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2010/2011
2010/2011
10.12.2010
Miba steigert Umsatz und Ergebnis in den ersten drei Quartalen
- Umsatz liegt mit 313,7 Millionen Euro um 37 Prozent über dem Vorjahr
- Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreicht 41,1 Millionen Euro
- Mitarbeiterstand der Miba Gruppe steigt um 20 Prozent

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, erwirtschaftet in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 2010/11 (1. Februar bis 31. Oktober) einen Konzernumsatz in Höhe von 313,7 Millionen Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 37,4 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die positive wirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich auch im Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wider, das 41,1 Millionen Euro beträgt (Vorjahr 5,4 Millionen Euro). Die EBIT Marge liegt mit 13,1 Prozent deutlich über dem Branchenschnitt.

Die Miba ist stark aus der Krise gekommen und setzt ihre Wachstumsstrategie konsequent fort. Nach der Übernahme des britischen Beschichtungsspezialisten Teer Coatings (TCL) im ersten Quartal, stieg die Miba mit dem Kauf der steirischen Unternehmen EBG und DAU im dritten Quartal in das Technologiefeld Leistungselektronik ein. Durch die Übernahme des Reibbelag-Geschäfts für Off-Highway Anwendungen von Hoerbiger, wächst die Miba im strategischen Kernsegment Friction. „Unser Unternehmensziel lautet profitables Wachstum und wir haben die Chancen auf den Märkten dafür genützt. Die Miba wächst sowohl in den Kernsegmenten also auch in neuen Technologiefeldern. Unser Steuer steht auf volle Kraft voraus“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba.

Gesamtumsatz des Vorjahres bereits überschritten
Die positive Entwicklung auf den Absatzmärkten der Miba schlug sich in den ersten neun Monaten in Umsatz und Ergebnis nieder. Der Umsatz lag mit 313,7 Millionen Euro um 37,4 Prozent oder 85,4 Millionen Euro über dem im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit liegt der Umsatz der ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres bereits über dem Gesamtjahresumsatz des Vorjahres. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2008 erhöhte sich der Konzernumsatz um 15,7 Millionen oder 5,3 Prozent.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte mit 41,1 Millionen Euro den besten Wert in der Unternehmensgeschichte. Alle Miba Geschäftsbereiche trugen zu dieser Steigerung bei. Die EBIT-Marge in Höhe von 13,1 Prozent liegt deutlich über dem Branchenvergleich.

Der Auftragsstand erreichte mit 192,3 Millionen Euro zum Stichtag 31. Oktober 2010 ebenfalls eine neue Rekordhöhe und liegt um 35,8 Prozent über dem Wert zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres.

1. bis 3. Quartal 2010/111. bis 3. Quartal 2009/10
Umsatz (Mio. €)313,7228,3
EBIT (in Mio. €)41,15,4
Investitionen in Sachanlagen (in Mio. €)22,110,8
Mitarbeiterstand (per 31. Oktober)3.1482.621


Ein Fünftel mehr Mitarbeiter
Zum Stichtag 31. Oktober 2010 waren im Miba Konzern weltweit 3.148 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Aufbau von 20,2 Prozent oder 527 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr. Der Stellenaufbau fand – bereinigt um die Neuakquisitionen - primär an den ausländischen Miba Standorten statt, allen voran in der Slowakei.

Die Miba ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Ausbildungsbetrieb in der Region. Miba bildet nicht nur im Ausbildungszentrum am Stammsitz in Laakirchen junge Menschen aus. Seit einigen Jahren betreibt die Miba auch ein Ausbildungsprogramm in der Slowakei. Das Unternehmen investiert in qualifizierte Fachkräfte von morgen und sichert somit den Nachwuchs aus den eigenen Reihen. Zum Stichtag 31. Oktober 2010 waren in der Miba Gruppe 149 Lehrlinge (Vorjahr 140 Lehrlinge) beschäftigt. 114 Lehrlinge werden aktuell an den österreichischen und 35 junge Menschen an den slowakischen Standorten ausgebildet.

Investitionen aus eigener Kraft
Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich in den ersten drei Quartalen auf 22,1 Millionen Euro (Vorjahr: 10,8 Millionen Euro) und konnten zur Gänze aus dem operativen Cash-flow (66,9 Millionen Euro) finanziert werden.

Der Free Cash-flow (Operativer Cash-flow abzüglich Cashflow aus den Investitionstätigkeiten) belief sich auf 17,3 Millionen Euro oder 5,5 Prozent vom Umsatz und trägt zur Steigerung des Nettoguthabens bei.

Das Nettoguthaben konnte gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Jänner 2010 um 14,3 Millionen Euro auf 21,4 Millionen Euro gesteigert werden. Das Konzerneigenkapital stieg gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Jänner 2010 um 32,2 Millionen Euro auf 239,0 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote beträgt somit 55,2 Prozent. Sie sichert in Kombination mit einer robusten Finanzierungsstruktur die finanzielle Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Miba Gruppe.

Aufschwung bewältigen und Zukunft gestalten
Bis Ende des Jahres kann von einem stabil hohen Produktionsniveau in allen Segmenten ausgegangen werden. Die Kundenabrufe erfolgen allerdings sehr kurzfristig und der Kostendruck steigt. „So rasch die Märkte einbrachen, so rasch geht es nun wieder aufwärts. Es gilt diesen Aufschwung zu bewältigen und dabei die größtmögliche Flexibilität zu haben, um kurzfristig auf die Bedarfe der Kunden reagieren zu können“, erklärt Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer.

Besondere Bedeutung kommt in den nächsten Monaten der weiteren Integration der Neuakquisitionen EBG und DAU in die Miba Gruppe zu. Die Miba Friction Gruppe arbeitet intensiv an den Vorbereitungen für die Übernahme des Reibbelag-Geschäfts von Hoerbiger. Maschinen und Anlagen von Hoerbiger in Deutschland werden schrittweise an die Miba Standorte in Roitham und Vráble verlagert, was für die beiden Standorte beträchtliches Wachstum bedeutet.

Die Miba ist auf Zukunft ausgerichtet. Das Wachstum in den Kernsegmenten wird durch den Einstieg in neue Geschäftsfelder ergänzt und unterstützt die Miba dabei, ihre ambitionierten Ziele aus der Unternehmensvision „Miba 2015“ zu erreichen.
03.12.2010
Miba schafft 80 neue Arbeitsplätze in Roitham
- Durch die Übernahme des Reibbelag-Geschäfts von Hoerbiger wächst die Miba Friction Gruppe um mehr als die Hälfte
- Miba Frictec in Roitham baut 80 Mitarbeiter auf und vergrößert die Produktion
- Verlagerung von Maschinen und Anlagen von Hoerbiger zu Miba nach Roitham erfolgt schrittweise im Jahr 2011

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, übernimmt den Geschäftsbereich Off-Highway von Hoerbiger. Die Miba Frictec in Roitham, Oberösterreich, wächst durch diese Übernahme beträchtlich. In den nächsten Monaten stellt die Miba dort 80 neue Mitarbeiter ein und vergrößert die Produktionsfläche. Auch das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Miba Friction Gruppe befindet sich am Standort Roitham und wird ebenfalls ausgebaut.

