Miba hat Umsatz auf mehr als 1,2 Milliarden Euro gesteigert und 120 Millionen Euro in die Zukunft investiert

Der Umsatz der Miba ist im vergangenen Geschäftsjahr 2025/26 auf ein Rekordniveau von mehr als 1,2 Milliarden Euro gewachsen

  • Innovations- und Technologieführerschaft sind Basis für Wachstum in einem geopolitisch und wirtschaftlich schwierigen Umfeld
  • Geschäft mit Produkten für die nachhaltige Energiegewinnung und Energieübertragung ist auf mehr als 230 Millionen Euro gewachsen
  • Hohe F&E-Quote von 4,5 Prozent unterstreicht Innovationskraft der Miba
  • Traditionell hohe Eigenkapitalquote ist weiter auf 60,9 Prozent gestiegen

 

Laakirchen, 24. April 2026. Der Umsatz der oberösterreichischen Technologiegruppe Miba ist im vergangenen Geschäftsjahr 2025/26 (1.2.2025 bis 31.1.2026) auf ein Rekordniveau von mehr als 1,2 Milliarden Euro gewachsen. 62 Prozent davon hat das Unternehmen mit seinem breiten Produktspektrum für den Industriegütermarkt erwirtschaftet, 38 Prozent kamen aus der Automobilindustrie. Insgesamt hat der Umsatz der Miba im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr um 15 Millionen Euro oder 1,2 Prozent zugelegt – und das trotz eines schwierigen geopolitischen und wirtschaftlichen Umfelds. Miba Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer nennt dafür einen klaren Grund: „Die Miba steht für Innovations- und Technologieführerschaft. Wir entwickeln und produzieren einzigartige Lösungen für die technologischen Herausforderungen unserer Kunden. Im Einklang mit unserer Unternehmensmission „Technologies for a cleaner planet“ tun wir das mit klarem Fokus auf Wachstumsmärkte rund um die nachhaltige Gewinnung, Übertragung, Speicherung und Nutzung von Energie. All das macht uns für unsere Kunden zu einem besonders wertvollen Partner. Wir unterstützen sie dabei, mit einzigartigen Miba Innovationen die Energiewende zu gestalten und den CO2-Fußabdruck ihrer eigenen Produkte zu reduzieren.“

 

Stark wachsender Strombedarf von Rechenzentren für die Künstliche Intelligenz schafft neue Wachstumschancen

 

Welche großen Wachstumschancen das für die Miba schafft, zeigen einige Beispiele. Eines davon sind Produkte für die nachhaltige Gewinnung und Übertragung von Energie – also etwa für Windturbinen, Wasserkraftwerke, Solaranlagen sowie für effiziente Stromnetze mit sehr geringem Übertragungsverlust. Dieses Geschäftsfeld ist allein in den vergangenen drei Jahren um 75 Prozent gewachsen, und es trägt mit mehr als 230 Millionen Euro mittlerweile fast 20 Prozent zum Umsatz der Miba bei.

Zudem schafft der stark wachsende Energiebedarf von Rechenzentren für die Künstliche Intelligenz für die Miba viele Wachstumschancen. Da die Versorgung aus öffentlichen Stromnetzen vor allem in den USA immer mehr an ihre Grenzen stößt, beginnen die Betreiber solcher Rechenzentren, den Strom direkt vor Ort selbst zu gewinnen. Dabei kommen Motoren und Turbinen mit Gleitlagertechnologie der Miba zum Einsatz. Zudem findet man Miba Gleitlager in den Notstromaggregaten dieser  Rechenzentren.

Auch das Geschäft mit Miba Lösungen für saubere Schiffsmotoren wächst ständig. Es hat allein im vergangenen Jahr um 10 Prozent zugelegt, in den vergangenen drei Jahren hat es sich verdoppelt. Zudem hat der Umsatz mit Technologien für die Luftfahrt im vergangenen Geschäftsjahr um 20 Prozent zugelegt, innerhalb der vergangenen drei Jahre waren es mehr als 50 Prozent.

 

54 Millionen Euro Investitionen in Forschung und Entwicklung

 

Um die Innovationskraft der Miba weiter zu stärken und auszubauen, hat das Unternehmen auch im vergangenen Geschäftsjahr mit 54 Millionen Euro stark in Forschung und Entwicklung investiert. Das entspricht einer hohen F&E-Quote von 4,5 Prozent. Für 22 neue Erfindungen wurden erstmals Patente angemeldet. Insgesamt hält die Miba als globaler Innovationspartner ihrer Kunden weltweit 830 Patente. Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Forschung und Entwicklung beschäftigt.

 

Große finanzielle Unabhängigkeit schafft Gestaltungsspielräume für Zukunftsinvestitionen

 

Insgesamt hat die Miba im vergangenen Geschäftsjahr 120 Millionen Euro investiert: neben den 54 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung waren es 63 Millionen Euro in Sachanlagen – also in Gebäude und Maschinen an ihren Unternehmensstandorten - und 2,5 Millionen Euro in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Unsere große finanzielle Unabhängigkeit schafft die nötigen Gestaltungsspielräume für Zukunftsinvestitionen“, meint Miba Chef F. Peter Mitterbauer. „Daher sind wir stolz darauf, dass unsere traditionell hohe Eigenkapitalquote weiter gewachsen ist, auf 60,9 Prozent.“ Im vorangegangenen Geschäftsjahr hatte sie 58,3 Prozent betragen.