19.07.2010
Ad Hoc: Vorstand der Miba AG beschließt neues AktienrückkaufprogrammIn der Hauptversammlung der Miba Aktiengesellschaft vom 19.6.2009 wurde der Beschluss gefasst, für die Dauer von 30 Monaten vom Tag der Beschlussfassung an den Vorstand gemäß § 65 Abs 1 Z 8 sowie Abs 1a und Abs 1b AktG zum Erwerb eigener Aktien (Vorzugsaktien Kategorie B) bis zu maximal 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zu ermächtigen, wobei der niedrigste beim Rückerwerb zu leistende Gegenwert EUR 50,-- und der höchste beim Rückerwerb zu leistende Gegenwert EUR 200,-- beträgt, sowie zur Festsetzung der Rückkaufsbedingungen, wobei der Vorstand den Vorstandsbeschluss und das jeweilige darauf beruhende Rückkaufprogramm einschließlich dessen Dauer entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen (jeweils) zu veröffentlichen hat. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise und auch in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft oder für deren Rechnung für Dritte ausgeübt werden. Der Handel mit eigenen Aktien ist als Zweck des Erwerbs ausgeschlossen.
Weiters wurde der Vorstand für die Dauer von 5 Jahren vom Tag der Beschlussfassung an ermächtigt, die auf Grundlage des voran gegangenen Beschlusses erworbenen eigenen Aktien (Vorzugsaktien Kategorie B) zum Zweck der Ausgabe der Aktien als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren Gesellschaften im In- oder Ausland mit Zustimmung des Aufsichtsrates auf andere Weise als über die Börse oder durch öffentliches Angebot unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu veräußern.
Der Vorstand der Miba Aktiengesellschaft hat am 16.7.2010 beschlossen, von der Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien Gebrauch zu machen.
Angaben zum Rückkaufprogramm:
Änderungen sowie die im Rahmen des Rückkaufprogramms durchgeführten Transaktionen werden gemäß § 6 und 7 der Veröffentlichungsverordnung im Internet auf der Website der Miba Aktiengesellschaft unter www.miba.com veröffentlicht.
Weiters wurde der Vorstand für die Dauer von 5 Jahren vom Tag der Beschlussfassung an ermächtigt, die auf Grundlage des voran gegangenen Beschlusses erworbenen eigenen Aktien (Vorzugsaktien Kategorie B) zum Zweck der Ausgabe der Aktien als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren Gesellschaften im In- oder Ausland mit Zustimmung des Aufsichtsrates auf andere Weise als über die Börse oder durch öffentliches Angebot unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu veräußern.
Der Vorstand der Miba Aktiengesellschaft hat am 16.7.2010 beschlossen, von der Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien Gebrauch zu machen.
Angaben zum Rückkaufprogramm:
| Dauer: | von 1.8.2010 bis 31.7.2011 |
| Aktiengattung: | Vorzugsaktien Kategorie B |
| Beabsichtigtes Volumen: | bis zu 30.000 Stück Vorzugsaktien Kategorie B (bis zu ca. 2,3% des Grundkapitals) |
| Erwerbspreis: | zwischen EUR 50,-- und EUR 200,-- |
| Erwerbsart: | über die Börse |
| Erwerbszweck: | Der Rückkauf erfolgt zu jedem erlaubten Zweck, insbesondere zur Nutzung der eigenen Aktien zum Zwecke der Ausgabe als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren Gesellschaften im In- oder Ausland. |
Änderungen sowie die im Rahmen des Rückkaufprogramms durchgeführten Transaktionen werden gemäß § 6 und 7 der Veröffentlichungsverordnung im Internet auf der Website der Miba Aktiengesellschaft unter www.miba.com veröffentlicht.