Die Miba hat die Wachstumschancen auf den Märkten genutzt und konsequent ihre Expansionsstrategie verfolgt. Durch die Übernahme des Reibbelag-Geschäfts für Off-Highway Anwendungen von Hoerbiger, wächst die Miba im strategischen Kernsegment Friction. „Mit dieser Übernahme schafft die Miba Friction Gruppe den Sprung zum Marktführer in Europa und zur Nummer zwei weltweit. An unserem heimischen Standort in Roitham suchen wir nun qualifizierte Mitarbeiter, die dieses Wachstum mit uns gestalten“, sagt Norbert Schrüfer, CEO der Miba Friction Group. Ab Jänner 2011 stellt die Miba Frictec 80 Mitarbeiter ein. Die Aufgabenbereiche sind vielfältig und reichen von Produktion über Entwicklung, Vertrieb, Instandhaltung bis zur Qualitätssicherung.

Miba Friction Gruppe erobert Asien
Die Miba übernimmt nicht nur Maschinen und Anlagen von Hoerbiger in Deutschland und Polen, sondern auch einen Produktionsstandort in Pune, Indien mit 25 Mitarbeitern. Indien ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für die Reibbelagsgruppe, die nun vier Werke auf drei Kontinenten betreibt. „Wir sind überall dort, wo das Wachstum ist und der Kunde unsere Technologie braucht. Wir erweitern unser globales Netzwerk und stärken die Marktposition der Friction Gruppe“, erklärt F. Peter Mitterbauer, Managing Director Sales & Marketing. Die Internationalisierung bildet gleichzeitig eine stabile Basis für die heimischen Standorte.

Entwicklungskompetenz aus Roitham
Alle Entwicklungen für die high-tech Reibbeläge werden in Roitham gesteuert, wo auch das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Friction Gruppe liegt. Mit zusätzlichen Prüfständen und Testeinrichtungen erweitert die Miba ihre Kompetenz im Bereich Forschung und Entwicklung von Hochleistungsreibbelägen.

Die Verlagerung der Maschinen und Anlagen von Hoerbiger in Deutschland an die Miba Standorte Roitham und Vráble erfolgt schrittweise im Jahr 2011. Die Vorbereitungen dafür laufen an den beiden Standorten intensiv.

Die Übernahme bietet großes Potenzial für die Miba Friction Gruppe und ihre internationale Ausrichtung als Technologieführer.
12.10.2010
Miba nimmt 30 neue Lehrlinge auf
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie ist einer der größten Arbeitgeber im Bezirk Gmunden. 1.600 Menschen sind an den heimischen Standorten Laakirchen, Vorchdorf und Roitham beschäftigt. Die jungen Menschen liegen Miba Vorstandschef Peter Mitterbauer besonders am Herzen.

„Wir wollen jungen Menschen mit einer ausgezeichneten Ausbildung eine Zukunft eröffnen. Die Miba ist ein langfristiger und verantwortungsvoller Arbeitgeber. Mehr als 1.200 Lehrlinge haben wir bisher ausgebildet, etwa 70 Prozent davon arbeiten nach wie vor bei uns“, erklärt Peter Mitterbauer. Viele der ehemaligen Lehrlinge sind inzwischen Führungskräfte.

30 junge Burschen und Mädchen haben im September ihre Lehrzeit in der Miba begonnen. In Summe bildet die Miba in Österreich zurzeit einen Höchststand von 118 Lehrlingen in den Berufen Produktionstechniker und Elektrotechniker aus. Talentierten Lehrlingen bietet die Miba die Möglichkeit, die Lehre mit einer HTL-Matura oder einem Fachhochschulstudium zu kombinieren. Die Ausbilder legen großen Wert darauf, dass neben der fachlichen Qualifikation auch Zeit für erste Auslandserfahrung, Social Skills Training oder etwa Sprachkurse bleibt. „Nach meiner Lehre möchte ich in der Miba bleiben, würde aber gerne nebenbei studieren“, erzählt Michael Gegenleitner von seinen Zukunftsplänen. Er ist im 3. Lehrjahr und nimmt das vom Land Oberösterreich geförderte Programm „Lehre mit Matura“ in Anspruch.

Tag der offenen Tür
Für das Lehrjahr 2011/12 nimmt die Miba wieder 30 neue Lehrlinge auf. Am 23. Oktober 2010 sind interessierte Schüler und ihre Eltern zum Tag der offenen Tür in die Miba Academy in Laakirchen eingeladen. Von 9 bis 13 Uhr präsentiert sich die Miba Lehrlingsausbildung. Anmeldungen unter T 076 13/25 41-13 22.
14.09.2010
Miba übernimmt den Geschäftsbereich Off-road von HOERBIGER
- Miba setzt weiter auf Expansionsstrategie und übernimmt das Reibbelagsgeschäft für Off-road Anwendungen der HOERBIGER Antriebstechnik
- Miba stärkt globale Präsenz im strategischen Kernsegment Reibbeläge
- Miba Friction Group wächst um mehr als die Hälfte und erreicht damit eine weltweit führende Marktposition im Segment Off-road
- Sukzessive Verlagerung von HOERBIGER in Schongau zu Miba Standorten startet mit Anfang 2011 und schafft mehr als 100 neue Arbeitsplätze in der Miba

Die Miba und HOERBIGER haben vereinbart, ab 1. Jänner 2011 das Off-road Geschäft der HOERBIGER Antriebstechnik sukzessive an die Miba zu übertragen. Die Reiblamellenproduktion für Off-road Anwendungen soll im Laufe des Geschäftsjahres 2011 Schritt für Schritt von Schongau, Deutschland an Miba Standorte in Österreich und der Slowakei verlagert werden. Weiters übernimmt die Miba mit 1. Jänner 2011 die HOERBIGER Drive Technology India Pvt. Ltd. in Pune, Indien mit 25 Mitarbeitern.

„Mit der Übernahme der Reibbelagsproduktion von HOERBIGER setzt die Miba ihren Expansionskurs weiter fort. Wir wachsen in einem unserer strategischen Kernbereiche Friction und bündeln die Aktivitäten von zwei erfahrenen Partnern. Mit dem neuen Standort in Indien erweitert die Miba ihr globales Netzwerk und unterstützt ihre Kunden bestmöglich durch lokale Produktion“, erklärt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Die Miba Friction Group wächst mit der Übernahme um mehr als die Hälfte und erreicht eine weltweit führende Marktposition im strategischen Marktsegment Off-road.

