Miba AG wächst weiter: 750 Millionen Umsatz-Marke übersprungen

500 Millionen Euro Investitionen in der laufenden Strategieperiode geplant

Im abgelaufenen Geschäftsjahr (1.2.2016 bis 31.1.2017) hat die oberösterreichische Technologiegruppe mit 22 Produktionsstandorten in Europa, Asien und Amerika einen Rekordumsatz von 752 Millionen Euro erreicht. Mehr als 100 Millionen Euro wurden in Sachanlagen und in Forschung und Entwicklung investiert. Die Beschäftigtenzahl ist auf mehr als 5.800 gewachsen. Mit ersten erfolgreichen Projekten beschäftigt sich die Miba zudem mit neuen Geschäftschancen in Elektrifizierung und Digitalisierung.

Laakirchen, 4. Mai 2017.

Mit einem Jahresumsatz von 752 Millionen Euro hat die oberösterreichische Miba Gruppe im Geschäftsjahr 2016/17 ihr Strategieziel „Miba 2015“ erreichen können. „Wir sind auch in den Krisenjahren 2008 und 2009 nicht von unserem Wachstumskurs abgewichen und haben trotz dieser schwierigen Zeit mit nur geringer Verzögerung unser Ziel eines Umsatzes von 750 Millionen Euro erreicht“, schildert Miba Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer: „Mit der Strategie ‚Miba 2020 – Dynamic Evolution‘ haben wir uns neue und wiederum hohe Ziele gesetzt. Wir arbeiten bis 2020 auf einen Gruppenumsatz von einer Milliarde Euro hin.“

 

Die Miba Gruppe ist im abgeschlossenen Geschäftsjahr vor allem im Automotive-Segment gewachsen – und das sogar deutlich stärker, als die weltweiten Zuwächse in der PKW-Produktion waren. Grund dafür ist, dass Hersteller bisher verwendete Komponenten durch pulvermetallurgische Technologien der Miba ersetzen. Ein differenziertes Bild zeigte sich am weltweiten LKW-Markt, der sich im Jahr 2016 regional sehr unterschiedlich entwickelte. In der EU setzte sich die positive Entwicklung am Markt für Schwer-LKW fort, starke Zuwächse gab es in China. In Nordamerika dagegen gingen die Verkaufszahlen zurück. Die weltweiten Märkte für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge, Bau- und Bergbaumaschinen scheinen sich nach Jahren des Abschwungs 2016 geringfügig erholt zu haben, sie bewegten sich zumindest auf stabilem Niveau. In der Leistungselektronik war zwar die zurückhaltende Entwicklung im Industriebereich spürbar, jedoch konnte die Miba die Chancen aus dem Wachstum der Elektromobilität, der Windkraft und der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HVDC) nutzen. „Unser breites Produkt- und Leistungsportfolio hat sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr bewährt. Wir konnten damit trotz eines herausfordernden Marktumfeldes unsere Chancen nutzen und weiterwachsen“, so Miba Chef F. Peter Mitterbauer.

 

Investitionsprogramm für die Zukunft der Miba

Im Geschäftsjahr 2016/17 hat die Miba Gruppe wieder mehr als 100 Millionen Euro investiert, davon 67,3 Millionen Euro in Sachanlagen und 35,2 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Die schon traditionell hohe Forschungsquote stieg auf 4,7 Prozent vom Umsatz. „Wir gehen diesen Weg weiter und wollen innerhalb der laufenden Strategieperiode 500 Millionen Euro in die Zukunft der Miba investieren“, bekennt sich F. Peter Mitterbauer klar zum Wachstumskurs der Gruppe: „Die gute Eigenkapitalausstattung der Miba AG mit einer Eigenkapitalquote von 58,2 Prozent ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, selbstbestimmt und unabhängig weiter wachsen zu können.“



Unternehmer sein heißt Verantwortung für die Mitarbeiter tragen

„Das Know-how, der Einsatz und der Ideenreichtum unserer Mitarbeiter sind die Basis für unsere Erfolge“, meint F. Peter Mitterbauer: „Unternehmer sein heißt, für die Menschen die das Unternehmen ausmachen Verantwortung zu tragen.“ Die Miba bietet ihren Mitarbeitern daher ein modernes und familienfreundliches Arbeitsumfeld, eine betriebseigene Krabbelstube und Ferienbetreuungsangebote für Kindergarten- und Schulkinder. Das Gesundheitsprogramm „Mimi“ schafft Bewusstsein zur Gesundheitsförderung im Beruf und organisiert Beratungen und Schulungen. Die Miba bietet zudem ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsprogramm für ihre Mitarbeiter an. Es werden nicht nur 239 Lehrlinge ausgebildet, auch die Weiterqualifizierung ist dem Unternehmen ein wichtiges Anliegen. Im heurigen Jahr werden die ersten Mitarbeiter ihre Lehre im zweiten Bildungsweg zum Metallbearbeiter abschließen. Zudem haben vor wenigen Wochen die ersten Trainees das weltweite „Global Graduate Program“ beendet. Für den Management-Nachwuchs gibt es ebenfalls Aus- und Weiterbildungsangebote.

