des Grundkapitals - zu einem Durchschnittspreis von 91,08 Euro zurückgekauft. Insgesamt hat die Miba AG 567 Tausend Euro in das Programm investiert.
19.06.2009
Miba reduziert Dividende von 3,30 auf 3,00 Euro je Aktie Die Hauptversammlung der Miba AG hat heute die Ausschüttung einer Dividende von
3,00 Euro je Aktie (Vorjahr 3,30 Euro) für das Geschäftsjahr 2008/09 beschlossen.
Gemessen am Aktienkurs zum Bilanzstichtag 31.1.2009 entspricht dies einer
Dividendenrendite von 4,3 Prozent.
In der am 19. Juni 2009 stattgefundenen 23. ordentlichen Hauptversammlung wurde für das Geschäftsjahr 2008/09 (per 31.1.2009) die Ausschüttung einer Dividende von 3,00 Euro pro Stamm- und Vorzugsaktie beschlossen. Mit der Reduktion der Dividende von 3,30 auf 3,00 Euro je Aktie – trotz deutlicher verbesserter Ergebnisse im Geschäftsjahr 2008/09 – trägt die Miba dem wirtschaftlichen Umfeld Rechnung. Andererseits unterstreicht sie ihre Kontinuität bei der Dividendenzahlung und bietet den Aktionären eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Als Valutatag für die Dividendenauszahlung wurde der 29. Juni 2009 festgesetzt.
Bei der Hauptversammlung wurde Dr. Wolfgang Berndt, dessen Aufsichtsratsmandat ausgelaufen war, für weitere fünf Jahre in den Aufsichtsrat gewählt.
In der am 19. Juni 2009 stattgefundenen 23. ordentlichen Hauptversammlung wurde für das Geschäftsjahr 2008/09 (per 31.1.2009) die Ausschüttung einer Dividende von 3,00 Euro pro Stamm- und Vorzugsaktie beschlossen. Mit der Reduktion der Dividende von 3,30 auf 3,00 Euro je Aktie – trotz deutlicher verbesserter Ergebnisse im Geschäftsjahr 2008/09 – trägt die Miba dem wirtschaftlichen Umfeld Rechnung. Andererseits unterstreicht sie ihre Kontinuität bei der Dividendenzahlung und bietet den Aktionären eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Als Valutatag für die Dividendenauszahlung wurde der 29. Juni 2009 festgesetzt.
Bei der Hauptversammlung wurde Dr. Wolfgang Berndt, dessen Aufsichtsratsmandat ausgelaufen war, für weitere fünf Jahre in den Aufsichtsrat gewählt.
10.06.2009
1. Quartal 2009/10: Miba spürt starken Nachfrageeinbruch- Deutliche Rückgänge in Umsatz und Ergebnis
- Fokus auf Stärkung der Liquidität
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, konnte sich dem Nachfrageeinbruch auf ihren Abnehmermärkten nicht entziehen. Der Konzernumsatz sank im ersten Quartal 2009/10 (1. Februar bis 30. April) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 74,3 Millionen Euro. Aufgrund frühzeitig eingeleiteter Maßnahmen an allen Standorten wurde ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 1,2 Millionen Euro erzielt.
„In Zeiten wie diesen kommt der Stärkung der Liquidität höchste Bedeutung zu“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Aufgrund eines konsequenten Managements des Working Capital stieg der Cash-flow im Berichtszeitraum auf 10,9 Millionen Euro (Vorjahr: 0,6 Millionen Euro). Die Nettoverschuldung reduzierte sich von 19,3 auf 13,3 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich gegenüber dem Bilanzstichtag von 57,9 auf 58,2 Prozent. Diese Entwicklung sichert die finanzielle Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Miba Gruppe.
Investitionen im Ausmaß von 5,1 Millionen Euro (Vorjahr 11,3 Millionen Euro) wurden mit dem strategischen Fokus auf die Stärkung der Wettbewerbsposition der Miba in technologisch anspruchsvollen und wirtschaftlich attraktiven Marktsegmenten getätigt.