Seit mehr als 30 Jahren ist die Miba Friction Group Entwicklungspartner und Zulieferer von Hochleistungsreibbelägen für die internationale Fahrzeug- und Maschinenindustrie. Reibbeläge sind das entscheidende Leistungselement in Kupplungen und Bremsen von Fahrzeugen und dienen der Optimierung von Geschwindigkeit und Kraft. Im Bereich von Off-road Anwendungen kommen die Reibbeläge in Kupplungs- und Bremssystemen von Baumaschinen, Traktoren, Marinefahrzeugen oder Sonderfahrzeugen zum Einsatz. Die Miba Friction Group betreibt somit vier Standorte in Roitham (Österreich), Vráble (Slowakei), Sterling Heights (Michigan, USA) und Pune (Indien).

Die Übernahme von Maschinen und Anlagen des Off-road Bereichs von HOERBIGER und deren Verlagerung von Schongau, Deutschland an die Miba Standorte Roitham und Vráble soll sukzessive ab Jänner 2011 erfolgen. An den beiden Miba Standorten entstehen mittelfristig mehr als 100 neue Arbeitsplätze. Die Miba Friction Group beschäftigt aktuell 560 Mitarbeiter.

„Die durchgängige Versorgung unserer Kunden mit technologisch anspruchsvollen Reibsystemen wird durch ein professionelles Verlagerungsprojekt der beiden erfahrenen und verlässlichen Unternehmen sichergestellt“, so Peter Mitterbauer. Miba und HOERBIGER verfolgen hinsichtlich Qualität und Lieferfähigkeit die gleichen hohen Ansprüche. Durch die Zusammenlegung des Know-how sowie der Entwicklungs- und Fertigungskompetenz der beiden langjährig erfolgreichen Unternehmen im Bereich der Reibsysteme bietet die Miba ihren Kunden künftig einen noch umfassenderen globalen Service.
10.09.2010
1. Halbjahr 2010/11: Miba setzt profitables Wachstum fort
- Halbjahresumsatz liegt mit 203,1 Millionen Euro um 37 Prozent über dem Vorjahr
- Auftragslage in allen Geschäftsbereichen erfreulich hoch
- Miba steigt mit der Übernahme des steirischen Herstellers von Leistungselektronik-Komponenten in neues Technologiefeld ein

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, erwirtschaftet im ersten Halbjahr 2010/11 (1. Februar bis 31. Juli) einen Konzernumsatz in Höhe von 203,1 Millionen Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 36,8 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der wirtschaftliche Aufschwung spiegelt sich auch im Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das 27,9 Millionen Euro beträgt (Vorjahr 2,4 Millionen Euro). Die EBIT Marge erreicht erneut einen sehr guten Wert von 13,7 Prozent.

„Die Miba ist stark und schlank wie lange nicht. Unser konsequentes Festhalten an Hochtechnologie und unser striktes Kostenmanagement rüsten uns für Zukunftschancen, die wir nun ergreifen. Wir sind weiterhin auf profitables Wachstum ausgerichtet“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba.

Ende August hat die Miba die steirischen Firmen EBG und DAU übernommen. Die Unternehmen entwickeln und produzieren Komponenten für Hochleistungselektronik. Damit steigt die Miba in ein neues, zukunftsträchtiges Technologie- und Produktfeld ein.

Auftragsstände entwickeln sich positiv
Der wirtschaftliche Aufschwung zeigt sich auch im Auftragsstand der Miba Gruppe. Dieser lag mit 31. Juli 2010 bei 168,7 Millionen Euro und somit um 19,1 Prozent deutlich über dem Wert zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres (31.1.2010: 141,6 Millionen Euro).

„Die konjunkturelle Erholung im Laufe des ersten Halbjahres, der positive Geschäftsverlauf, und die aktuellen Abrufmengen unserer Kunden deuten darauf hin, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung, wenn auch abgeflacht, im zweiten Halbjahr fortsetzt. Wir sind aber nach wie vor mit sehr kurzfristigen Kundenabrufen konfrontiert. Um darauf reagieren zu können, ist die Möglichkeit höherer Flexibilität dringend notwendig“, sagt Miba Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer.

1. Halbjahr 2010/111. Halbjahr 2009/10
Umsatz (Mio. €)203,1148,5
EBIT (in Mio. €)27,92,4
Investitionen (in Mio. €)18,37,9
Mitarbeiterstand (per 31. Juli)2.8742.541


Zum Stichtag 31. Juli 2010 waren im Miba Konzern weltweit 2.874 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Aufbau von 13,1 Prozent oder 333 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr (2.541 Mitarbeiter). Bereinigt um die im laufenden Geschäftsjahr erstmalig enthaltenen Mitarbeiterzahlen der Teer Coatings Ltd betrug der Aufbau 10,9 Prozent oder 276 Mitarbeiter. Der Stellenaufbau fand überwiegend an den ausländischen Miba Standorten statt, primär in der Slowakei.

Die Miba ist ein langfristiger und verantwortungsvoller Arbeitgeber. Lehrlingsausbildung wird im Unternehmen groß geschrieben. Heuer im September starten wieder 30 junge Frauen und Männer ihre Lehre in der Miba in Österreich. An den slowakischen Miba Standorten gewinnt die Lehrlingsausbildung zunehmend an Bedeutung, 20 Jugendliche bildet die Miba aktuell in der Slowakei aus.

Solide Finanzstruktur sichert Handlungsspielraum der Miba
Die Investitionen in Sachanlagen betrugen im ersten Halbjahr 18,3 Millionen Euro und konnten erneut zur Gänze aus dem operativen Cashflow (46,5 Millionen Euro) finanziert werden. Der Free Cashflow (Cashflow aus dem operativen Bereich abzüglich Cashflow aus den Investitionstätigkeiten) betrug 25,1 Millionen Euro.

Das Konzerneigenkapital in Höhe von 231,2 Millionen Euro erhöhte sich um 24,4 Millionen Euro gegenüber dem Bilanzstichtag. Die Eigenkapitalquote liegt somit bei 57,9 Prozent. Erneut konnte das Nettoguthaben zum 31. Juli 2010 deutlich gesteigert werden und beträgt nunmehr 30,0 Millionen Euro (Bilanzstichtag 31. Jänner 2010: 7,1 Millionen Euro).

Finanzielle Eigenständigkeit und die solide Eigenkapitalquote sichern die Unabhängigkeit der Miba Gruppe. Dies ermöglicht den nötigen Handlungsspielraum, um das Unternehmensziel profitables Wachstum und die Technologieführerschaft des Unternehmens voranzutreiben.

