Navigation


Subnavigation



Umwelt
Umwelt

Umwelt schützen

Umweltschutz hat für die Miba hohe Priorität und ist ein wesentlicher Aspekt ihrer unternehmerischen Verantwortung. Aktives Umweltmanagement gilt gleichzeitig als Innovationsfaktor zur Steigerung der ökologischen und ökonomischen Effizienz. Die Miba konzentriert sich dabei auf die Optimierung des Ressourceneinsatzes, die Reduzierung von Emissionen und den Einsatz von umweltfreundlichen Materialien. Miba Technologie und langjährige Erfahrung machen Fahrzeuge, Züge, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke leistungsstärker, effizienter und umweltfreundlicher. Die Einbeziehung der Mitarbeiter durch Bewusstseinsbildung in Umweltbelangen erachtet das Unternehmen als selbstverständlich.
Miba Technologie für ein klimafreundliches Wirtschaftssystem [+]
Die Miba als Technologieführer produziert Hightech-Teile, die dazu beitragen, die Emissionen und den Treibstoffverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit zu steigern. Sinterteile erfüllen Festigkeitsanforderungen wie Stahlteile, sind jedoch leichter, was das Gewicht von Autos reduziert. Die Miba Friction Group macht ihre Komponenten leichter und leistungsfähiger. Aufgrund ihrer Effizienzstrategie setzen europäische Lkw-Hersteller auf Miba Gleitlager.
Wir achten auf einen effizienten Ressourcen- und Energieeinsatz [+]
Ein effizienter Ressourcen- und Energieeinsatz stärkt die Wirtschaftskraft der Miba und schont die Umwelt. Stahl und Eisenpulver sind die wichtigsten Rohstoffe der Miba Sinter Group, jene der Miba Bearing Group sind Stahl, Aluminium und Kupfer. Carbon und Spezialpapiere sind die wichtigsten Rohstoffe der Miba Friction Group.

Nachhaltiges Ressourcenmanagement bedeutet für die Miba, Rohstoffe effizient einzusetzen, sodass möglichst wenig Reststoffe und Verschnitt anfallen. Dennoch anfallende Reste werden, soweit möglich, wieder in den Produktionsprozess eingespeist oder zu einem wesentlichen Teil der Wertstoffsammlung zugeführt. In den Zielen aus der Vision Miba 2015 wurde auf Basis der Durchschnittswerte von 2005 bis 2007 eine gewünschte Steigerung der Ressourceneffizienz um fünf Prozent definiert. Der angestrebte Wert von 1,45 Tonnen Ressourcenverbrauch pro Tonne Produkt – d.h. für eine Tonne Produkt müssen 1,45 Tonnen Rohstoffe eingesetzt werden – wurde bereits im Jahr 2009/10 unterschritten. Eine weitere Verbesserung des Ressourcenverbrauchs wird angestrebt.

Die Miba strebt danach, ihren absoluten Energieverbrauch durch optimierte Produktionsprozesse und den Einsatz modernster technologischer Verfahren laufend zu optimieren. Im Vergleich zu 2008/09 sank der Energieverbrauch im Jahr 2009/10 um neun Prozent. Dieser Rückgang ist einerseits auf die geringere Produktion zurückzuführen. Andererseits trugen Initiativen wie etwa eine Modernisierungs-Offensive in der Miba Sinter Slovakia im Jahr 2008 dazu bei, die Anlageneffizienz und Qualität zu erhöhen und damit den Energieverbrauch zu senken. So wurden etwa kleine, ineffiziente Öfen durch effiziente Öfen moderner Bauart ersetzt. Wirtschaftlicher und Umweltnutzen gehen hier Hand in Hand.
Wasser und Abwasser [+]
Aufgrund unterschiedlicher Prozesse an den verschiedenen Miba Standorten ist auch der Wasserverbrauch und -einsatz unterschiedlich. Der Großteil des Wassers wird für die Kühlung verwendet und unbelastet in den natürlichen Wasserkreislauf zurückgeführt. Die Entsorgung des Prozess- und Sanitärwassers erfolgt in das öffentliche Kanalsystem.

Große Kühlmengen benötigen vor allem die Miba Gleitlager und die Miba Bearings US für das Wasserkühlsystem und die Galvanik. Insbesondere dort ist auch der spezifische Wasserverbrauch in m³ pro Tonne Produkt relativ hoch. Da für Kühlwasser und viele andere Prozesse kein Trinkwasser notwendig ist, greift die Miba an vielen Standorten auf eigene Brunnen zurück. Damit werden Kosten gespart und die öffentliche Wasserversorgung wird nicht belastet. Alle Miba Standorte sind in wasserreichen Regionen mit ausreichender Wasserversorgung gelegen, sodass unser Wasserbedarf für den regionalen Wasserhaushalt gut verträglich ist.
Abfälle [+]
Die Miba produzierte im Jahr 2009/10 insgesamt 10.748 Tonnen Abfall und damit um 5.185 Tonnen weniger als 2008/09. Vor allem der Anteil der gefährlichen Abfälle und der Wertstoffe (Abfall, der verkauft oder wieder verwertet wird) ist gesunken.

Alle gefährlichen Abfälle werden in der Miba entsprechend den lokalen Umweltgesetzen von konzessionierten Unternehmen entsorgt. 2009/10 machten die gefährlichen Abfälle pro Produkttonne 89,28 kg aus. Dies entspricht einer Reduktion von 48,49 kg gegenüber 2007/08.
Umweltschutz im Einkauf [+]
Auch bei ihren Lieferanten legt die Miba Wert auf Umweltschutz. Ziel ist es, dass Lieferanten qualitativ, ökonomisch und in Bezug auf Nachhaltigkeit den Anforderungen der Miba entsprechen. Die Lieferantenauswahl erfolgt unter anderem anhand von Nachhaltigkeitskriterien wie Umweltschutz, Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, gesetzlich erlaubtem Stoffeinsatz, sowie der Entfernung vom Lieferanten zum jeweiligen Miba Standort. Die Miba Sinter Austria entwickelte in den vergangenen Jahren eine eigene Fremdbearbeitungsstrategie. Ein wesentliches Auswahlkriterium für neue Lieferanten ist dabei eine möglichst kurze Distanz nach Vorchdorf. 2007 kamen rund 60 Prozent des Einkaufsvolumens von Lieferanten, die in einem Umkreis von 550 km angesiedelt sind. Inzwischen sind es bereits 65 Prozent. Eine lokale Lieferantenauswahl für Facility- und Cateringaktivitäten ist in den Zielen aus Miba 2015 verankert.