Zum Stichtag 30. April 2009 waren im Miba Konzern weltweit 2.633 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Rückgang von 6,4 Prozent oder 180 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr. Der Stellenabbau fand primär an den slowakischen Standorten statt. An den österreichischen Standorten wurden umfassende Personalmaßnahmen gesetzt: Sie reichen vom konsequenten Abbau von Urlaubs- und Zeitkonten bis hin zur Reduktion der Belegschaft mit Fokus auf Leiharbeitskräfte. Aufgrund der anhaltenden Marktschwäche wurde im Berichtszeitraum an allen österreichischen Standorten Kurzarbeit eingeführt. Zum Quartalsstichtag waren an den österreichischen Standorten 1.650 Mitarbeiter beschäftigt.
Vertrieb und F&E werden intensiviert
Entsprechend der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich der Start ins Geschäftsjahr 2009/10 für die Miba als große Herausforderung erwiesen. Aus heutiger Sicht kann von einer Beruhigung oder einer Stabilisierung auf den Absatzmärkten noch nicht ausgegangen werden.
In diesem schwierigen Marktumfeld setzt die Miba weiterhin auf wettbewerbsfähige Kostenstrukturen und misst einer soliden Liquiditätsbasis sowie einer hoch qualifizierten Mannschaft höchste Bedeutung zu, um gestärkt aus dieser tiefen Rezession hervorzugehen. Der Fokus liegt im Geschäftsjahr 2009/10 auf der Intensivierung der Vertriebs- und F&E- Aktivitäten, um die Produkt- und Technologieführerschaft in den Kernsegmenten nachhaltig abzusichern.
- Fokus auf Stärkung der Liquidität
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, konnte sich dem Nachfrageeinbruch auf ihren Abnehmermärkten nicht entziehen. Der Konzernumsatz sank im ersten Quartal 2009/10 (1. Februar bis 30. April) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 74,3 Millionen Euro. Aufgrund frühzeitig eingeleiteter Maßnahmen an allen Standorten wurde ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 1,2 Millionen Euro erzielt.
„In Zeiten wie diesen kommt der Stärkung der Liquidität höchste Bedeutung zu“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Aufgrund eines konsequenten Managements des Working Capital stieg der Cash-flow im Berichtszeitraum auf 10,9 Millionen Euro (Vorjahr: 0,6 Millionen Euro). Die Nettoverschuldung reduzierte sich von 19,3 auf 13,3 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich gegenüber dem Bilanzstichtag von 57,9 auf 58,2 Prozent. Diese Entwicklung sichert die finanzielle Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Miba Gruppe.
Investitionen im Ausmaß von 5,1 Millionen Euro (Vorjahr 11,3 Millionen Euro) wurden mit dem strategischen Fokus auf die Stärkung der Wettbewerbsposition der Miba in technologisch anspruchsvollen und wirtschaftlich attraktiven Marktsegmenten getätigt.
| 1. Quartal 2009/10 | 1. Quartal 2008/09 | |
| Umsatz (Mio. €) | 74,3 | 102,2 |
| EBIT (in Mio. €) | 1,2 | 13,3 |
| Investitionen (in Mio. €) | 5,1 | 11,3 |
| Mitarbeiterstand (per 30.4.2009) | 2.633 | 2.813 |
Zum Stichtag 30. April 2009 waren im Miba Konzern weltweit 2.633 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Rückgang von 6,4 Prozent oder 180 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr. Der Stellenabbau fand primär an den slowakischen Standorten statt. An den österreichischen Standorten wurden umfassende Personalmaßnahmen gesetzt: Sie reichen vom konsequenten Abbau von Urlaubs- und Zeitkonten bis hin zur Reduktion der Belegschaft mit Fokus auf Leiharbeitskräfte. Aufgrund der anhaltenden Marktschwäche wurde im Berichtszeitraum an allen österreichischen Standorten Kurzarbeit eingeführt. Zum Quartalsstichtag waren an den österreichischen Standorten 1.650 Mitarbeiter beschäftigt.
Vertrieb und F&E werden intensiviert
Entsprechend der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich der Start ins Geschäftsjahr 2009/10 für die Miba als große Herausforderung erwiesen. Aus heutiger Sicht kann von einer Beruhigung oder einer Stabilisierung auf den Absatzmärkten noch nicht ausgegangen werden.