Miba nützt Wachstumschancen
Die Miba hält konsequent an ihrer strategischen Grundausrichtung fest. Das unveränderte Unternehmensziel lautet profitables Wachstum. Der wichtigste Treiber dafür ist die Technologieführerschaft der Miba, die durch permanente Auseinandersetzung mit neuen, zukunftsträchtigen Technologien für effizientere Antriebe und ressorcenschonende Mobilität abgesichert und weiter ausgebaut wird. Ein weiterer Schritt ist der Einstieg der Miba in das Wachstumsfeld Energie. Mit den neuen Unternehmen EBG und DAU erweitert die Miba ihr Produktportfolio und stärkt ihre Kompetenz in zukunftsweisenden Technologien im Bereich von Energieerzeugung, Energienutzung und elektrischer Antriebe.
01.09.2010
Miba übernimmt Hersteller von Leistungselektronik-Komponenten
- Miba setzt weiter auf Expansionsstrategie und steigt ins Wachstumsfeld Energie ein
- Die Firmen EBG und DAU sind ab 1. September 2010 Teil der Miba Gruppe
- Die steirischen Unternehmen erwirtschaften etwa 30 Millionen Euro Jahresumsatz und beschäftigen zirka 130 Mitarbeiter

Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie hat mit 1. September 2010 die Unternehmen EBG und DAU, Hersteller von Leistungselektronik-Komponenten übernommen. Die steirische Unternehmensgruppe erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 30 Millionen Euro und produziert an zwei Standorten in der Steiermark.

EBG und DAU sind innovative Spezialisten für passive elektronische Bauelemente, wie zum Beispiel Widerstände und Entwärmungssysteme für Leistungselektronik. An den Standorten Kirchbach und Ligist in der Steiermark beschäftigen die bisher in Familienbesitz befindlichen Unternehmen rund 130 Mitarbeiter. Wie die Miba weisen beide Unternehmen eine Exportquote von über 90 Prozent auf.

„Mit der Übernahme dieser Unternehmen setzt die Miba ihren Wachstumskurs weiter fort. Wir steigen in ein neues Technologie- und Produktfeld mit enormem Potenzial für die Zukunft ein und investieren aktiv in den Megatrend Energie. Hochleistungskomponenten für die Leistungselektronik sind ein Schlüssel für effizientere Antriebe und die ständig wachsende Nutzung regenerativer Energiequellen, wie etwa Windenergie“, erklärt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba.

EBG ist ein Spezialist für passive elektronische Bauelemente. In Kirchbach in der Südoststeiermark, entwickelt und erzeugt das Unternehmen hochpräzise Hochspannungsund Hochleistungswiderstände. Auf der Kundenliste der global tätigen EBG finden sich namhafte Leistungselektronikkonzerne. Das Unternehmen konzentriert sich in der Entwicklung und Produktion auf technologisch anspruchsvolle Nischen und Spezialanwendungen und gilt als qualitativ hochstehender Partner ihrer Kunden.

DAU ist ein international anerkannter Entwicklungspartner und Anbieter thermischer Problemlösungen, wie z.B. Luft- und Flüssigkühler oder Wärmeleitrohre. Das Unternehmen entwickelt Hochleistungskühlkörper für Leistungshalbleiter, die zum Beispiel Motore und elektrische Antriebe steuern.

„Die Miba Vision lautet „Kein Antrieb ohne Miba Technologie“. Mit der Übernahme von EBG und DAU kommen wir unserer Vision wieder einen Schritt näher und werden in einem absoluten Wachstumsfeld im Bereich von Energieerzeugung, Energienutzung und elektrischer Antriebe tätig. Mit den neuen Unternehmen erweitert die Miba ihr Produktportfolio und stärkt ihre Kompetenz in zukunftsweisenden Technologien“, sagt Mitterbauer.

EBG und DAU werden ihre Ausrichtung auf Technologieführerschaft weiter verfolgen und als Teil der Miba Gruppe auf profitables Wachstum ausgerichtet.
02.08.2010
Miba AG schließt Aktienrückkaufprogramm 2009/10 ab
- Zurückgekauftes Volumen: 152 Stück

- Durchschnittspreis: 90 Euro

Die Miba AG hat ihr Aktienrückkaufprogramm 2009/10 abgeschlossen. Zwischen 1. August 2009 und 31. Juli 2010 wurden über die Wiener Börse 152 Stück eigene Aktien - das sind 0,0117 Prozent des Grundkapitals - zu einem Durchschnittspreis von 90,00 Euro zurückgekauft. Insgesamt hat die Miba AG 13.680,- Euro in das Programm investiert.
19.07.2010
Ad Hoc: Vorstand der Miba AG beschließt neues Aktienrückkaufprogramm
In der Hauptversammlung der Miba Aktiengesellschaft vom 19.6.2009 wurde der Beschluss gefasst, für die Dauer von 30 Monaten vom Tag der Beschlussfassung an den Vorstand gemäß § 65 Abs 1 Z 8 sowie Abs 1a und Abs 1b AktG zum Erwerb eigener Aktien (Vorzugsaktien Kategorie B) bis zu maximal 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zu ermächtigen, wobei der niedrigste beim Rückerwerb zu leistende Gegenwert EUR 50,-- und der höchste beim Rückerwerb zu leistende Gegenwert EUR 200,-- beträgt, sowie zur Festsetzung der Rückkaufsbedingungen, wobei der Vorstand den Vorstandsbeschluss und das jeweilige darauf beruhende Rückkaufprogramm einschließlich dessen Dauer entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen (jeweils) zu veröffentlichen hat. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise und auch in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft oder für deren Rechnung für Dritte ausgeübt werden. Der Handel mit eigenen Aktien ist als Zweck des Erwerbs ausgeschlossen.

Weiters wurde der Vorstand für die Dauer von 5 Jahren vom Tag der Beschlussfassung an ermächtigt, die auf Grundlage des voran gegangenen Beschlusses erworbenen eigenen Aktien (Vorzugsaktien Kategorie B) zum Zweck der Ausgabe der Aktien als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren Gesellschaften im In- oder Ausland mit Zustimmung des Aufsichtsrates auf andere Weise als über die Börse oder durch öffentliches Angebot unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu veräußern.

Der Vorstand der Miba Aktiengesellschaft hat am 16.7.2010 beschlossen, von der Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien Gebrauch zu machen.

Angaben zum Rückkaufprogramm:

Dauer:von 1.8.2010 bis 31.7.2011
Aktiengattung:Vorzugsaktien Kategorie B
Beabsichtigtes Volumen:bis zu 30.000 Stück Vorzugsaktien Kategorie B (bis zu ca. 2,3% des Grundkapitals)
Erwerbspreis:zwischen EUR 50,-- und EUR 200,--
Erwerbsart:über die Börse
Erwerbszweck:Der Rückkauf erfolgt zu jedem erlaubten Zweck, insbesondere zur Nutzung der eigenen Aktien zum Zwecke der Ausgabe als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren Gesellschaften im In- oder Ausland.