30.06.2010
Miba eröffnet neuen Sinterstandort und Gleitlager Produktionslinie in USA- Miba investiert mehr als 22 Millionen Euro in Standorte in Ohio
- Neues Sinterwerk produziert Komponenten für energieeffiziente Motoren und Antriebe
- Neue Produktionslinie fertigt Hochleistungs-Gleitlager für Trucks
- Miba schafft 80 neue Arbeitsplätze in McConnelsville, Ohio/USA
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, eröffnete am 29. Juni einen neuen Produktionsstandort für Sinterformteile in McConnelsville, Ohio/USA. Rund 60 Mitarbeiter werden dort jährlich 4 Millionen Sinterformteile für Motoren und Getriebe produzieren, die in PKW zum Einsatz kommen. Insgesamt wurden 12 Millionen Euro in den Aufbau des Sinterwerks investiert. Gleichzeitig wird am Schwesterstandort Miba Bearings US eine neue Linie zur Produktion von Hochleistungs-Gleitlagern für Trucks eröffnet. An diesem Standort arbeiten aktuell 240 Mitarbeiter, das Investitionsvolumen betrug mehr als 10 Millionen Euro.
„Am neuen Standort Miba Sinter USA stellen wir energieeffiziente Motoren- und Getriebeteilen für den nordamerikanischen Markt her. Wir sind damit nahe am Kunden und produzieren die großen Volumen dort, wo sie abgesetzt werden“, sagt Peter Mitterbauer, CEO der Miba Gruppe. 2009 starteten die Bauarbeiten für den neuen Standort, der neben dem Schwesterwerk Miba Bearings US errichtet wurde. In der ersten Ausbaustufe betreibt die Miba zwei Produktionslinien. Rund 60 Mitarbeiter werden etwa 4 Millionen Teilen pro Jahr produzieren.
Die Produkte, die im neuen Sinterwerk hergestellt werden, sind hochfeste und technologisch anspruchsvolle Komponenten für Motoren und Getriebe in PKW. „Neue Technologien ermöglichen eine deutliche Verbrauchs- und Emissionsreduktion in PKW. Die Miba Sinter Group war an vorderster Front in der Entwicklung der pulvermetallurgischen Komponenten für diese Anwendungen. Nun stärken wir unsere Marktposition in USA mit einem lokalen Produktionsstandort“, erklärt Harald Neubert, CEO der Miba Sinter Group.
Die Miba schafft damit rund 60 neue Arbeitsplätze. Die Miba Kunden, international renommierte Motoren- und Getriebehersteller, setzen verstärkt auf den Einsatz neuer Technologien für kleinere, verbrauchsärmere Autos. Weitere Produktionslinien sind in der nächsten Ausbaustufe geplant.
Ausschlaggebend für die Errichtung des neuen Werks in McConnelsville waren die Synergieeffekte mit der Miba Bearings US und die wertvolle Unterstützung durch die lokale Politik. Die Miba produziert bereits seit 1989 in Michigan, USA. 2001 erfolgte die Übernahme des Gleitlagerstandortes Miba Bearings US in McConnelsville. Gleichzeitig mit dem Sinterwerk wird dort eine neue Produktionslinie für Hochleistungs-Gleitlager eröffnet, die ebenfalls neue Arbeitsplätze in der Region schafft.
Neue Produktionslinie für Hochleistungs-Gleitlager
Die Investitionen in die Produktionslinie belaufen sich auf über 10 Millionen Euro. Produziert werden blei-freie Gleitlager, die in einer neuen, hochbelastbaren Generation von Truck Motoren verbaut werden. Kunden sind amerikanische Hersteller von Truck (Diesel)motoren. „Die Nähe zum Kunden gilt als absoluter Wettbewerbsvorteil. Die Entwicklungen für diese Lagertechnologie laufen bereits seit 2004. Der High-Tech Werkstoff der Miba überzeugte den Kunden“ erklärt Wolfgang Litzlbauer, CEO Miba Bearing Group. Der jährliche Output der neuen Produktionslinie sind etwa 4 Millionen Teile. Rund 70.000 Motoren pro Jahr werden künftig mit Haupt- und Pleuellagern bestückt.
„Unsere klare strategische Ausrichtung liegt im Bereich der Hochtechnologie. Die beiden Werke in McConnelsville mit aktuell rund 260 Mitarbeitern bilden ein wichtiges Produktionszentrum für die Miba und werden noch weiter wachsen. Mit diesen leistungsstarken Standorten können wir die Versorgung unserer Kunden in USA mit hochwertigen Produkten langfristig sicherstellen, “ so Peter Mitterbauer, Vorstands-vorsitzender der Miba.