 

“Technologies for a Cleaner Planet” als Unternehmensmission

90 Jahre nach ihrer Gründung im Jahr 1927 ist die Miba zu einem der weltweit wichtigsten Anbieter bei der Entwicklung und Produktion von hocheffizienten Komponenten für mehr Energieeffizienz, mehr Umweltfreundlichkeit, mehr Präzision und höhere Leistung geworden. „Wir haben eine klare Unternehmensvision“, schildert Miba Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer: „Wir arbeiten jeden Tag daran, mit Miba Technologien unsere Welt ein wenig sauberer zu machen. Egal welche Art von Antriebstechnologie, wir leisten unseren Beitrag zur Reduktion von CO2-Ausstoß, zur Effizienzsteigerung von bestehenden Antriebskonzepten sowie zu Innovationen rund um neue, alternative Mobilitätskonzepte und Energiequellen.“ Die Miba arbeitet daher einerseits intensiv an der weiteren Optimierung konventioneller Antriebstechnologien. Sie haben auch künftig noch viel Entwicklungspotenzial bei Effizienz, Sauberkeit und Geräuschreduktion. Daneben beschäftigt sich die Miba seit einigen Jahren mit neuen Antriebsformen wie der Hybrid-Technologie und dem reinen Elektroantrieb. „Wir haben ein zentrales „E-Mobility Innovation Lab“ eingerichtet und entwickeln zudem in den einzelnen Divisionen Lösungen für Hybrid- sowie für reine Elektro-Antriebstechnologien“, erläutert F. Peter Mitterbauer. Erste erfolgreiche Projekte in Zusammenarbeit mit Kunden zeigen, dass die Gruppe auf dem richtigen Weg ist.



Miba nutzt Chancen der Digitalisierung

Auch in der Digitalisierung sieht die Miba große Wachstumschancen. „Wir verstehen Digitalisierung nicht ausschließlich als Optimierung von Produktionsprozessen“, meint Miba Chef F. Peter Mitterbauer. Vielmehr arbeitet die Miba auch an digitalen Mehrwerten für ihre Produkte und Kundenbeziehungen, etwa bei der Entwicklung von intelligenten Komponenten oder digitalen Tools, die weltweit Know-how aus der Entwicklung und Produktion vernetzten und so einen echten Kundennutzen schaffen.

 

Kluge Köpfe gesucht!

Die Miba nimmt laufend Lehrlinge, Facharbeiter und Ingenieure in den bestehenden Geschäftsbereichen auf. Zusätzlich werden Spezialisten für die Digitalisierung und die Elektrifizierung gesucht. Datenanalysten, Softwareentwickler, Mechatroniker, Elektroniker oder Mathematiker werden künftig bei der Miba viele und spannende Betätigungsmöglichkeiten finden. „Was wir unseren Mitarbeitern anbieten, sind einerseits ein spannendes Umfeld und eine sinnvolle Aufgabe bei der Entwicklung von Technologien, die unsere Welt ein wenig sauberer machen“, schildert F. Peter Mitterbauer. Andererseits aber auch die Sicherheit und solide Basis einer Unternehmensgruppe, die im Gegensatz zu manchen Start-ups nicht auf einen raschen Exit und schnelles Geld, sondern auf ein nachhaltiges Wachstum ausgerichtet ist.

 

Bereits zum zweiten Mal Gold beim „Best Recruiter“-Preis

Zum zweiten Mal in Folge ist die Miba im Vorjahr für ihren professionellen Umgang mit Bewerbern mit dem „Best Recruiter“-Preis in Gold ausgezeichnet worden. Das Unternehmen siegte in der Kategorie Automotive und KFZ-Produktion. Für die „Best Recruiter“-Studie

wurden 500 österreichische Top-Unternehmen auf den Prüfstand gestellt.

 

Rückfragehinweis:

Wolfgang CHMELIR

Head of Corporate Communications & Marketing Services

Tel: +43 7613 2541-2002

M +43 (0)664 8813 5475

wolfgang.chmelir@miba.com


 

Die Miba Gruppe

Die Miba AG zählt zu Österreichs führenden Industrie- und Technologieunternehmen. 1927 in Laakirchen (OÖ) gegründet, entwickelt und produziert die High-Tech-Gruppe heute an 22 Standorten in Europa, Asien und Amerika Komponenten für mehr Energieeffizienz, mehr Umweltfreundlichkeit, mehr Präzision und höhere Leistungen. Miba Produkte sind in PKW, LKW, Baumaschinen, Zügen, Schiffen, Flugzeugen und Kraftwerksanlagen der weltweit jeweils führenden Hersteller zu finden. Spezialisiert ist die Technologiegruppe auf Sinterformteile, Gleitlager, Reibbeläge und Beschichtungen. Weiters entwickelt und fertigt die Miba passive elektronische Bauelemente wie Widerstände und Entwärmungssysteme. Darüber hinaus entwickelt und produziert das Unternehmen Sondermaschinen zur präzisen mechanischen Bearbeitung von Großbauteilen. Die Miba Gruppe beschäftigt rund 5.800 Mitarbeiter. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2016/17 betrug 752 Millionen Euro.

Fotos: www.apa-fotoservice.at/galerie/9278