Lehre: Erfolgsversprechend für Jung und Alt

Miba bietet ab sofort auch Lehre im 2. Bildungsweg an

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans – so könnte es zumindest in der Miba heißen. Gemeinsam mit den 36 Jugendlichen, die mit September ihr erstes Lehrjahr starteten, beginnen auch 12 Miba Mitarbeiter die Lehre zum Metallbearbeiter im zweiten Bildungsweg. Die Teilnehmergruppe setzt sich aus 4 Frauen und 8 Männern mit einer Altersspanne von 24 bis 47 Jahren zusammen. Zeitgleich startet die neue Lehrlingsgeneration mit einem Rekord: die Miba hat an den oberösterreichischen Standorten 36 Lehrlinge neu aufgenommenen – so viele wie noch nie.

Als führender strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie hat die Miba einen hohen Bedarf an Fachkräften mit spezifischen Qualifikationen. Lebenslanges Lernen ist seit jeher ein Kernwert des Unternehmens.


Hans lernt wieder

Lange bestand der Wunsch nach einer Höherqualifikation für die Mitarbeiter in der Produktion. Da es bisher kein bestehendes Programm gab, hat die Miba ein maßgeschneidertes Angebot für die Lehre im zweiten Bildungsweg geschaffen. Nun startet die Miba zum ersten Mal mit der Lehrausbildung von zwölf Mitarbeitern zum Miba Metallbearbeiter. Die Ausbildung ist für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gedacht, die in der Produktion oder einem produktionsnahen Bereich arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Auszubildenden noch keinen Lehrabschluss besitzen, oder bereits eine Lehre in einem berufsfremden Lehrberuf abgeschlossen haben – „Jeder, der engagiert ist, soll eine Chance auf Weiterbildung bekommen und kann sich damit den Grundstein für eine berufliche Weiterentwicklung legen“, sagt Miba Personalchef Bernhard Reisner.

Um das Programm trotz Schichtbetrieb in die Produktion einzugliedern, war einiges an Flexibilität auf allen Seiten nötig, doch es lohnt sich. Reisner erklärt: „Eine höhere Qualifikation bedeutet für die Mitarbeiter ein besseres Verständnis für unsere Produkte und die Qualität bzw. was sie zum Erfolg beitragen können. Wissen wird vernetzt und sozusagen der Miba Horizont erweitert.“


Eine bunte Truppe


Die zwölf Teilnehmer setzen sich aus acht Mitarbeitern und vier Mitarbeiterinnen der oberösterreichischen Miba Standorte zusammen. Sie haben mit September die zweijährige berufsbegleitende Lehrausbildung begonnen. Das Altersspektrum ist breit: Der jüngste Teilnehmer ist 24, der älteste 47 Jahre alt. Unter den Teilnehmern sind auch zwei Leasingmitarbeiter sowie einige Führungskräfte. Die praktischen Inhalte, die auf die jeweiligen Standorte abgestimmt sind, werden von internen Lehrlingsausbildern geschult. Die theoretischen Inhalte werden in Kooperation mit einem externen Bildungsanbieter (Wifi) vermittelt. Am Ende der Ausbildung steht die Lehrabschlussprüfung zum Miba Metallbearbeiter. Die Ausbildungskosten trägt die Miba zu Gänze. Der Vorteil dieses Programms liegt einerseits darin, dass die Teilnehmer keine finanziellen Einbußen haben, wie es bei einer regulären Lehre der Fall wäre. Zusätzlich wird sichergestellt, dass das Programm absolviert werden kann, ohne aus dem Regelbetrieb auszufallen.



Lehre ist in – bei Jung und Alt


Auch bei der jungen Generation kommt die Lehre an: 36 Mädchen und Burschen starteten am 1. September ihre Lehre in der Miba. Nach einem 10-wöchigen Grundlehrgang in der Miba Academy werden 16 Lehrlinge in der Miba Gleitlager (Laakirchen), 16 in der Miba Sinter Austria (Vorchdorf), 2 Lehrlinge in der High Tech Coatings (Vorchdorf) und 2 in der Miba Frictec (Roitham) ihre Ausbildung zum Prozess-, Oberflächen- oder Elektrotechniker oder Mechatroniker antreten. In den kommenden 3,5 Jahren werden sie über ein spezielles Ausbildungsprogramm sowohl fachlich als auch persönlich gefördert und optimal auf das Berufsleben vorbereitet. „Wir heißen unsere neuen Lehrlinge herzlich willkommen und gratulieren ihnen zu ihrer Entscheidung. Denn mit einer Lehre in der Miba stehen ihnen alle Türen offen“, so Bernhard Reisner.