In diesem schwierigen Marktumfeld setzt die Miba weiterhin auf wettbewerbsfähige Kostenstrukturen und misst einer soliden Liquiditätsbasis sowie einer hoch qualifizierten Mannschaft höchste Bedeutung zu, um gestärkt aus dieser tiefen Rezession hervorzugehen. Der Fokus liegt im Geschäftsjahr 2009/10 auf der Intensivierung der Vertriebs- und F&E- Aktivitäten, um die Produkt- und Technologieführerschaft in den Kernsegmenten nachhaltig abzusichern.
07.05.2009
Bilanz 2008/09: Miba behauptet sich in einem Jahr der Extreme - Organisches Umsatzwachstum trotz starkem Nachfrageeinbruch im vierten Quartal
- EBIT-Marge steigt von 7,1 auf 9,2 Prozent
- Fokus auf Intensivierung der Vertriebs- und F&E Aktivitäten in 2009/10
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernumsatz von 374,6 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Basis – bereinigt um die aus dem Verkauf des Standorts Spanien abgegebenen Umsätze – entspricht dies einem Plus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr trotz starkem Nachfrageeinbruch im vierten Quartal. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg mit 25 Prozent stärker als der Umsatz und belief sich auf 34,5 Millionen Euro.
„Das Geschäftsjahr 2008/09 wird uns als Jahr außergewöhnlicher Veränderung in Erinnerung bleiben“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. „Bis in den Spätsommer haben die Auftragsstände neue Rekordwerte erreicht. Mit dem Übergreifen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft brachen im vierten Quartal die Absatzmärkte der Miba in einer noch nie dagewesenen Intensität und Geschwindigkeit ein.“
Die Miba reagierte frühzeitig auf diese Entwicklung mit ihrer klaren strategischen Positionierung auf technologisch anspruchsvolle Produkte und Kosteneffizienz in allen Bereichen. Dem raschen Handeln ist auch zu verdanken, dass im Wirtschaftsjahr 2008/09 trotzdem eine Ergebnisverbesserung erzielt werden konnte. Die EBIT-Marge stieg von 7,1 auf 9,2 Prozent. Rund 19 Millionen Euro wurden für Forschung und Entwicklung zu Absicherung und Ausbau der Technologieführerschaft aufgewendet.
Investitionen auf Rekordhoch
Im Konzern wurden 43,1 Millionen Euro (Vorjahr: 36 Millionen Euro) in die Fertigungskapazität und Produktqualität investiert. Davon entfielen rund 30 Millionen Euro auf die österreichischen Standorte.
Der Cash-flow aus dem operativen Bereich stieg im Berichtszeitraum von 53,6 auf 61,4 Millionen Euro. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg des operativen Ergebnisses zurückzuführen. Damit konnten die Investitionen erneut zur Gänze aus eigener Kraft finanziert werden. Die Eigenkapitalquote von 57,9 Prozent unterstreicht die robuste Kapitalstruktur der Miba und sichert finanzielle Eigenständigkeit.
Die Miba beschäftigte 2008/09 im Jahresdurchschnitt 2.855 Mitarbeiter weltweit. Im Jahr zuvor waren es 2.706 Mitarbeiter. Zum Bilanzstichtag 31. Jänner 2009 lag der Beschäftigtenstand bei 2.825 (gegenüber 2.730 zum 31.1.2008). Der Personalaufbau resultiert aus Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung primär im ersten Halbjahr und hat schwerpunktmäßig an den österreichischen Standorten stattgefunden. Die deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab Herbst 2008 machte eine rasche Anpassung der Kapazitäten an das Marktumfeld erforderlich. Die umfassenden Personalmaßnahmen reichten dabei vom konsequenten Abbau der Urlaubs- und Zeitguthaben bis hin zur Reduktion der Belegschaft mit Fokus auf Leiharbeitskräfte. In weiterer Folge wurde nach dem Bilanzstichtag an allen österreichischen Standorten Kurzarbeit durchgeführt.