Änderungen sowie die im Rahmen des Rückkaufprogramms durchgeführten Transaktionen werden gemäß § 6 und 7 der Veröffentlichungsverordnung im Internet auf der Website der Miba Aktiengesellschaft unter www.miba.com veröffentlicht.
30.06.2010
Miba eröffnet neuen Sinterstandort und Gleitlager Produktionslinie in USA
- Miba investiert mehr als 22 Millionen Euro in Standorte in Ohio
- Neues Sinterwerk produziert Komponenten für energieeffiziente Motoren und Antriebe
- Neue Produktionslinie fertigt Hochleistungs-Gleitlager für Trucks
- Miba schafft 80 neue Arbeitsplätze in McConnelsville, Ohio/USA

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, eröffnete am 29. Juni einen neuen Produktionsstandort für Sinterformteile in McConnelsville, Ohio/USA. Rund 60 Mitarbeiter werden dort jährlich 4 Millionen Sinterformteile für Motoren und Getriebe produzieren, die in PKW zum Einsatz kommen. Insgesamt wurden 12 Millionen Euro in den Aufbau des Sinterwerks investiert. Gleichzeitig wird am Schwesterstandort Miba Bearings US eine neue Linie zur Produktion von Hochleistungs-Gleitlagern für Trucks eröffnet. An diesem Standort arbeiten aktuell 240 Mitarbeiter, das Investitionsvolumen betrug mehr als 10 Millionen Euro.

„Am neuen Standort Miba Sinter USA stellen wir energieeffiziente Motoren- und Getriebeteilen für den nordamerikanischen Markt her. Wir sind damit nahe am Kunden und produzieren die großen Volumen dort, wo sie abgesetzt werden“, sagt Peter Mitterbauer, CEO der Miba Gruppe. 2009 starteten die Bauarbeiten für den neuen Standort, der neben dem Schwesterwerk Miba Bearings US errichtet wurde. In der ersten Ausbaustufe betreibt die Miba zwei Produktionslinien. Rund 60 Mitarbeiter werden etwa 4 Millionen Teilen pro Jahr produzieren.

Die Produkte, die im neuen Sinterwerk hergestellt werden, sind hochfeste und technologisch anspruchsvolle Komponenten für Motoren und Getriebe in PKW. „Neue Technologien ermöglichen eine deutliche Verbrauchs- und Emissionsreduktion in PKW. Die Miba Sinter Group war an vorderster Front in der Entwicklung der pulvermetallurgischen Komponenten für diese Anwendungen. Nun stärken wir unsere Marktposition in USA mit einem lokalen Produktionsstandort“, erklärt Harald Neubert, CEO der Miba Sinter Group.

Die Miba schafft damit rund 60 neue Arbeitsplätze. Die Miba Kunden, international renommierte Motoren- und Getriebehersteller, setzen verstärkt auf den Einsatz neuer Technologien für kleinere, verbrauchsärmere Autos. Weitere Produktionslinien sind in der nächsten Ausbaustufe geplant.

Ausschlaggebend für die Errichtung des neuen Werks in McConnelsville waren die Synergieeffekte mit der Miba Bearings US und die wertvolle Unterstützung durch die lokale Politik. Die Miba produziert bereits seit 1989 in Michigan, USA. 2001 erfolgte die Übernahme des Gleitlagerstandortes Miba Bearings US in McConnelsville. Gleichzeitig mit dem Sinterwerk wird dort eine neue Produktionslinie für Hochleistungs-Gleitlager eröffnet, die ebenfalls neue Arbeitsplätze in der Region schafft.

Neue Produktionslinie für Hochleistungs-Gleitlager
Die Investitionen in die Produktionslinie belaufen sich auf über 10 Millionen Euro. Produziert werden blei-freie Gleitlager, die in einer neuen, hochbelastbaren Generation von Truck Motoren verbaut werden. Kunden sind amerikanische Hersteller von Truck (Diesel)motoren. „Die Nähe zum Kunden gilt als absoluter Wettbewerbsvorteil. Die Entwicklungen für diese Lagertechnologie laufen bereits seit 2004. Der High-Tech Werkstoff der Miba überzeugte den Kunden“ erklärt Wolfgang Litzlbauer, CEO Miba Bearing Group. Der jährliche Output der neuen Produktionslinie sind etwa 4 Millionen Teile. Rund 70.000 Motoren pro Jahr werden künftig mit Haupt- und Pleuellagern bestückt.

„Unsere klare strategische Ausrichtung liegt im Bereich der Hochtechnologie. Die beiden Werke in McConnelsville mit aktuell rund 260 Mitarbeitern bilden ein wichtiges Produktionszentrum für die Miba und werden noch weiter wachsen. Mit diesen leistungsstarken Standorten können wir die Versorgung unserer Kunden in USA mit hochwertigen Produkten langfristig sicherstellen, “ so Peter Mitterbauer, Vorstands-vorsitzender der Miba.
25.06.2010
Miba schüttet Dividende in Höhe von 2,50 Euro je Aktie aus
Die Hauptversammlung der Miba AG hat heute die Ausschüttung einer Dividende von 2,50 Euro je Aktie (Vorjahr 3,00 Euro) für das Geschäftsjahr 2009/10 beschlossen. Gemessen am Aktienkurs zum Bilanzstichtag 31.1.2010 entspricht dies einer Dividendenrendite von 3,1 Prozent.

In der am 25. Juni 2010 stattgefundenen 24. ordentlichen Hauptversammlung wurde für das Geschäftsjahr 2009/10 (per 31.1.2010) die Ausschüttung einer Dividende von 2,50 Euro pro Stamm- und Vorzugsaktie beschlossen. Mit der Reduktion der Dividende von 3,00 auf 2,50 Euro je Aktie trägt die Miba dem wirtschaftlichen Umfeld Rechnung. Andererseits unterstreicht sie ihre Kontinuität bei der Dividendenzahlung und bietet den Aktionären eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Als Valutatag für die Dividendenauszahlung wurde der 5. Juli 2010 festgesetzt.
11.06.2010
1. Quartal 2010/11: Miba startet kraftvoll ins neue Geschäftsjahr
- Umsatz steigt um 31,9 Prozent auf 98,0 Millionen Euro
- Ergebnis vor Zinsen und Steuern erreicht Vorkrisenniveau
- Übernahme des britischen Beschichtungsspezialisten Teer Coatings Ltd. im April
- Eröffnung des neuen Sinter Standorts und einer neuen Produktionslinie für Hochleistungs-Gleitlager in USA im Juni

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, startete gut in das neue Geschäftsjahr. Die Ergebnisse und Auftragsstände des ersten Quartals lagen wesentlich über den Erwartungen. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal 2010/11 (1. Februar bis 30. April) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 31,9 Prozent auf 98,0 Millionen Euro. Der Umsatz erreicht somit beinahe wieder das Niveau des starken 1. Quartals 2008. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) liegt mit 13,5 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Die EBIT Marge erreicht einen im Branchenvergleich sehr guten Wert in Höhe von 13,7 Prozent.