- Neues Sinterwerk produziert Komponenten für energieeffiziente Motoren und Antriebe
- Neue Produktionslinie fertigt Hochleistungs-Gleitlager für Trucks
- Miba schafft 80 neue Arbeitsplätze in McConnelsville, Ohio/USA
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, eröffnete am 29. Juni einen neuen Produktionsstandort für Sinterformteile in McConnelsville, Ohio/USA. Rund 60 Mitarbeiter werden dort jährlich 4 Millionen Sinterformteile für Motoren und Getriebe produzieren, die in PKW zum Einsatz kommen. Insgesamt wurden 12 Millionen Euro in den Aufbau des Sinterwerks investiert. Gleichzeitig wird am Schwesterstandort Miba Bearings US eine neue Linie zur Produktion von Hochleistungs-Gleitlagern für Trucks eröffnet. An diesem Standort arbeiten aktuell 240 Mitarbeiter, das Investitionsvolumen betrug mehr als 10 Millionen Euro.
„Am neuen Standort Miba Sinter USA stellen wir energieeffiziente Motoren- und Getriebeteilen für den nordamerikanischen Markt her. Wir sind damit nahe am Kunden und produzieren die großen Volumen dort, wo sie abgesetzt werden“, sagt Peter Mitterbauer, CEO der Miba Gruppe. 2009 starteten die Bauarbeiten für den neuen Standort, der neben dem Schwesterwerk Miba Bearings US errichtet wurde. In der ersten Ausbaustufe betreibt die Miba zwei Produktionslinien. Rund 60 Mitarbeiter werden etwa 4 Millionen Teilen pro Jahr produzieren.
Die Produkte, die im neuen Sinterwerk hergestellt werden, sind hochfeste und technologisch anspruchsvolle Komponenten für Motoren und Getriebe in PKW. „Neue Technologien ermöglichen eine deutliche Verbrauchs- und Emissionsreduktion in PKW. Die Miba Sinter Group war an vorderster Front in der Entwicklung der pulvermetallurgischen Komponenten für diese Anwendungen. Nun stärken wir unsere Marktposition in USA mit einem lokalen Produktionsstandort“, erklärt Harald Neubert, CEO der Miba Sinter Group.
Die Miba schafft damit rund 60 neue Arbeitsplätze. Die Miba Kunden, international renommierte Motoren- und Getriebehersteller, setzen verstärkt auf den Einsatz neuer Technologien für kleinere, verbrauchsärmere Autos. Weitere Produktionslinien sind in der nächsten Ausbaustufe geplant.
Ausschlaggebend für die Errichtung des neuen Werks in McConnelsville waren die Synergieeffekte mit der Miba Bearings US und die wertvolle Unterstützung durch die lokale Politik. Die Miba produziert bereits seit 1989 in Michigan, USA. 2001 erfolgte die Übernahme des Gleitlagerstandortes Miba Bearings US in McConnelsville. Gleichzeitig mit dem Sinterwerk wird dort eine neue Produktionslinie für Hochleistungs-Gleitlager eröffnet, die ebenfalls neue Arbeitsplätze in der Region schafft.
Neue Produktionslinie für Hochleistungs-Gleitlager
Die Investitionen in die Produktionslinie belaufen sich auf über 10 Millionen Euro. Produziert werden blei-freie Gleitlager, die in einer neuen, hochbelastbaren Generation von Truck Motoren verbaut werden. Kunden sind amerikanische Hersteller von Truck (Diesel)motoren. „Die Nähe zum Kunden gilt als absoluter Wettbewerbsvorteil. Die Entwicklungen für diese Lagertechnologie laufen bereits seit 2004. Der High-Tech Werkstoff der Miba überzeugte den Kunden“ erklärt Wolfgang Litzlbauer, CEO Miba Bearing Group. Der jährliche Output der neuen Produktionslinie sind etwa 4 Millionen Teile. Rund 70.000 Motoren pro Jahr werden künftig mit Haupt- und Pleuellagern bestückt.