Miba Bearing Group erstmals größter Geschäftsbereich
Die Miba Bearing Group schloss das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem erneuten Umsatzrekord von 160,4 Millionen Euro. Sie steuert 42,6 Prozent zum Gesamtumsatz der Miba bei und ist damit erstmals größter Geschäftsbereich. In den Zielsegmenten wie schwere Nutzfahrzeuge und Schiffe erreichten die Auftragsstände aufgrund des hohen Bedarfs an Transportkapazitäten neue Spitzenwerte. Demzufolge war das Geschäftsjahr 2008/09 an allen Standorten der Miba Bearing Group von Kapazitätsengpässen geprägt. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, stiegen die Investitionen von 11,9 auf 20,8 Millionen Euro.
Miba Sinter Group spürt Abkühlung der Automobilkonjunktur
Die Miba Sinter Group wies – dem allgemeinen wirtschaftlichen Trend folgend – bis zum Spätsommer eine sehr erfreuliche Entwicklung auf und lag bis dahin über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit der Abkühlung der Automobilkonjunktur im Herbst war das Abrufverhalten der Kunden deutlich rückläufig. Aufgrund des starken Nachfrageeinbruchs im vierten Quartal lag der Umsatz der Miba Sinter Group im Geschäftsjahr 2008/09 mit 135,4 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau (160 Millionen Euro). Das entspricht 36 Prozent des Miba Gruppenumsatzes. Bereinigt um den im Geschäftsjahr 2007/08 verkauften Sinterstandort in Spanien betrug das Umsatzminus rund drei Prozent. Der Nachfragerückgang ab Herbst führte umgehend zur Einleitung umfassender Maßnahmenpakete an allen Sinterstandorten. Dabei wurden primär die Produktionskapazitäten mittels temporärer Anlagenstillstände angepasst.
Miba Friction Group steigert Umsatz um neun Prozent
Trotz eines schwachen vierten Quartals stieg der Umsatz der Miba Friction Group um rund neun Prozent auf 76,5 Millionen Euro. Damit trägt der Geschäftsbereich 20,2 Prozent zum Miba Gesamtumsatz bei. Während sich die Nachfrage im Landmaschinenbereich ganzjährig robust entwickelte, waren gegen Jahresende in den Bereichen Automobil und Baumaschinen starke Rückgänge zu verzeichnen.
Ausblick: Mit der Stammmannschaft durch die Krise
Entsprechend der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich der Start in das Geschäftsjahr 2009/10 für die Miba als Herausforderung erwiesen. Trotz milliardenschwerer Konjunkturpakete in den Industriestaaten kommen die Kernmärkte der Miba nicht in Schwung. Die aktuellen Abrufmengen liegen je nach Absatzmarkt und Kunde deutlich unter dem Vorjahr und lassen ein um ein Viertel niedrigeres Umsatzniveau als 2008/09 erwarten. Aus heutiger Sicht kann eine zuverlässige Einschätzung zur Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres nicht getätigt werden. Darüber hinaus erhöht ein kurzfristiges Abrufverhalten der Kunden die Komplexität der Planung. Die Miba geht davon aus, dass sich eine Besserung frühestens 2010 abzeichnen wird.
Die Miba hat sich in allen Geschäftsbereichen frühzeitig auf das anspruchsvolle Marktumfeld vorbereitet. Wettbewerbsfähige Kostenstrukturen, eine solide Liquiditätsbasis und hochqualifizierte Mitarbeiter sind der Schlüssel, um gestärkt aus dieser Rezession hervorzugehen. Ziel ist, die Stammmannschaft durch flexible Arbeitszeit- und Gehaltsmodelle weitgehend halten zu können. 4
Der Fokus liegt im Geschäftsjahr 2009/10 auf der Intensivierung der Vertriebs- und F&E- Aktivitäten, um die Produkt- und Technologieführerschaft in den Kernsegmenten nachhaltig abzusichern. Mit ihrem Forschungsschwerpunkt leistungsstarke, sichere und umweltfreundliche Antriebstechnologien ist die Miba auf die Anforderungen ihrer Kunden ausgerichtet.