„Durch die konsequente Ausrichtung auf Hochtechnologie und unser striktes Kostenmanagement ist die Miba gestärkt aus der Krise gekommen. Wir verfügen über eine robuste Finanzstruktur und sind für die Herausforderungen und Chancen der Zukunft gerüstet“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Im April hat die Miba die Firma Teer Coatings Ltd., Droitwich übernommen. Durch das Know how des britischen Beschichtungsspezialisten kann die Miba ihren Kunden nun ein noch breiteres Spektrum an Beschichtungslösungen anbieten.

Der Fokus der Aktivitäten in der Miba Gruppe lag auch im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 unverändert auf einem konsequenten Management des Working Capitals sowie auf der Stärkung der Liquidität. Die Miba hat ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 13,4 Millionen Euro erwirtschaftet (Vergleichszeitraum des Vorjahres: 0,6 Millionen Euro).

Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 auf 3,8 Millionen Euro und konnten erneut zur Gänze aus dem operativen Cashflow (19,8 Millionen Euro) finanziert werden. Der Free Cashflow (Cashflow aus dem operativen Bereich abzüglich Cashflow aus den Investitionstätigkeiten) betrug 11,2 Millionen Euro.

Robuste Finanzstruktur sichert die Unabhängigkeit der Miba
Das Nettoguthaben zum 30. April 2010 konnte gegenüber dem Bilanzstichtag neuerlich gesteigert werden und beträgt 18,9 Millionen (31.1.2010: 7,1 Millionen Euro). Das Konzerneigenkapital belief sich zum 30. April 2010 auf 221,1 Millionen Euro (31.1.2010: 206,8 Millionen Euro), was einer Eigenkapitalquote in Höhe von 59,5% gleichkommt. Eine robuste Finanzierungsstruktur und eine solide Eigenkapitalausstattung sichern die finanzielle Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Miba Gruppe.

1. Quartal 2010/111. Quartal 2009/101. Quartal 2008/09
Umsatz (Mio. €)98,074,3102,2
EBIT (in Mio. €)13,51,213,3
Investitionen (in Mio. €)3,85,111,3
Mitarbeiterstand (per 30.4.2010)2.7202.6332.813


Zum Stichtag 30. April 2010 waren im Miba Konzern weltweit 2.720 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Bilanzstichtag (31. Jänner 2010) bedeutet dies einen Aufbau von 3,8 Prozent oder 100 Mitarbeitern. Bereinigt um die erstmals zum 30. April 2010 enthaltenen Mitarbeiterzahlen der Teer Coatings Ltd., Droitwich, Großbritannien, betrug die Steigerung 1,6 Prozent oder 42 Mitarbeiter. Der Stellenaufbau fand überwiegend an den Standorten in der Slowakei sowie in China statt.

Solide Entwicklung des Auftragsstandes
Die Erholung auf den Absatzmärkten zeigt sich auch im Auftragsstand der Miba Gruppe. Dieser lag mit 30. April 2010 bei 160,3 Millionen Euro und somit um 13,2% deutlich über dem Wert zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres (31.1.2010: 141,6 Millionen Euro). „Das zweite Halbjahr wird zeigen, ob diese Entwicklungen nachhaltig sind. Wir sind mit starken Schwankung der Kundenabrufe konfrontiert. Das verlangt uns ein hohes Maß an Flexibilität ab und erschwert Planung und zuverlässige Prognosen“, sagt Miba Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer.

Miba setzt auf bewährte Strategie
In diesem herausfordernden Marktumfeld setzt die Miba weiterhin auf Technologieführerschaft, wettbewerbsfähige Kostenstrukturen und misst einer soliden Liquiditätsbasis sowie einer hoch qualifizierten Mannschaft höchste Bedeutung zu. Mit der Eröffnung des neuen Sinter Standortes Ende Juni 2010 und einer neuen Linie für Hochleistungs-Gleitlager in USA trägt die Miba der Nachfrage nach energieeffizienten und leistungsstarken Antriebskomponenten Rechnung und ist dort, wo der Kunde sie braucht.
05.05.2010
Bilanz 2009/10: Miba Strategie hat sich in der Krise bewährt
- Miba setzt auf technologisch anspruchsvolle Schlüsselkomponenten für künftige Antriebsgenerationen
- Positives EBIT von 16,4 Millionen Euro trotz starkem Nachfrageeinbruch
- Eigenkapitalquote steigt auf 60,1 Prozent
- Miba gewinnt Marktanteile und investiert in neue Geschäftsbereiche

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernumsatz von 311,8 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) beträgt 16,4 Millionen Euro. Das ist eine im Branchenvergleich hervorragende Leistung. Der Start in das neue Geschäftsjahr 2010/11 verlief erfreulich:

- Miba übernimmt im April den britischen Beschichtungsspezialisten Teer Coatings Ltd.
- Miba Sinter Group eröffnet neuen Standort in McConnelsville, Ohio/USA im Juni
- Miba Bearing Group startet Produktion von Hochleistungs-Gleitlagern für LKW in USA

„Das Geschäftsjahr 2009/10 war ein besonders herausforderndes in der Geschichte der Miba“, meint Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. „Wir haben bewiesen, dass wir uns in harten Zeiten behaupten können – die Miba hat in jedem Quartal ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Zu Beginn des Jahres haben wir die richtigen Schwerpunkte gesetzt: die rasche Anpassung unserer Kostenstrukturen an die Abrufmengen unserer Kunden und die nachhaltigen Sicherung der Liquidität. Die klare strategische Ausrichtung auf technologisch anspruchsvolle Produkte und Zukunftstechnologien bewährt sich.“

Die ersten drei Quartale des abgelaufenen Geschäftsjahres standen im Zeichen der weltweiten Rezession. Das vierte Quartal hingegen deutete bereits auf eine sich bessernde Wirtschaftslage hin. Im Geschäftsjahr 2009/10 wurde ein Gruppenumsatz von 311,8 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einem Rückgang von 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Branchenvergleich hat sich die Miba gut behauptet. Dem raschen und konsequenten Handeln zu Beginn des abgelaufenen Geschäftsjahres ist es zu verdanken, dass die Miba auch 2009/10 ein positives Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 16,4 Millionen Euro erwirtschaftet hat. Somit liegt die EBIT-Marge bei 5,3 Prozent. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung) lag bei 45,6 Millionen Euro.

