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12.12.2008
Miba in den ersten drei Quartalen 2008/09 gut positioniert
- Umsatzplus 4% (bereinigt 12%), Ergebnis vor Steuern stark verbessert
- Deutliche Abschwächung seit dem Sommer spürbar

Die Miba als strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie hat sich in den ersten drei Quartalen (1.2.2008 bis 31.10.2008) in einem sich zunehmend abschwächend weltwirtschaftlichen Umfeld gut entwickelt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 298 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im Berichtszeitraum atypisch von 18 auf 32,4 Millionen Euro.

„Wir haben in den ersten drei Quartalen von unserer Stärke als Technologieführer in klar definierten Marktsegmenten profitiert, wenngleich wir seit dem Sommer die konjunkturellen Eintrübungen spüren“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer. Bereinigt um die aus dem Verkauf des Sinterstandorts Spanien aufgegebenen Umsätze betrug das Umsatzplus in den ersten drei Quartalen 12 Prozent. Alle drei Geschäftsbereiche trugen zum Wachstum bei. Den größten Anteil am Konzernumsatz erzielte die Miba Bearing Group mit 40,6 Prozent, gefolgt von der Miba Sinter Group mit 37,9 Prozent und der Miba Friction Group mit 20,3 Prozent. Die EBIT-Marge lag im Berichtszeitraum bei 10,9 Prozent und damit auf Zielniveau.

Investitionen eigenfinanziert
Die deutlich über dem Vorjahreswert liegenden Investitionen in Höhe von 32,8 Millionen Euro in Maschinen und Anlagen dienen primär der Optimierung und dem Ausbau der Produktionsund Logistikprozesse in allen drei Geschäftsbereichen. Davon entfielen 21 Millionen Euro auf die österreichischen Standorte. Die Investitionen der ersten drei Quartale wurden erneut zur Gänze aus dem operativen Cash-flow in Höhe von 52,3 Millionen Euro finanziert.

Der Mitarbeiterstand lag zum Stichtag 31. Oktober 2008 bei 2.932 Personen. Dies bedeutet einen Anstieg um 12,5 Prozent oder 326 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr. Dabei wurden 188 neue Arbeitsplätze in Österreich geschaffen. An ihren österreichischen Standorten beschäftigte die Miba Ende Oktober 1.723 Mitarbeiter.

Miba Kennzahlen (in Mio. €) 1. bis 3. Quartal 2008/091. bis 3. Quartal 2007/08
Umsatz298,0286,8
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)32,418.0
Investitionen32,825,7
Cash-flow aus dem operativen Bereich52,343,2


Ausblick: Miba für geändertes Marktumfeld gerüstet
Der Vorstand der Miba AG geht davon aus, dass den Industrieländern schwierige Monate bevorstehen. Dies ist seit dem Sommer in der Miba in Form von geringeren Auftragseingängen und -stornierungen und einer daraus resultierenden niedrigeren Auslastung spürbar. Die Miba hat sich diesem geänderten Marktumfeld bereits mit kurzfristigen Anlagenstilllegungen, dem Abbau von Überstunden und Leiharbeitskräften aktiv gestellt.

Darüber hinaus verfolgt die Miba konsequent ihre Strategie der Kostendisziplin in allen Bereichen. Mit ihrem F&E-Schwerpunkt auf die Entwicklung verbrauchsarmer und energieeffizienter Komponenten und Module hat die Miba frühzeitig die Marktbedarfe erkannt und ist für Anwendungen in allen zukunftsweisenden Aggregaten positioniert. „Gerade in Zeiten wie diesen kommt der Miba Gruppe ihre Philosophie der Erhaltung und des Ausbaus einer starken Liquiditätsposition sowie einer konservativen Finanzierungsstruktur zu Gute“, so Mitterbauer.
15.10.2008
Miba AG schließt Aktienrückkaufprogramm ab
- Zurückgekauftes Volumen: 30.000 Stück
- Durchschnittspreis: 122,95 Euro