- EBIT-Marge steigt von 7,1 auf 9,2 Prozent
- Fokus auf Intensivierung der Vertriebs- und F&E Aktivitäten in 2009/10
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernumsatz von 374,6 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Basis – bereinigt um die aus dem Verkauf des Standorts Spanien abgegebenen Umsätze – entspricht dies einem Plus von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr trotz starkem Nachfrageeinbruch im vierten Quartal. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg mit 25 Prozent stärker als der Umsatz und belief sich auf 34,5 Millionen Euro.
„Das Geschäftsjahr 2008/09 wird uns als Jahr außergewöhnlicher Veränderung in Erinnerung bleiben“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. „Bis in den Spätsommer haben die Auftragsstände neue Rekordwerte erreicht. Mit dem Übergreifen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft brachen im vierten Quartal die Absatzmärkte der Miba in einer noch nie dagewesenen Intensität und Geschwindigkeit ein.“
Die Miba reagierte frühzeitig auf diese Entwicklung mit ihrer klaren strategischen Positionierung auf technologisch anspruchsvolle Produkte und Kosteneffizienz in allen Bereichen. Dem raschen Handeln ist auch zu verdanken, dass im Wirtschaftsjahr 2008/09 trotzdem eine Ergebnisverbesserung erzielt werden konnte. Die EBIT-Marge stieg von 7,1 auf 9,2 Prozent. Rund 19 Millionen Euro wurden für Forschung und Entwicklung zu Absicherung und Ausbau der Technologieführerschaft aufgewendet.
Investitionen auf Rekordhoch
Im Konzern wurden 43,1 Millionen Euro (Vorjahr: 36 Millionen Euro) in die Fertigungskapazität und Produktqualität investiert. Davon entfielen rund 30 Millionen Euro auf die österreichischen Standorte.
| 2008/09 | 2007/08 | |
| Umsatz (Mio. €) | 374,6 | 387,7 |
| EBIT (in Mio. €) | 34,5 | 27,6 |
| EBT (in Mio. €) | 30,9 | 24,6 |
| Investitionen in Sachanlagen (in Mio. €) | 43,1 | 36,0 |
| Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) | 2.855 | 2.706 |
Der Cash-flow aus dem operativen Bereich stieg im Berichtszeitraum von 53,6 auf 61,4 Millionen Euro. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg des operativen Ergebnisses zurückzuführen. Damit konnten die Investitionen erneut zur Gänze aus eigener Kraft finanziert werden. Die Eigenkapitalquote von 57,9 Prozent unterstreicht die robuste Kapitalstruktur der Miba und sichert finanzielle Eigenständigkeit.
Die Miba beschäftigte 2008/09 im Jahresdurchschnitt 2.855 Mitarbeiter weltweit. Im Jahr zuvor waren es 2.706 Mitarbeiter. Zum Bilanzstichtag 31. Jänner 2009 lag der Beschäftigtenstand bei 2.825 (gegenüber 2.730 zum 31.1.2008). Der Personalaufbau resultiert aus Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung primär im ersten Halbjahr und hat schwerpunktmäßig an den österreichischen Standorten stattgefunden. Die deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab Herbst 2008 machte eine rasche Anpassung der Kapazitäten an das Marktumfeld erforderlich. Die umfassenden Personalmaßnahmen reichten dabei vom konsequenten Abbau der Urlaubs- und Zeitguthaben bis hin zur Reduktion der Belegschaft mit Fokus auf Leiharbeitskräfte. In weiterer Folge wurde nach dem Bilanzstichtag an allen österreichischen Standorten Kurzarbeit durchgeführt.
Miba Bearing Group erstmals größter Geschäftsbereich
Die Miba Bearing Group schloss das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem erneuten Umsatzrekord von 160,4 Millionen Euro. Sie steuert 42,6 Prozent zum Gesamtumsatz der Miba bei und ist damit erstmals größter Geschäftsbereich. In den Zielsegmenten wie schwere Nutzfahrzeuge und Schiffe erreichten die Auftragsstände aufgrund des hohen Bedarfs an Transportkapazitäten neue Spitzenwerte. Demzufolge war das Geschäftsjahr 2008/09 an allen Standorten der Miba Bearing Group von Kapazitätsengpässen geprägt. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, stiegen die Investitionen von 11,9 auf 20,8 Millionen Euro.