„Unsere klare strategische Ausrichtung liegt im Bereich der Hochtechnologie. Die beiden Werke in McConnelsville mit aktuell rund 260 Mitarbeitern bilden ein wichtiges Produktionszentrum für die Miba und werden noch weiter wachsen. Mit diesen leistungsstarken Standorten können wir die Versorgung unserer Kunden in USA mit hochwertigen Produkten langfristig sicherstellen, “ so Peter Mitterbauer, Vorstands-vorsitzender der Miba.
25.06.2010
Miba schüttet Dividende in Höhe von 2,50 Euro je Aktie ausDie Hauptversammlung der Miba AG hat heute die Ausschüttung einer Dividende von
2,50 Euro je Aktie (Vorjahr 3,00 Euro) für das Geschäftsjahr 2009/10 beschlossen.
Gemessen am Aktienkurs zum Bilanzstichtag 31.1.2010 entspricht dies einer
Dividendenrendite von 3,1 Prozent.
In der am 25. Juni 2010 stattgefundenen 24. ordentlichen Hauptversammlung wurde für das Geschäftsjahr 2009/10 (per 31.1.2010) die Ausschüttung einer Dividende von 2,50 Euro pro Stamm- und Vorzugsaktie beschlossen. Mit der Reduktion der Dividende von 3,00 auf 2,50 Euro je Aktie trägt die Miba dem wirtschaftlichen Umfeld Rechnung. Andererseits unterstreicht sie ihre Kontinuität bei der Dividendenzahlung und bietet den Aktionären eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Als Valutatag für die Dividendenauszahlung wurde der 5. Juli 2010 festgesetzt.
In der am 25. Juni 2010 stattgefundenen 24. ordentlichen Hauptversammlung wurde für das Geschäftsjahr 2009/10 (per 31.1.2010) die Ausschüttung einer Dividende von 2,50 Euro pro Stamm- und Vorzugsaktie beschlossen. Mit der Reduktion der Dividende von 3,00 auf 2,50 Euro je Aktie trägt die Miba dem wirtschaftlichen Umfeld Rechnung. Andererseits unterstreicht sie ihre Kontinuität bei der Dividendenzahlung und bietet den Aktionären eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Als Valutatag für die Dividendenauszahlung wurde der 5. Juli 2010 festgesetzt.
11.06.2010
1. Quartal 2010/11: Miba startet kraftvoll ins neue Geschäftsjahr- Umsatz steigt um 31,9 Prozent auf 98,0 Millionen Euro
- Ergebnis vor Zinsen und Steuern erreicht Vorkrisenniveau
- Übernahme des britischen Beschichtungsspezialisten Teer Coatings Ltd. im April
- Eröffnung des neuen Sinter Standorts und einer neuen Produktionslinie für Hochleistungs-Gleitlager in USA im Juni
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, startete gut in das neue Geschäftsjahr. Die Ergebnisse und Auftragsstände des ersten Quartals lagen wesentlich über den Erwartungen. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal 2010/11 (1. Februar bis 30. April) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 31,9 Prozent auf 98,0 Millionen Euro. Der Umsatz erreicht somit beinahe wieder das Niveau des starken 1. Quartals 2008. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) liegt mit 13,5 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Die EBIT Marge erreicht einen im Branchenvergleich sehr guten Wert in Höhe von 13,7 Prozent.
„Durch die konsequente Ausrichtung auf Hochtechnologie und unser striktes Kostenmanagement ist die Miba gestärkt aus der Krise gekommen. Wir verfügen über eine robuste Finanzstruktur und sind für die Herausforderungen und Chancen der Zukunft gerüstet“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Im April hat die Miba die Firma Teer Coatings Ltd., Droitwich übernommen. Durch das Know how des britischen Beschichtungsspezialisten kann die Miba ihren Kunden nun ein noch breiteres Spektrum an Beschichtungslösungen anbieten.