Die Miba AG hat ihr Aktienrückkaufprogramm erfolgreich abgeschlossen. Zwischen 8. 8.2008 und 15. 10.2008 wurden über die Wiener Börse 30.000 Stück eigene Aktien - das sind 2,3077 Prozent des Grundkapitals - zu einem Durchschnittspreis von 122,95 Euro zurückgekauft. Insgesamt hat die Miba AG 3,7 Millionen Euro in das Programm investiert.
11.09.2008
Erstes Halbjahr 2008/09: Miba wächst profitabel
- Umsatzplus 2% (bereinigt 14%), Ergebnis vor Zinsen und Steuern verdoppelt
- 25,9 Millionen Euro investiert
- 200 neue Arbeitsplätze in Österreich geschaffen

Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, hat sich in dem herausfordernden Marktumfeld im ersten Halbjahr 2008/09 (Berichtszeitraum 1. Februar bis 31. Juli 2008) erfreulich entwickelt. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 199,7 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr von 12,0 auf 23,6 Millionen Euro.

Bereinigt um die aus dem Verkauf des Sinterstandorts Spanien aufgegebenen Umsätze betrug das Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 14 Prozent. „Dieses deutlich über dem Markt liegende Wachstum ist auf die strategische Positionierung auf technologisch anspruchsvolle Produkte zurückzuführen“, sagt Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer. Die Miba profitiert von ihrem Fokus auf klar definierte Marktsegmente im automotive aber auch im non-automotive Bereich, der 60 Prozent zum Konzernumsatz beiträgt.

Die EBIT-Marge lag im Berichtszeitraum bei 11,8 Prozent. „Die Ergebnisverbesserung wurde maßgeblich durch den Verkauf des Sinterstandorts Spanien begünstigt. Sie ist Voraussetzung für künftige Investitionen und den Ausbau der Technologieführerschaft“, so Mitterbauer.

Investitionen eigenfinanziert
Die deutlich über dem Vorjahreswert liegenden Investitionen von 25,9 Millionen Euro in Maschinen und Anlagen zur Kapazitätserweiterung in allen drei Geschäftsbereichen sind die Basis für die weitere konsequente Optimierung der Produktions- und Logistikprozesse. Die Investitionen des ersten Halbjahres wurden erneut zur Gänze aus dem operativen Cashflow in Höhe von 31,6 Millionen Euro finanziert.

Der Mitarbeiterstand der Miba Gruppe weltweit lag zum Stichtag 31. Juli 2008 bei 2.854. Bereinigt um den Mitarbeiterstand des verkauften Standorts Spaniens entspricht dies einem Anstieg um 14 Prozent oder 352 Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr. Dabei wurden rund 200 neue Arbeitsplätze in Österreich geschaffen. Hier waren zum Quartalsstichtag 1.655 Mitarbeiter beschäftigt.

1. Halbjahr 08/091. Halbjahr 07/08
Umsatz (Mio, €)199,7196,3
EBIT (in Mio, €)23,612,0
EBT (in Mio, €)22,611,4
Investitionen (in Mio. €)25,918,2
Mitarbeiterstand (Stichtag 31.7.)2.8542.878


Ausblick
Der Vorstand der Miba AG bestätigt seine Prognose einer stabilen Wachstumsentwicklung im Geschäftsjahr 2008/09 auch vor dem Hintergrund gestiegener Energie- und Rohstoffkosten sowie des anhaltend hohen Preisdrucks auf Abnehmerseite. Die kontinuierliche Produktivitätssteigerung und die optimale Ausnutzung der installierten Anlagenkapazitäten sind die Basis für die Absicherung der operativen Leistungsstärke aller drei Miba Geschäftsbereiche.
01.08.2008
Miba AG schließt ihr Aktienrückkaufprogramm ab
- Zurückgekauftes Volumen: 30.000 Stück
- Durchschnittspreis: 126,82 Euro

Die Miba AG hat ihr Aktienrückkaufprogramm erfolgreich abgeschlossen. Zwischen 23. Juli 2007 und 31. Juli 2008 wurden über die Wiener Börse 30.000 Stück eigene Aktien - das sind 2,3077 Prozent des Grundkapitals - zu einem Durchschnittspreis von 126,82 Euro zurückgekauft. Insgesamt hat die Miba AG 3,8 Millionen Euro in das Programm investiert.