Liquidität sichert Unabhängigkeit
Besonderes Augenmerk lag im abgelaufenen Geschäftsjahr auf der nachhaltigen Stärkung der Liquidität. Die liquiden Mittel lagen mit 50,8 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert in Höhe von 24,6 Millionen Euro. Das erfolgreiche Liquiditätsmanagement spiegelt sich auch in einem Nettoguthaben in Höhe von 7,1 Millionen Euro, das die Miba mit Bilanzstichtag 31. Jänner 2010 ausweist. Zum Vergleich: die zum 31. Jänner 2009 ausgewiesene Nettoverschuldung der Miba Gruppe lag bei 19,3 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote stieg weiter an und erreichte 60,1 Prozent. Sie unterstreicht die robuste Kapitalstruktur der Miba und sichert ihre finanzielle Eigenständigkeit.

Wachstum durch Technologie
Unverändert hoch sind die Ausgaben zur Absicherung und zum Ausbau der Technologieführerschaft. Im Geschäftsjahr 2009/10 hat die Miba trotz Umsatzreduktion 18,7 Millionen Euro in F&E investiert. Dies entspricht einer Forschungsquote von rund sechs Prozent des Gesamtumsatzes. Die Miba setzt auf die Entwicklung von Komponenten für leistungsstarke, effiziente und alternative Antriebe:

  • Höchstbelastbare und völlig bleifreie Gleitlagerlösungen der Miba Bearing Group werden in modernen und sparsamen Dieselmotoren für LKW eingesetzt. Die Qualifikation neuer Materialien ermöglicht es, dass zukünftige Lagergenerationen strengere Umweltauflagen erfüllen. Großes Potenzial für die Anwendung der Miba Gleitlagertechnologie außerhalb von Verbrennungsmotoren bietet der Bereich Windkraftanlagen, erste Patentierungen stehen bevor.
  • Die Miba ist ein starker Technologiepartner bei der Entwicklung von kleineren, verbrauchs- und emissionsärmeren Motoren und Getrieben. Komponenten der Miba Sinter Group für Doppelkupplungsgetriebe oder Servo-Synchronisierungen tragen maßgeblich zu erhöhtem Schaltkomfort und zur Verbrauchsreduktion von PKW bei.
  • Die Miba Friction Group punktet mit ihrem Entwicklungs-Know-how im Bereich Windturbinen. Ein neuer Reibbelag mit einer höheren Energiebelastbarkeit trägt zur Leistungssteigerung von Windkraftanlagen bei.
  • Auch die konsequente Weiterentwicklung funktionaler Bauteilbeschichtungen zur Reibungsminimierung bringt die Miba ihrer Vision einen Schritt näher: Kein Antrieb ohne Miba Technologie.


Strategisch ausgerichtete Investitionen
Im Konzern wurden 19,5 Millionen Euro (Vorjahr: 43,1 Millionen Euro) in die Fertigungskapazität und Produktqualität investiert. Rund 72 Prozent der im vergangenen Jahr durchgeführten Investitionen entfielen auf die Standorte in den USA und China. Diese Investitionen dienen dem weiteren Ausbau der Miba Position in diesen strategisch bedeutsamen Märkten.

Der Cash-flow aus dem operativen Bereich sank im Berichtszeitraum von 51,6 auf 48,1 Millionen Euro. Dies ist imWesentlichen auf den Rückgang des operativen Ergebnisses zurückzuführen. Die Miba finanzierte ihre Investitionen erneut zur Gänze aus eigener Kraft.

2009/102008/09
Umsatz (Mio. €)311,8374,6
EBIT (in Mio. €)16,434,5
EBT (in Mio. €)15,530,9
Investitionen in Sachanlagen (in Mio. €)19,543,1
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)2.6132.855


Miba hält ihre Stammmannschaft
Die Miba beschäftigte 2009/10 im Jahresdurchschnitt 2.613 Mitarbeiter weltweit. Im Jahr zuvor waren es 2.855 Mitarbeiter. Zum Bilanzstichtag 31. Jänner 2010 lag der Beschäftigtenstand bei 2.620 (gegenüber 2.825 zum 31. Jänner 2009). Der Personalabbau resultiert aus Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung. Der Personalaufwand mit 108,8 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr liegt um 11 Prozent unter Vorjahresniveau (121,7 Millionen Euro).

Die Miba hat in den vergangenen fünf Jahren rund 750 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Als verantwortungsvoller Arbeitgeber war es das erklärte Ziel, die qualifizierte Stammmannschaft trotz der schwierigen Monate zu halten. Die Miba reagierte auf die Auftragseinbrüche mit einer breiten Palette an Personalmaßnahmen wie Überstunden- und Urlaubsabbau, Bildungskarenz, Kurzarbeit und die Einführung neuer Arbeitszeitmodelle. Mit Ende Jänner 2010 wurde die Kurzarbeit beendet. Unverändert hoch blieb der Stellenwert der Lehrlingsausbildung. 2009 haben 28 junge Mädchen und Burschen ihre Lehre als Produktionstechniker im Unternehmen begonnen.

Miba Bearing Group baut Standorte in China und USA aus
Die Miba Bearing Group erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 132,6 Millionen Euro. Somit steuerte sie 42,4 Prozent zum Gesamtumsatz der Miba Gruppe bei und ist damit der größte Geschäftsbereich. Gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung, das Halten des qualifizierten Stammpersonals und die konsequente Fortführung strategischer Projekte führten dazu, dass die Aufwendungen nicht im gleichen Ausmaß wie der Umsatz rückläufig waren. Das im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 24,1 Millionen Euro (Vorjahr 33,4 Millionen Euro). Die Miba Bearing Group als führender Entwicklungspartner von Gleitlagern ist dort, wo der Kunde sie braucht. In China lief bereits im Sommer 2009 die Serienproduktion von Großlagern für Boote und Schnellfähren erfolgreich an. Im Juni startet die Produktion von Hochleistungs-Gleitlagern für LKW Dieselmotore in McConnelsville, Ohio/USA.

Miba Sinter Group steigert Profitabilität
Die Miba Sinter Group war als erster Geschäftsbereich der Gruppe bereits gegen Ende des Geschäftsjahres 2008/09 von den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen. Die in vielen Ländern derWelt eingeführten Maßnahmenpakete zur Konjunkturstabilisierung (wie beispielsweise Verschrottungsprämie) und eine Reihe von Neuprojekten führten dazu, dass die Miba Sinter Group mit einem Umsatz von 125,7 Millionen Euro (Vorjahr 135,4 Millionen Euro) einen im Branchenvergleich geringen Rückgang in Höhe von 7 Prozent verzeichnete. Die konsequente Umsetzung frühzeitig eingeleiteter Maßnahmen, wie zum Beispiel die temporäre Stilllegung von Anlagen, führte trotz Umsatzrückgangs zu einer Steigerung der Profitabilität. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich von 18,6 auf 19,7 Millionen Euro. Die Miba Sinter Group eröffnet im Juni den neuen Standort in McConnelsville, Ohio. Die USA ist ein Zukunftsmarkt für Miba Technologie im Bereich verbrauchsärmerer und emissionsreduzierter Motore und Getriebe.