Miba Sinter Group spürt Abkühlung der Automobilkonjunktur
Die Miba Sinter Group wies – dem allgemeinen wirtschaftlichen Trend folgend – bis zum Spätsommer eine sehr erfreuliche Entwicklung auf und lag bis dahin über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit der Abkühlung der Automobilkonjunktur im Herbst war das Abrufverhalten der Kunden deutlich rückläufig. Aufgrund des starken Nachfrageeinbruchs im vierten Quartal lag der Umsatz der Miba Sinter Group im Geschäftsjahr 2008/09 mit 135,4 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau (160 Millionen Euro). Das entspricht 36 Prozent des Miba Gruppenumsatzes. Bereinigt um den im Geschäftsjahr 2007/08 verkauften Sinterstandort in Spanien betrug das Umsatzminus rund drei Prozent. Der Nachfragerückgang ab Herbst führte umgehend zur Einleitung umfassender Maßnahmenpakete an allen Sinterstandorten. Dabei wurden primär die Produktionskapazitäten mittels temporärer Anlagenstillstände angepasst.
Miba Friction Group steigert Umsatz um neun Prozent
Trotz eines schwachen vierten Quartals stieg der Umsatz der Miba Friction Group um rund neun Prozent auf 76,5 Millionen Euro. Damit trägt der Geschäftsbereich 20,2 Prozent zum Miba Gesamtumsatz bei. Während sich die Nachfrage im Landmaschinenbereich ganzjährig robust entwickelte, waren gegen Jahresende in den Bereichen Automobil und Baumaschinen starke Rückgänge zu verzeichnen.
Ausblick: Mit der Stammmannschaft durch die Krise
Entsprechend der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich der Start in das Geschäftsjahr 2009/10 für die Miba als Herausforderung erwiesen. Trotz milliardenschwerer Konjunkturpakete in den Industriestaaten kommen die Kernmärkte der Miba nicht in Schwung. Die aktuellen Abrufmengen liegen je nach Absatzmarkt und Kunde deutlich unter dem Vorjahr und lassen ein um ein Viertel niedrigeres Umsatzniveau als 2008/09 erwarten. Aus heutiger Sicht kann eine zuverlässige Einschätzung zur Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres nicht getätigt werden. Darüber hinaus erhöht ein kurzfristiges Abrufverhalten der Kunden die Komplexität der Planung. Die Miba geht davon aus, dass sich eine Besserung frühestens 2010 abzeichnen wird.
Die Miba hat sich in allen Geschäftsbereichen frühzeitig auf das anspruchsvolle Marktumfeld vorbereitet. Wettbewerbsfähige Kostenstrukturen, eine solide Liquiditätsbasis und hochqualifizierte Mitarbeiter sind der Schlüssel, um gestärkt aus dieser Rezession hervorzugehen. Ziel ist, die Stammmannschaft durch flexible Arbeitszeit- und Gehaltsmodelle weitgehend halten zu können. 4
Der Fokus liegt im Geschäftsjahr 2009/10 auf der Intensivierung der Vertriebs- und F&E- Aktivitäten, um die Produkt- und Technologieführerschaft in den Kernsegmenten nachhaltig abzusichern. Mit ihrem Forschungsschwerpunkt leistungsstarke, sichere und umweltfreundliche Antriebstechnologien ist die Miba auf die Anforderungen ihrer Kunden ausgerichtet.
12.02.2009
Miba passt Kapazitäten an schwaches Marktumfeld an - Signifikanter Nachfragerückgang im automotiven Sektor
- Bündel an Personalmaßnahmen, Kurzarbeit in Vorchdorf ab Mitte Februar
- Ziel: Mit der Stammbelegschaft durch die Krise kommen
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, stellt sich auf schwierige Monate ein. Die angespannte Wirtschaftslage belastet vor allem die Automobilindustrie – mit rund 40 Prozent des Gruppenumsatzes einer der Kernmärkte der Miba. Signifikante Nachfragerückgänge sind die Folge. „Bei der aktuellen Entwicklung der Auftragslage ist eine längerfristige Unternehmensplanung schwierig“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer.
