1. bis 3. Quartal 2013/14: Miba erreicht wieder Vorjahresniveau

Stabile Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis

 

  • Stabile Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis
  • Mitarbeiteraufbau in allen Ländern
  • Globales Wachstum im Fokus


Die oberösterreichische Technologiegruppe erreichte in den ersten drei Quartalen 2013/14 (1. Februar bis 31. Oktober) bei Konzernumsatz und -ergebnis wieder beinahe das Vorjahresniveau. Der Ausblick für das Gesamtjahr ist vorsichtig positiv.

Der Konzernumsatz belief sich auf 460,0 Millionen Euro, was gegenüber den ersten drei Quartalen 2012/13 einem minimalen Rückgang von nur 0,4 Prozent entspricht. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) betrug 54,1 Millionen Euro und lag damit ebenfalls nur geringfügig unter dem Vorjahreswert (54,2 Millionen Euro). „In Anbetracht der im Vergleich zur Vorjahresperiode schwierigeren Marktbedingungen können wir auf dieses Ergebnis wirklich stolz sein“, zeigt sich Miba Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer sehr zufrieden mit der jüngsten Entwicklung des Unternehmens.


Kunden fordern Geschwindigkeit, Flexibilität und höchste Qualität

Herausforderungen für die Miba liegen einerseits in der anhaltend schwachen Nachfrage auf einigen Abnehmermärkten wie etwa der Schiffs-, der Bergbau- oder der Bauindustrie. Gleichzeitig disponieren Kunden immer kurzfristiger und fordern damit von der Miba bei steigenden Qualitätsansprüchen noch kürzere Reaktionszeiten und eine noch höhere Flexibilität. Andererseits werden die Entwicklungszyklen in der Motoren- und Fahrzeugindustrie immer kürzer. „Erfreulicherweise erkennen wir aber parallel zu diesen Herausforderungen Anzeichen erster Erholung in einigen Teilmärkten“, sagt Mitterbauer. So entwickelte sich die Automobilindustrie, die etwa 40 Prozent zum Gesamtumsatz der Miba beiträgt, vor allem in den USA in den vergangenen Wochen besser als erwartet. Das Unternehmen profitiert ebenfalls von der weiterhin starken weltweiten Nachfrage nach Landmaschinen, für die die Miba Gleitlager und Reibbeläge fertigt. Darüber hinaus zeigt etwa der Lkw-Markt nach einem schwierigen Jahr 2013 insbesondere in China für das kommende Jahr positive Tendenzen. „All diese zum Teil sehr kurzfristigen Entwicklungen führen für uns zu einer steigenden Komplexität, die inzwischen zum Tagesgeschäft gehört. Wir reagieren darauf mit ganz klaren Schwerpunkten für die nächsten Jahre: Wir werden das globale Wachstum der Miba vorantreiben, noch stärker auf Technologie und Innovation fokussieren und weltweit nicht nur in zusätzliche Flächen und neue Maschinen investieren, sondern vor allem auch in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter“, erklärt Mitterbauer. 


Aus- und Weiterbildung für mehr als 4.600 Mitarbeiter

„Unseren Wettbewerbsvorteil erreichen wir auch in Zukunft nicht nur aufgrund hervorragender Produkte und Technologien, sondern vor allem dank unserer bestens qualifzierten Mitarbeiter, die hinter der Entwicklung und der Herstellung unserer Produkte stecken“, bekennt sich Mitterbauer zu den umfangreichen Personalentwicklungsmaßnahmen des Unternehmens. Im Sinne der kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung setzt die Miba nicht nur seit Jahrzehnten auf eine hochprofessionelle Lehrlingsausbildung und ein breites Angebot an Fachkursen, sondern vor allem auch auf maßgeschneiderte Entwicklungsprogramme für Fach- und Führungskräfte aller Miba Standorte weltweit. Beispiele dafür sind die „Miba Management Academy“ und die „Miba Leadership Academy“, die in den vergangenen zehn Jahren bereits 230 Mitarbeiter absolviert haben. Zum Stichtag 31. 10. 2013 beschäftigte die Miba weltweit 4.618 Mitarbeiter (inkl. Leasing-Kräfte) und damit um 206 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. Der Mitarbeiteraufbau fand vor allem in der Slowakei, den USA und China statt. Aktuell bildet die Miba an den Standorten in Österreich und der Slowakei 169 Lehrlinge aus, was einem Höchststand in der Geschichte der Miba Lehrlingsausbildung entspricht.


Miba hält an expansiver Investitionspolitik fest

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres investierte die Miba trotz der weiter bestehenden kurzfristigen Unsicherheiten der Nachfrageentwicklung weltweit 37,3 Millionen Euro in Kapazitäts-erweiterungen und Maßnahmen zur Produktivitätsverbesserung (Vorjahr: 40,0 Millionen Euro). Das Investitionsvolumen für das Gesamtjahr soll sich zumindest auf dem Niveau des Vorjahres (51,0 Millionen Euro) bewegen.


Vorsichtig positiver Ausblick für das Gesamtjahr

Während die Entwicklungen in manchen Absatzmärkten in den nächsten Monaten nach wie vor schwer vorhersehbar sind, gibt es in anderen Branchen seit dem dritten Quartal Anzeichen einer Stabilisierung sowie leichter Steigerungen, die auch im vierten Quartal anhalten sollten. Die Miba geht deshalb davon aus, auch das Gesamtjahr (1. Februar bis 31. Jänner) etwa auf Vorjahresniveau abschließen zu können. „Mittel- und langfristig werden sich die meisten unserer Abnehmermärkte weiter erholen, außerdem sehen wir enorme Chancen in den USA und China. Dort werden wir von der allgemeinen Entwicklung der Märkte profitieren und darüber hinaus unsere bestehenden Marktanteile weiter stärken“, ist Mitterbauer auch für die kommenden Jahre zuversichtlich. 


Kennzahlen im Überblick

 

 

1.-3. Quartal 2013/14

 
 

1.-3. Quartal 2012/13

 
 

1.-3. Quartal 2011/12

 
 

Umsatz (Mio. €)

 
 

460,0

 
 

461,9

 
 

429,7

 
 

EBIT (in Mio. €)

 
 

54,1

 
 

54,2

 
 

50,2

 
 

Investitionen (in Mio. €)

 
 

37,3

 
 

40,0

 
 

34,4

 
 

Mitarbeiterstand per 31. 10.
(inkl. Leasing)

 
 

4.618

 
 

4.412

 
 

4.254