Miba Friction Group erhöht Forschungsquote
Der Umsatz der Miba Friction Group lag im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 51,1 Millionen Euro um 33 Prozent unter dem Vorjahreswert. Damit trägt der Geschäftsbereich 16,2 Prozent zum Miba Gesamtumsatz bei. Der Umsatzrückgang war mit verantwortlich, dass das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 0,5 Millionen Euro negativ war (Vorjahr positives EBITDA in Höhe von 9,2 Millionen Euro). Die Friction Group hat trotz des turbulenten Wirtschaftsumfeldes konsequent in F&E investiert. Die Investitionsquote lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 7 Prozent vom Umsatz.

Ausblick: Neue Chancen für die Miba
Die Miba startete gut in das neue Geschäftsjahr 2010/11. In einzelnen Segmenten erreichen die Auftragsstände beinahe wieder das Niveau vor der Rezession, die Abrufmengen der Kunden unterliegen aber starken Schwankungen und der Planungshorizont ist kurz. „Wir haben einen guten Überblick über das erste Halbjahr, wie sich die zweite Jahreshälfte entwickeln wird, ist im Moment noch schwer absehbar“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer. Das kurzfristige Abrufverhalten der Kunden erhöht die Komplexität der Planung und verlangt dem Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität ab.

„Die Miba stellt sich den Herausforderungen und Chancen und ist dafür gut gerüstet. Hohe technologische Kompetenz, eine solide Liquiditätsbasis und qualifizierte Mitarbeiter sind der Schlüssel, um gestärkt aus dieser Rezession hervorzugehen“, so Mitterbauer. Die Lage in den Auslandsmärkten ist positiv, auch in den USA. GroßesWachstumspotenzial zeigt sich auch in Märkten wie China, Indien oder Brasilien. Die strategischen Investitionen in den Aufund Ausbau der Standorte in China und USA stärken die Miba Marktposition als Technologieführer weiter. Im Bereich Beschichtungen stellt die Übernahme des Beschichtungsspezialisten Teer Coatings in Droitwich, UK im April eine Erweiterung der Kompetenz und des Produktportfolios der Miba dar.

Im laufenden Geschäftsjahr liegt ein Fokus auf den Themen Qualität, Flexibilität und Gesundheit. Die Miba arbeitet aktiv und strukturiert an einer hohen Unternehmensqualität. „Eine Stärke der Miba ist ihr guter Ruf bei unseren Kunden. Kundenzufriedenheit hat für uns Priorität und steht im Mittelpunkt unserer dauernden Anstrengungen um höchste Qualität und Zuverlässigkeit“, so Mitterbauer abschließend.
20.04.2010
Miba übernimmt englischen Beschichtungsspezialisten Teer Coatings Ltd.
- Miba erweitert ihre Kompetenz und ihr Portfolio im Bereich hochspezialisierter Oberflächenbeschichtungen
- Teer Coatings Ltd. ist einer der weltweiten Technologieführer im Bereich von PVDBeschichtungen
- Gebündelte Beschichtungskompetenz in der Miba Coating Group

Die Miba, strategischer Entwicklungspartner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie mit Sitz in Laakirchen, Oberösterreich übernimmt mit April den englischen Beschichtungsspezialisten Teer Coatings Ltd., Droitwich, UK.

„Mit der Übernahme des Technologieführers Teer Coatings erweitern wir unsere Kompetenz und unser Produktportfolio im Bereich hoch spezialisierter Oberflächenbeschichtung. Wir leisten damit einen bedeutenden Beitrag zur Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden“, so Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba.

Die Miba hatte bereits im Juli 2009 eine Beteiligung von 24,9 Prozent an der Teer Coatings Ltd. erworben. Nun erfolgt die hundertprozentige Übernahme.

Der Standort in Droitwich, UK beschäftigt 58 Mitarbeiter und ist auf die Entwicklung und Produktion reibungsmindernder und verschleißfester Beschichtungen spezialisiert. Der Fokus liegt neben der Produktion von Klein- und Spezialserien im Bereich Anlagenbau sowie Forschung und Entwicklung. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei zirka 4 Millionen Pfund.

Die Miba Coating Group mit Standorten in Vorchdorf, Niklasdorf und nun Droitwich, UK ist auf die Veredelung von Funktionsflächen mit Gleitlacken, galvanischen Überzügen und PVDBeschichtungen spezialisiert. „Wir sind aktiver Entwicklungspartner der internationalen Automobilindustrie. Durch das Know-how der Teer Coatings können wir unseren Kunden noch umfassendere Lösungen im Bereich Reib- und Verschleißreduktion, Lebensdauerverlängerung und Kostenreduktion bei Bauteilen anbieten“, so Therese

Mitterbauer, Geschäftsführende Gesellschafterin der High Tech Coatings GmbH in Vorchdorf.

Die Teer Coatings wird als Teil der Miba Gruppe integriert und ist auf profitables Wachstum durch Technologieführerschaft ausgerichtet.
01.02.2010
Miba beendet Kurzarbeit
- Alle Mitarbeiter der österreichischen Standorte arbeiten ab 1. Februar 2010 wieder im Normalbetrieb

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, beendet mit Ende Jänner 2010 die Kurzarbeit an den österreichischen Standorten. Insgesamt haben seit Februar 2009 rund 400 von 1.600 Mitarbeitern in unterschiedlichem Ausmaß kurzgearbeitet.

Die letzte bestehende Kurzarbeitsvereinbarung der Miba läuft mit 31. Jänner 2010 aus. Alle Mitarbeiter der österreichischen Miba Standorte arbeiten ab Beginn des neuen Geschäftsjahres (1. Februar 2010) wieder im Normalbetrieb. Eine weitere Kurzarbeit ist derzeit nicht geplant. „Wir haben die Talsohle erreicht und erwarten derzeit keinen weiteren Abschwung“, sagt Miba Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer.

Die Miba reagierte mit einer breiten Palette an Maßnahmen auf die massiven Auftragseinbrüche des vergangenen Jahres. Beispielsweise haben rund 100 Mitarbeiter maßgeschneiderte Kurse im Rahmen der Bildungskarenz abgeschlossen, 25 Miba Mitarbeiter besuchen diese aktuell noch und kehren danach wieder ins Unternehmen zurück. Um Kapazitätsschwankungen auszugleichen, werden nach wie vor auch einzelne Mitarbeiter flexibel zwischen den Standorten eingesetzt.

Die Kernmärkte der Miba sind weiterhin von Unsicherheit und sprunghaften Veränderungen geprägt. „2010 wird ein herausforderndes Jahr. Um dem kurzfristigen Abrufverhalten unserer Kunden gerecht zu werden und die Wettbewerbsfähigkeit der Miba zu stärken, ist ein hohes Maß an Flexibilität erforderlich. Die Miba wird diese Herausforderungen meistern“, so Mitterbauer.