Die Miba reagiert auf dieses schwache Marktumfeld mit einer Anpassung und Flexibilisierung ihrer Kapazitäten in den betroffenen Teilbereichen. Die bereits umgesetzten Personalmaßnahmen reichen von Abbau von Urlaub, Überstunden und Zeitkonten über Reduktion von Leiharbeitskräften bis hin zur Bildungskarenz. Mitarbeiter in Österreich werden auch standortübergreifend eingesetzt. Ab Mitte Februar wird in der Miba Sinter Austria in Vorchdorf Kurzarbeit für 320 Mitarbeiter gestartet. Das ist ein Fünftel der österreichischen Miba Beschäftigten. Die betroffenen Mitarbeiter werden vier Wochen lang im Durchschnitt 25 Prozent kürzer arbeiten bei einer Bezugsverringerung von rund zehn Prozent.
„Die Miba beschäftigt in Österreich zurzeit 1600 Mitarbeiter. Unser Ziel ist, mit der Stammbelegschaft durch diese schwierige Zeit zu kommen, da wir genau diese gut ausgebildeten Mitarbeiter für den kommenden Aufschwung brauchen“, so Mitterbauer.
- Bündel an Personalmaßnahmen, Kurzarbeit in Vorchdorf ab Mitte Februar
- Ziel: Mit der Stammbelegschaft durch die Krise kommen
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, stellt sich auf schwierige Monate ein. Die angespannte Wirtschaftslage belastet vor allem die Automobilindustrie – mit rund 40 Prozent des Gruppenumsatzes einer der Kernmärkte der Miba. Signifikante Nachfragerückgänge sind die Folge. „Bei der aktuellen Entwicklung der Auftragslage ist eine längerfristige Unternehmensplanung schwierig“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer.
Die Miba reagiert auf dieses schwache Marktumfeld mit einer Anpassung und Flexibilisierung ihrer Kapazitäten in den betroffenen Teilbereichen. Die bereits umgesetzten Personalmaßnahmen reichen von Abbau von Urlaub, Überstunden und Zeitkonten über Reduktion von Leiharbeitskräften bis hin zur Bildungskarenz. Mitarbeiter in Österreich werden auch standortübergreifend eingesetzt. Ab Mitte Februar wird in der Miba Sinter Austria in Vorchdorf Kurzarbeit für 320 Mitarbeiter gestartet. Das ist ein Fünftel der österreichischen Miba Beschäftigten. Die betroffenen Mitarbeiter werden vier Wochen lang im Durchschnitt 25 Prozent kürzer arbeiten bei einer Bezugsverringerung von rund zehn Prozent.
„Die Miba beschäftigt in Österreich zurzeit 1600 Mitarbeiter. Unser Ziel ist, mit der Stammbelegschaft durch diese schwierige Zeit zu kommen, da wir genau diese gut ausgebildeten Mitarbeiter für den kommenden Aufschwung brauchen“, so Mitterbauer.
02.02.2009
Miba AG: Vorstand wird erweitertHarald Neubert, CEO der Miba Sinter Group, rückt mit 1. Februar 2009 in den Vorstand der
Miba AG auf. Durch diesen Schritt ist künftig wieder jeder der drei Miba Geschäftsbereiche
durch ein eigenes Vorstandsmitglied im Vorstand der Miba AG vertreten. Neubert, Jahrgang
1956, ist seit Mai 2007 in der Miba tätig.
Der Vorstand der Miba AG besteht ab Beginn des Geschäftsjahres 2009/10 damit aus vier Personen. Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand ist unverändert Peter Mitterbauer. Die Miba Bearing Group und der Bereich Beschichtungen werden im Vorstand durch Wolfgang Litzlbauer, die Miba Friction Group durch Norbert Schrüfer und die Miba Sinter Group durch Harald Neubert vertreten.
Der Vorstand der Miba AG besteht ab Beginn des Geschäftsjahres 2009/10 damit aus vier Personen. Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand ist unverändert Peter Mitterbauer. Die Miba Bearing Group und der Bereich Beschichtungen werden im Vorstand durch Wolfgang Litzlbauer, die Miba Friction Group durch Norbert Schrüfer und die Miba Sinter Group durch Harald Neubert vertreten.