Der Fokus der Aktivitäten in der Miba Gruppe lag auch im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 unverändert auf einem konsequenten Management des Working Capitals sowie auf der Stärkung der Liquidität. Die Miba hat ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 13,4 Millionen Euro erwirtschaftet (Vergleichszeitraum des Vorjahres: 0,6 Millionen Euro).
Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 auf 3,8 Millionen Euro und konnten erneut zur Gänze aus dem operativen Cashflow (19,8 Millionen Euro) finanziert werden. Der Free Cashflow (Cashflow aus dem operativen Bereich abzüglich Cashflow aus den Investitionstätigkeiten) betrug 11,2 Millionen Euro.
Robuste Finanzstruktur sichert die Unabhängigkeit der Miba
Das Nettoguthaben zum 30. April 2010 konnte gegenüber dem Bilanzstichtag neuerlich gesteigert werden und beträgt 18,9 Millionen (31.1.2010: 7,1 Millionen Euro). Das Konzerneigenkapital belief sich zum 30. April 2010 auf 221,1 Millionen Euro (31.1.2010: 206,8 Millionen Euro), was einer Eigenkapitalquote in Höhe von 59,5% gleichkommt. Eine robuste Finanzierungsstruktur und eine solide Eigenkapitalausstattung sichern die finanzielle Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Miba Gruppe.
Zum Stichtag 30. April 2010 waren im Miba Konzern weltweit 2.720 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Bilanzstichtag (31. Jänner 2010) bedeutet dies einen Aufbau von 3,8 Prozent oder 100 Mitarbeitern. Bereinigt um die erstmals zum 30. April 2010 enthaltenen Mitarbeiterzahlen der Teer Coatings Ltd., Droitwich, Großbritannien, betrug die Steigerung 1,6 Prozent oder 42 Mitarbeiter. Der Stellenaufbau fand überwiegend an den Standorten in der Slowakei sowie in China statt.
Solide Entwicklung des Auftragsstandes
Die Erholung auf den Absatzmärkten zeigt sich auch im Auftragsstand der Miba Gruppe. Dieser lag mit 30. April 2010 bei 160,3 Millionen Euro und somit um 13,2% deutlich über dem Wert zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres (31.1.2010: 141,6 Millionen Euro). „Das zweite Halbjahr wird zeigen, ob diese Entwicklungen nachhaltig sind. Wir sind mit starken Schwankung der Kundenabrufe konfrontiert. Das verlangt uns ein hohes Maß an Flexibilität ab und erschwert Planung und zuverlässige Prognosen“, sagt Miba Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer.
Miba setzt auf bewährte Strategie
In diesem herausfordernden Marktumfeld setzt die Miba weiterhin auf Technologieführerschaft, wettbewerbsfähige Kostenstrukturen und misst einer soliden Liquiditätsbasis sowie einer hoch qualifizierten Mannschaft höchste Bedeutung zu. Mit der Eröffnung des neuen Sinter Standortes Ende Juni 2010 und einer neuen Linie für Hochleistungs-Gleitlager in USA trägt die Miba der Nachfrage nach energieeffizienten und leistungsstarken Antriebskomponenten Rechnung und ist dort, wo der Kunde sie braucht.
- Ergebnis vor Zinsen und Steuern erreicht Vorkrisenniveau
- Übernahme des britischen Beschichtungsspezialisten Teer Coatings Ltd. im April
- Eröffnung des neuen Sinter Standorts und einer neuen Produktionslinie für Hochleistungs-Gleitlager in USA im Juni
Die Miba, strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie, startete gut in das neue Geschäftsjahr. Die Ergebnisse und Auftragsstände des ersten Quartals lagen wesentlich über den Erwartungen. Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal 2010/11 (1. Februar bis 30. April) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 31,9 Prozent auf 98,0 Millionen Euro. Der Umsatz erreicht somit beinahe wieder das Niveau des starken 1. Quartals 2008. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) liegt mit 13,5 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Die EBIT Marge erreicht einen im Branchenvergleich sehr guten Wert in Höhe von 13,7 Prozent.
„Durch die konsequente Ausrichtung auf Hochtechnologie und unser striktes Kostenmanagement ist die Miba gestärkt aus der Krise gekommen. Wir verfügen über eine robuste Finanzstruktur und sind für die Herausforderungen und Chancen der Zukunft gerüstet“, sagt Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender der Miba. Im April hat die Miba die Firma Teer Coatings Ltd., Droitwich übernommen. Durch das Know how des britischen Beschichtungsspezialisten kann die Miba ihren Kunden nun ein noch breiteres Spektrum an Beschichtungslösungen anbieten.
Der Fokus der Aktivitäten in der Miba Gruppe lag auch im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 unverändert auf einem konsequenten Management des Working Capitals sowie auf der Stärkung der Liquidität. Die Miba hat ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 13,4 Millionen Euro erwirtschaftet (Vergleichszeitraum des Vorjahres: 0,6 Millionen Euro).
Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 auf 3,8 Millionen Euro und konnten erneut zur Gänze aus dem operativen Cashflow (19,8 Millionen Euro) finanziert werden. Der Free Cashflow (Cashflow aus dem operativen Bereich abzüglich Cashflow aus den Investitionstätigkeiten) betrug 11,2 Millionen Euro.
Robuste Finanzstruktur sichert die Unabhängigkeit der Miba
Das Nettoguthaben zum 30. April 2010 konnte gegenüber dem Bilanzstichtag neuerlich gesteigert werden und beträgt 18,9 Millionen (31.1.2010: 7,1 Millionen Euro). Das Konzerneigenkapital belief sich zum 30. April 2010 auf 221,1 Millionen Euro (31.1.2010: 206,8 Millionen Euro), was einer Eigenkapitalquote in Höhe von 59,5% gleichkommt. Eine robuste Finanzierungsstruktur und eine solide Eigenkapitalausstattung sichern die finanzielle Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Miba Gruppe.
| 1. Quartal 2010/11 | 1. Quartal 2009/10 | 1. Quartal 2008/09 | |
| Umsatz (Mio. €) | 98,0 | 74,3 | 102,2 |
| EBIT (in Mio. €) | 13,5 | 1,2 | 13,3 |
| Investitionen (in Mio. €) | 3,8 | 5,1 | 11,3 |
| Mitarbeiterstand (per 30.4.2010) | 2.720 | 2.633 | 2.813 |
Zum Stichtag 30. April 2010 waren im Miba Konzern weltweit 2.720 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Bilanzstichtag (31. Jänner 2010) bedeutet dies einen Aufbau von 3,8 Prozent oder 100 Mitarbeitern. Bereinigt um die erstmals zum 30. April 2010 enthaltenen Mitarbeiterzahlen der Teer Coatings Ltd., Droitwich, Großbritannien, betrug die Steigerung 1,6 Prozent oder 42 Mitarbeiter. Der Stellenaufbau fand überwiegend an den Standorten in der Slowakei sowie in China statt.
Solide Entwicklung des Auftragsstandes
Die Erholung auf den Absatzmärkten zeigt sich auch im Auftragsstand der Miba Gruppe. Dieser lag mit 30. April 2010 bei 160,3 Millionen Euro und somit um 13,2% deutlich über dem Wert zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres (31.1.2010: 141,6 Millionen Euro). „Das zweite Halbjahr wird zeigen, ob diese Entwicklungen nachhaltig sind. Wir sind mit starken Schwankung der Kundenabrufe konfrontiert. Das verlangt uns ein hohes Maß an Flexibilität ab und erschwert Planung und zuverlässige Prognosen“, sagt Miba Vorstandsvorsitzender Peter Mitterbauer.
Miba setzt auf bewährte Strategie
In diesem herausfordernden Marktumfeld setzt die Miba weiterhin auf Technologieführerschaft, wettbewerbsfähige Kostenstrukturen und misst einer soliden Liquiditätsbasis sowie einer hoch qualifizierten Mannschaft höchste Bedeutung zu. Mit der Eröffnung des neuen Sinter Standortes Ende Juni 2010 und einer neuen Linie für Hochleistungs-Gleitlager in USA trägt die Miba der Nachfrage nach energieeffizienten und leistungsstarken Antriebskomponenten Rechnung und ist dort, wo der Kunde sie braucht.












